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Goldene Hoffnungen für Greipel und Co.

Radsportler in der Wüste

Sport - Goldene Hoffnungen für Greipel und Co.

Tony Martin kämpft sich durch die Hitze von Katar und siegt im Einzel-Zeitfahren der Rad-WM. Er war bereits sein vierter Titelgewinn.

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Nach dem Gold im Zeitfahren von Tony Martin wollen die deutschen Radprofis bei der Rad-WM in Katar auch im Straßenrennen Erfolge feiern. Die Chancen auf das begehrte Regenbogentrikot stehen für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) so gut wie schon lange nicht mehr. ZDFsport.de beleuchtet die deutschen Titelaspiranten.

Die sechsköpfige deutsche Mannschaft steht vor dem Luxusproblem, mit André Greipel, Marcel Kittel und John Degenkolb gleich drei Fahrer mit Ambitionen auf die Goldmedaille am Start zu haben.

Hitze und Wind statt Berge

Das Straßenrennen der Männer über 257,5 km am Sonntag verläuft auf einem flachen Kurs, von dem die ersten 150 km weitestgehend geradeaus durch die Wüste führen. Aus der Erfahrung der Katar-Rundfahrt könnte hier ein starker Wind das Feld zerteilen. Sollte hingegen das Peloton zusammenbleiben, wird die Entscheidung auf den sieben Schlussrunden zu je 15,2 km fallen. Diese werden auf der künstlichen Insel „The Pearl“ im Arabischen Golf ausgefahren.

Der Wettkampf der Frauen weist eine Distanz von 134,5 km auf und geht ebenfalls auf der "Pearl" zu Ende. Lisa Brennauer hat dabei Außenseiterchancen.

Die anhaltende Hitze könnte allerdings dazu führen, dass der Radsportweltverband UCI die Wettkämpfe aus Sorge um die Gesundheit der Fahrer verkürzt.

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