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DSV-Team springt aufs Podest

Skispringen - Teamweltcup in Willingen

Andreas Wellinger

Die deutschen Skispringer haben bei ihrem Heim-Weltcup in Willingen den Sieg im Teamwettbewerb verpasst. Andreas Wellinger, Richard Freitag, Markus Eisenbichler und Stephan Leyhe belegten mit 910,7 Punkten Rang drei hinter Polen (931,5) und Österreich (...

28.01.2017
28.01.2017
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Herausragender Springer des Tages war Wellinger, der auf 145 und 139 Meter kam. «Ich will immer weit springen. Das ist mir heute ganz gut gelungen», sagte der 21-Jährige. Der Bayer brachte die deutsche Mannschaft kurzzeitig wieder auf den zweiten Rang, doch Freitag konnte den Vorsprung gegen die Österreicher nicht halten.

Es ist sehr emotional hier, einfach traumhaft. Ich habe die Stimmung aufgesogen und einfach genossen.
Andreas Wellinger

Polen zu stark

Rund 21 000 Zuschauer boten den Springern im ausverkauften Stadion ein einzigartiges Ambiente. Das beflügelte die DSV-Adler zunächst. Bei Halbzeit lagen sie in Führung und konnten davon träumen, den zweiten Sieg nach Zakopane einzufahren und wie bereits im Vorjahr beim Heimspiel zu triumphieren. Eisenbichler mit einem Satz auf 138 Meter und Leyhe mit 134,5 Metern sorgten für Jubel. Lokalmatador Leyhe freute sich nach seinem Sprung ins Fahnenmeer. «Es ist sehr emotional hier, einfach traumhaft. Ich habe die Stimmung aufgesogen und einfach genossen», sagte der Willinger.


Nach Wellingers weitem Satz wurde seine Laune und die Stimmung des Publikums noch besser. Denn der bereits in der Qualifikation bestens aufgelegte Wellinger baute die Führung aus. Doch nach Freitags Sprung auf 121,5 Meter schmolz der komfortable Vorsprung vor Polen auf nur 2,3 Punkte.

Der Sprung war nicht schlecht, wenn aber der Aufwind fehlt, ist das einfach bitter.
Markus Eisenbichler

Eisenbichler hadert mit den Bedingungen

Die büßte Eisenbichler gleich zu Beginn des zweiten Durchganges ein. Nach Leyhes schwachem Sprung waren die Chancen auf den Sieg endgültig dahin. «Da ist alles zusammengekommen. Es war kein guter Sprung, dazu schlechte Bedingungen. Das ist einfach Mist», sagte Eisenbichler zu Leyhes Sprung. Er selbst war mit seiner Leistung nicht ganz unzufrieden, haderte aber mit den äußeren Bedingungen. «Der Sprung war nicht schlecht, wenn aber der Aufwind fehlt, ist das einfach bitter», sagte Eisenbichler.

Nach Freitags zu kurzem Sprung waren Wellinger und Co. entsprechend enttäuscht. Für das Einzelspringen am Sonntag (15.05 Uhr) hat nun immerhin Wellinger gute Chancen auf seinen ersten Saisonsieg. Nach zwei Podestplätzen zuletzt in Polen zeigt die Formkurve des 21-Jährigen weiter steil nach oben. Das will er beweisen.

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