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Kristoffersen siegt, Drohne sorgt für Wirbel

Sport - Kristoffersen siegt, Drohne sorgt für Wirbel

Der überragend fahrende Norweger Henrik Kristoffersen hat den Slalom in Madonna di Campiglio gewonnen. Marcel Hirscher, der beinahe von einer herabstürtzenden Drohne getroffen wurde, wurde Zweiter.

Beitragslänge:
7 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 21.12.2016, 21:48

Der überragend fahrende Henrik Kristoffersen hat den Slalom in Madonna di Campiglio  gewonnen. Der Norweger verwies Marcel Hirscher, der fast von einer herabstürtzenden Drohne getroffen wurde, und Marco Schwarz auf die Plätze. Bester Deutscher war Fritz Dopfer als Sechster, Felix Neureuther schied im zweiten Durchgang aus.

Kristoffersen feierte auf der immer schlechter werdenden Piste beim letzten Rennen vor Weihnachten seinen zweiten Saisonsieg und bereits den achten für die Norweger im 13. Rennen dieses Winters. Der 21 Jahre alte Olympiadritte verwies Marcel Hirscher mit gewaltigen 1,25 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei, Dritter wurde völlig überraschend dessen Landsmann Marco Schwarz. Hirscher holte sich die Führung im Gesamtweltcup zurück, er liegt nur 23 Punkte vor Aksel Lund Svindal aus Norwegen.

"Drohnenangriff" auf Hirscher

Als Hirscher im zweiten Durchgang als Vorletzter die Canalone Miramonti heruntergerast kam, stürzte eine Kameradrohne, die die Läufer während deren Fahrt aus der Luft gefilmt hatte, aus dem Himmel und krachte unmittelbar hinter ihm auf die Piste. "Wir sind an einer Katastrophe knapp vorbeigeschrammt", sagte Markus Waldner, Renndirektor des Internationalen Ski-Verbandes (FIS).


"Ich hab schon was gespürt. So etwas ist eine absolute Frechheit. Man darf gar nicht nachdenken, was da passieren kann. Wer auch immer dafür verantwortlich ist: Passt"s bitte auf. Ich hab mir gedacht, da ist ein Rutscher oder irgendwas", sagte Hirscher nach dem Rennen im  Österreichischen Fernsehen. Tatsächlich war Hirscher nur um Sekundenbruchteile an der Stelle vorbeigefahren, an der die Drohne auf die Piste krachte und in alle Einzelteile zerbarst.

Unter ferner liefen

Von den drei weiteren deutschen Startern hatte es keiner in den zweiten Lauf geschafft. Linus Strasser fehlte auf Rang 31 nur eine Hundertstel zum Finaleinzug, Dominik Stehle auf Rang 32 nur sieben Hundertstel. Stefan Luitz, mit der hohen Nummer 73 gestartet, schied dagegen aus.

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