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Zuversichtlich nach Pyeongchang

Mit 19 Athleten zu den Paralympics

Die deutschen Behindertensportler sehen dem Start der Winter-Paralympics am 9. März im südkoreanischen Pyeongchang gelassen entgegen - auch wenn die nordischen Skifahrer zuletzt von einem Infekt heimgesucht worden sind.

Anna Schaffelhuber in Japan
Anna Schaffelhuber
Quelle: imago

Nein, eine verpatzte Generalprobe kann Friedhelm Julius Beucher, dem Präsidenten des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), die Laune nicht verderben. Er hält sich an die Devise, das als gutes Omen für den Ernstfall zu werten. Der Ernstfall, das sind die Paralympischen Winterspiele, die am 9. März im südkoreanischen Pyeongchang eröffnet werden und zu denen 19 deutsche Athleten und vier Begleitläufer reisen werden. "Wir sind zuversichtlich, dort wieder als eine der führenden Wintersportnationen aufzutreten", sagt Beucher. Eine Medaillen-Prognose will er nicht abgeben.

Steinmeier verabschiedet das Team

Zuletzt beim Heimweltcup der nordischen Skifahrer in Oberried habe sich ja gezeigt, wie schnell etwas dazwischen kommen kann. In diesem Fall war es ein Magen-Darm-Virus, der 90 Prozent der Mannschaft lahm legte. "Wir schauen nach vorne und bewahren die Ruhe", kündigte anschließend der deutsche Bundestrainer Ralf Rombach an. Sein Team um die beiden großen Medaillenhoffnungen Clara Klug und Andrea Eskau begab sich nach dem Weltcup direkt ins Trainingslager im norditalienischen Livigno. Am 16./17. Februar stehen noch die Deutschen Meisterschaften am Notschrei auf dem Programm, bevor vom 19. bis 25. Februar ein abschließendes Trainingslager in Südtirol ansteht.

Das Team der alpinen Skirennfahrer um die Seriensiegerin Anna Schaffelhuber bestreitet Anfang Februar noch einen Weltcup in Kanada, Ende Februar geht es dann zu einem Abschluss-Lehrgang in Berchtesgaden. Das Curling-Team nimmt Anfang Februar noch an einem Turnier in Schottland teil und trifft sich vom 16. bis 18. Februar abschließend in Füssen. Am 4. März heißt es dann für alle: Abflug. Die Deutsche Paralympische Mannschaft wird am Frankfurter Flughafen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach Südkorea verabschiedet.

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