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Schlagkräftiges Team für die Paralympics

DBS mit 20 Sportlern in Pyeongchang am Start

Das Nationale Paralympische Komitee für Deutschland wird mit 20 Athletinnen und Athleten vom 9. bis 18. März 2018 an den Paralympischen Spielen in Pyeongchang teilnehmen. Hinzu kommen vier Begleitläufer in den Sportarten Para Ski Alpin und Para Ski nordisch.

Abschlussfeier der Olympischen Spiele 2014
Abschlussfeier der Olympischen Spiele 2014 Quelle: dpa

Bei den Spielen in Südkorea werden rund 670 Athletinnen und Athleten aus etwa 45 Nationen in sechs Sportarten und 80 Medaillenentscheidungen an den Start gehen. Die Deutsche Paralympische Mannschaft wird in den Sportarten Para Ski alpin, Para Biathlon, Para Langlauf und Rollstuhlcurling vertreten sein.

"Hervorragende Botschafter für unser Land"

Erfahrenste Athletin des 20-köpfigen Teams (elf Frauen, neun Männer) ist Andrea Eskau, für die es bereits die sechste Paralympics-Teilnahme ist. Daneben fiebern gleich zehn Sportlerinnen und Sportler ihrer Paralympics-Premiere entgegen.

Chef de Mission Karl Quade, der die Deutsche Paralympische Mannschaft in dieser Funktion bereits zum zwölften Mal anführt, sagt zur Nominierung: „Wir werden ein schlagkräftiges Team nach Südkorea schicken. Es ist eine gute Mischung aus erfahrenen Sportlerinnen und Sportlern, die ihr Leistungsvermögen bereits unter Beweis gestellt haben, sowie neuen Gesichtern und jungen Talenten“, erklärt Quade und fügt an: „Dabei hoffe ich persönlich sehr auf saubere und faire Spiele. Ich bin mir sicher, dass unsere Athletinnen und Athleten hervorragende Botschafter für unser Land und Vorbilder für Menschen mit und ohne Behinderung sein werden.“

Keine Medaillenvorgabe für Pyeongchang

DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher (li.) und Karl Quade, Chef de Mission
DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher (li.) und Karl Quade, Chef de Mission Quelle: dpa

2014 in Sotschi hatte Russland die Medaillenwertung mit 80-mal Gold, Silber oder Bronze ganz klar vor Deutschland (15) gewonnen. Vor vier Jahren war Schaffelhuber vom TSV Bayerbach mit fünf Goldmedaillen die erfolgreichste deutsche Athletin gewesen. In Russland hatte der DBS 13 Sportler dabei.
Eine Medaillenvorgabe für Pyeongchang wollte Quade nicht aussprechen. Er rechnete aber neben Schaffelhuber auch die Alpinläuferinnen Anna-Lena Forster (Radolfzell) und Andrea Rothfuß (Mitteltal) sowie im Bereich nordisch Andrea Eskau (Magdeburg), Martin Fleig (Freiburg) und Anja Wicker (Stuttgart) zu den Medaillenkandidaten.

In sechs Sportarten (Ski Alpin, Biathlon, Langlauf, Rollstuhlcurling, Sledge-Eishockey und Snowboarding) gibt es 80 Medaillenentscheidungen. Das deutsche Team ist beim Sledge-Eishockey und Snowboarding nicht vertreten.

Am 4. März geht's los

Am 4. März wird die Deutsche Mannschaft am Frankfurter Flughafen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach Südkorea verabschiedet. Dann gilt es vor Ort pünktlich zum großen Highlight die bestmögliche Leistung abzurufen. Daran wird in den kommenden Wochen noch gefeilt. „Unsere Trainer und Betreuer werden in Südkorea, wie auch in der Vorbereitung, eine sehr gute Betreuung gewährleisten, für die ich mich schon jetzt bedanken möchte. Wir hoffen auf erfolgreiche und verletzungsfreie Spiele“, betont Quade.

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