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Eisenbichler verpasst Podest knapp

Tande gewinnt das Neujahrsspringen der Vierschanzentournee

Sport - Eisenbichler verpasst Podest knapp

Der Norweger Daniel Andre Tande hat das Neujahrsspringen der 65. Vierschanzentournee vor Kamil Stoch und Stefan Kraft gewonnen. Bester DSV-Flieger wurde Markus Eisenbichler auf Rang vier.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 01.01.2018, 19:24


Der 25-jährige Eisenbichler sprang 136,5 und 139,5 Meter. In der Gesamtwertung übernahm Stoch nach zwei von vier Wettbewerben mit 591,2 Punkten die Führung vor Kraft (590,4), der die Tournee bereits vor zwei Jahren gewinnen konnte. Dritter ist jetzt Tande (584,6), Eisenbichler folgt mit 572,0 Zählern auf Rang vier. Damit bleibt Sven Hannawalds Sieg während seines "Grand Slams" 2001/02 der letzte Heimerfolg in Garmisch für die DSV-Adler.

"Hätte mir vorher einer gesagt, dass ich beim Neujahrsspringen Vierter werde, hätte ich gesagt: Träum weiter. Ich kann echt zufrieden sein", sagte der 25 Jahre alte Siegsdorfer, der vor 20.000 Zuschauern in der ausverkauften altehrwürdigen Arena sein zweitbestes Karriere-Resultat verbuchte - Anfang Dezember war er als Dritter in Lillehammer erstmals aufs Stockerl gesprungen. Leichte Wackler beim Landen verhinderten erneut den Sprung unter die besten Drei.

Leyhe überrascht als Achter

Von den DSV-Springern startete auch Stephan Leyhe verheißungsvoll ins neue Jahr. Nach Sprüngen auf 135,5 und 134 Meter verbuchte er als Achter das beste Weltcupergebnis seiner Karriere. Andreas Wellinger belegte mit 133 und 131 Metern Rang 13, Richard Freitag kam mit 131 und 131,5 Metern auf den 15. Platz.

Weltmeister Severin Freund (Rastbüchl), der 2016 am Neujahrstag Dritter geworden war, enttäuschte nach Platz 20 in Oberstdorf erneut und wurde 21. (247,7). Damit kann die etatmäßige deutsche Nummer eins eine gute Platzierung im Tournee-Klassement endgültig abschreiben. Andreas Wank (Hinterzarten) kam auf Rang 26 (239,0), Karl Geiger (Oberstdorf) holte als 28. (236,5) noch Weltcup-Punkte. Aus deutscher Sicht verfehlten wie in Oberstdorf einzig Pius Paschke (Kiefersfelden/33.) und Constantin Schmid (Oberaudorf/49.) den zweiten Durchgang.

Aus für Wank

Unterdessen ist für Team-Olympiasieger Andreas Wank die 65. Vierschanzentournee vorzeitig beendet. Der 28-Jährige aus Hinterzarten, der nur über die nationale Gruppe bei den ersten beiden Wettbewerben antreten durfte, verlor das Duell mit Karl Geiger um den sechsten deutschen Startplatz für die Springen am Mittwoch in Innsbruck und am Freitag in Bischofshofen.

"Das Team bleibt gleich. Ich weiß, dass Andi Wank den Karl Geiger insgesamt geschlagen hat, aber zwei Punkte reichen mir nicht aus", sagte Bundestrainer Werner Schuster. Wank hatte am Sonntag den 26. Rang belegt und lag damit zwei Plätze vor Geiger, auch in der Gesamtwertung ist er als 23. vor Geiger (25.) positioniert. Das DSV-Aufgebot für die Springen in Innsbruck und Bischofshofen: Markus Eisenbichler (Siegsdorf), Richard Freitag (Aue), Severin Freund (Rastbüchl), Karl Geiger (Oberstdorf), Stephan Leyhe (Willingen), Andreas Wellinger (Ruhpolding)

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