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Pyeongchang schaltet um auf Paralympics

Winterspiele für Behindertensportler/-innen vom 9. bis 18. März

Traditionell gekleidete Menschen sitzen vorm Paralympics-Maskottchen Bandabi

Nach Olympia ist vor den Paralympics: Ab 9. März kämpfen in Pyeongchang rund 670 Sportlerinnen und Sportler mit Behinderungen um die Medaillen, davon 20 aus Deutschland.

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Für die südkoreanischen Organisatoren bleibt nicht viel Zeit zum Verschnaufen. Am 9. März beginnen in Pyeongchang die Paralympics. Alles wird dann ein bisschen reduziert: Die Zahl der Teilnehmer aus aller Welt schrumpft von etwa 3000 auf 670 aus insgesamt 45 Nationen. Es wird weniger Wettkämpfe an weniger Sportstätten geben. 80 Wettbewerbe in sechs Sportarten finden statt: Para-Eishockey, Rollstuhl-Curling, Ski alpin, Snowboard, Biathlon und Langlauf.

Spezielle Schlitten und Busse

An vielen Anlagen müssen noch Änderungen vorgenommen werden, damit sie den Sportlern und Sportlerinnen mit Behinderungen gerecht werden, so zum Beispiel im Hockey-Zentrum in Gagneung: Die Para-Eishockey-Spieler nutzen spezielle Schlitten, wodurch sie näher an der Oberfläche des Eises sind. In der Eisarena müssen daher noch die Banden vor den Mannschaftsbänken und der Strafbank durch durchsichtige Banden ersetzt werden. Und es kommen zusätzlich Spezialbusse für die Rollstuhlfahrer zum Einsatz.

Die Nachfrage für die Tickets ist stark. Das OK meldete, dass bis über 212.000 oder 96,5 Prozent der verfügbaren Tickets verkauft worden seien.

Fakten zu den Paralympics

Team Nordkorea

Wie Olympia stehen die Paralympics diesmal unter besonderen Vorzeichen. Süd- und Nordkoera hatten sich darauf geeinigt, dass Nordkorea Vertreter des nationalen Komitees, Athleten sowie erneut Cheerleader schicken wird. Beide Länder wollen noch über die Einzelheiten sprechen. Es wäre das erste Mal, dass Nordkorea bei Paralympics mitmachen würde. Dem Land wurden Startplätze für zwei nordische Skisportler angeboten. Geplant ist wie bei den Olympischen Winterspielen auch der gemeinsame Einlauf bei der Eröffnungsfeier in Pyeongchang am 9. März.

Nach dem Vorbild des IOC hat das Internationale Paralympische Komitee (IPC) zwar das Russische Nationale Komitee (RPC) ausgeschlossen, erlaubt aber ausgewählten Athleten die Teilnahme. Das IPC rechnet mit 30 bis 35 russischen Startern in Südkorea. Bei den vorigen Winterspielen 2014 in Sotschi waren es 69.

Bundespräsident verabschiedet deutsches Team

Deutsch-türkische Beziehungen: Steinmeier hofft auf Besserung.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
Quelle: Sven Hoppe/dpa

Die Mannschaft des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) wird am 4. März auf ihrem Weg zu den Paralympics von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verabschiedet. Mit dabei sind 20 Athleten und Athletinnen, vier Begleitläufer sowie Trainer, Betreuer und Funktionäre um DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher und Chef de Mission, Karl Quade. Wer bei der Eröffnungsfeier am 9. März die deutsche Fahne ins Stadion tragen wird, steht noch nicht fest.

Die deutsche Paralympics-Mannschaft

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