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Straßer siegt im Parallel-Slalom

Sport - Straßer siegt im Parallel-Slalom

Ersatzfahrer Linus Straßer vom TSV 1860 München gewinnt völlig überraschend den Parallel-Slalom in Stockholm.

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«Das hätte ich nie geglaubt», sagte Straßer nach seinem Erfolg. Felix Neureuther, der verletzt auf das City-Event in Schweden verzichtet hatte und dessen Startplatz er bekam, habe ihm aber schon im Vorfeld einen starken Tag zugetraut. «Er hat gesagt, das ist meine Chance. Ich sei hier um das zu gewinnen. Ich habe meine Chance genutzt.»

Auf dem Weg dahin zeigte der Athlet vom TSV 1860 begeisternde Vorstellungen: Im Achtelfinale schaltete er den norwegischen Top-Star Henrik Kristoffersen aus (0,40 Sekunden zurück), in der Runde der letzten Acht ließ er Stefano Gross (Italien/0,14) keine Chance. Dann bezwang er den späteren Dritten Mattias Hargin aus Schweden (0,11) und im Finale schließlich den Franzosen Alexis Pinturault (0,04).

DSV-Aufgebot am Mittwoch

Straßers Nominierung für die Titelkämpfe in St. Moritz (6. bis 19. Februar) galt allerdings bereits vorher als sehr wahrscheinlich: Mit Platz zehn beim Spezialslalom in Adelboden hatte er bereits die "halbe Norm" erfüllt, außerdem war er zwei Mal 16. gewesen. Seine bisher beste Weltcup-Platzierung war Platz fünf in Schladming 2015. Der DSV wird sein WM-Aufgebot am Mittwoch bekannt geben, angeführt wird es von Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg (Kreuth) und dem WM-Dritten Neureuther (Partenkirchen). Neben diesem Duo darf sich auch Stefan Luitz (Bolsterlang) Hoffnung auf eine Medaille machen. Wie Kristoffersen schied auch Marcel Hirscher (Österreich) in der ersten Runde aus. Neureuther hatte wegen seiner Kapselzerrung im linken Knie verzichtet - und so Platz für Straßer gemacht.

Bei den Frauen setzte sich Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin (USA) im Finale gegen Veronika Velez-Zuzulova aus der Slowakei (+0,44) durch. Bei der zweiten Auflage dieses sogenannten City Events im südlichen Stadtteil Björkhagen (Birkengarten) wurden auf einer 180 m langen Piste auf zwei Kursen jeweils 18 Tore und ein kleiner Sprung gefahren. Wirklich alpin war das Ganze nicht: Der Hammarbybacken, ein künstlich erhöhter Hügel, ist 93,5 m hoch.

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