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Frankfurts Traum geht weiter

Europa League: Eintracht nach Sieg bei Inter im Viertelfinale

Eintracht Frankfurts Erfolgsstory in der Europa League geht weiter. Der Bundesligist hat das Achtelfinal-Rückspiel bei Inter Mailand 1:0 gewonnen und steht damit nach dem 0:0 aus dem Hinspiel im Viertelfinale.

Jubelnde Spieler von Eintracht Frankfurt am 14.03.2019 in Mailand
Jubelnde Spieler von Eintracht Frankfurt
Quelle: dpa

Die Eintracht erwischte einen Start nach Maß. In der 4.Minute traf Sebastien Haller die Latte, zwei Minuten später machte Luka Jovic das 1:0. Inter spielte danach ordentlich nach vorne, richtig gefährlich wurde es aber nicht. Ab Mitte der zweiten Hälfte ergaben sich etliche Konterchancen für Frankfurt, die aber nicht konsequent genug zuende gespielt wurden.

Letzter deutscher Vertreter

Das Team des in Mailand gesperrten Trainers Adi Hütter ist nach dem Champions-League-Aus von Meister FC Bayern München der letzte deutsche Vertreter im Europapokal. Nach Erfolgen über Lazio Rom, Olympique Marseille, Apollon Limassol, Schachtjor Donezk und Traditionsclub Inter sind die Hessen bei der Auslosung der Viertelfinal-Partien (11. und 18. April) an diesem Freitag bei den den Titelfavoriten wie Chelsea oder Neapel sicher kein Wunschgegner.

Angst vor Inter? Nicht bei der Eintracht. Die Hessen legten betreut von Hütter-Assistent Christian Peitinger und unterstützt von der Europa-League-Auswärtsrekord-Kulisse von rund 15 000 Fans im Oberrang des Giuseppe-Meazza-Stadions offensiv im Stile eines Heimteams los. Nach drei Minuten fehlte nicht viel zum ersten Tor-Jubel. Einen scharfen Schuss von Filip Kostic konnte Inter-Torwart Samir Handanovic entschärfen, Haller setzt den Abpraller an die Latte. Drei Minuten später war Jovic hellwach und nutzte einen Kopfball-Patzer von Stefan de Vrij gnadenlos aus. Der Serbe überlief den Niederländer und lupfte geschickt über Handanovic - die frühe Führung war perfekt.

Hasebe glänzt mit gutem Stellungsspiel

Der nach seinem Flaschentritt im Hinspiel gesperrte Hütter musste sich auf der Tribüne auf seinem Sitz eine Reihe über Sportvorstand Fredi Bobic und Ex-Stürmer Axel Kruse keine Sorgen machen. Inter hatte wenig anzubieten. Immer mal wieder flogen lange Pässe Richtung Eintracht-Tor, gefährlich wirkte das nicht. Als Keita Baldé (19.) nach einem Stellungsfehler von Martin Hinteregger alleine auf Kevin Trapp zulief, konnte der Torwart klären. Frankfurt stand hinten sehr stabil, Abwehrchef Makoto Hasebe demonstrierte immer wieder sein beeindruckendes Stellungsspiel.

Und sogar das 2:0 war möglich. Sebastien Haller (27.) traf ins Tor, stand aber knapp im Abseits. Mijat Gacinovic (39.) lief auf halblinker Position alleine auf Handanovic zu, brachte aber nicht genug Druck hinter den Ball. Jovic (40.) schoss kurz darauf mit Wucht aus der Distanz knapp über das Tor.

Kostic verdribbelt in Überzahl

«Wir dürfen nicht nachlassen», forderte Sportdirektor Bruno Hübner bei RTL in der Halbzeitpause. Die Eintracht setzte ihren konzentrierten Stil gegen nun offensivere Mailänder fort. Und es boten sich Konterchancen. Hallers (55.) Schuss wurde nach einem feinen Vorstoß von Kostic von Handanovic entschärft. Aber Vorsicht war nun geboten. Matteo Politano (56.) zirkelte gleich im Gegenzug einen Distanzschuss nur knapp vorbei. Haarscharf war es auch bei einem von Hasebe abgefälschten Schuss von Milan Skriniar (71.) Inter lief die Zeit davon.

Die Eintracht stand defensiv um den überragenden Sebastian Rode hervorragend. Offensiv machte sie aber viel zu wenig aus den sich ihr nun bietenden Räumen. So verdribbelte sich bei 5:3-Überzahl der sonst famose Kostic (77.). Jovic köpfte in der ersten von sechs Nachspielminuten aus wenigen Metern Handanovic an. Mailand bestrafte die Nachlässigkeiten nicht - die nächste Eintracht-Party konnte beginnen.

Quelle: SID/dpa

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