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Williams-Schwestern bestreiten Endspiel

Sister Act bei den Australian Open

Serena Williams ist ihrer Schwester Venus ins Finale der Australian Open gefolgt und hat den 28. Sister Act seit 1998 perfekt gemacht. Auch der Schweizer Oldie Roger Federer erreichte bei den Männern das Finale.

Serena Und Venus Williams im September 2009
Serena Und Venus Williams Quelle: dpa

Die an Position zwei gesetzte Serena Williams beendete beim 6:2, 6:1 im Eiltempo den Siegeszug der ungesetzten Überraschungs-Halbfinalistin Mirjana Lucic-Baroni (Kroatien). Am Australia Day verwandelte Serena Williams nach nur 50 Minuten ihren ersten Matchball und ist nur noch einen Sieg von ihrem 23. Major-Titel entfernt.

Die 35-Jährige würde damit Steffi Graf (22 Grand-Slam-Triumphe) überflügeln. Zudem würde Melbourne-Rekordchampion Williams durch ihren siebten Coup Down Under seit 2003 Angelique Kerber (Kiel) von der Spitze der Weltrangliste verdrängen.

Älteste Endspiel-Teilnehmerin

Venus Williams (36) hatte zuvor in einem US-Duell Kerber-Bezwingerin Coco Vandeweghe mit 6:7 (3:7), 6:2, 6:3 besiegt und sich damit zur bislang ältesten Endspiel-Teilnehmerin von Melbourne in der Open Era gekrönt. Zuletzt hatte die Weltranglisten-17. vor 14 Jahren in Melbourne im Finale gestanden - und dort ausgerechnet gegen Serena verloren.

Das Duell der beiden Williams-Schwestern hatte es in Grand-Slam-Finals bislang achtmal gegeben. Zuletzt 2009 in Wimbledon, als Serena ihr insgesamt sechstes Major-Endspielduell gegen Venus gewann. Nur 2001 bei den US Open und 2008 in Wimbledon hatte Venus sich durchsetzen können. Von den bisherigen 27 Vergleichen hat die jüngere 16 für sich entschieden.

Federer mit Kraftakt

Roger Federer
Roger Federer Quelle: dpa

Serena Williams zeigte der in Dortmund geborenen Lucic-Baroni (34) im Halbfinale die Grenzen auf und ließ vor 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Rod-Laver-Arena keinen einzigen Breakball zu. Die Weltranglisten-79. Lucic-Baroni hatte erstmals seit 18 Jahren wieder in der Vorschlussrunde eines Grand-Slam-Turniers gestanden.

Der viermalige Sieger Roger Federer hat indes als erster Spieler bei den Männern das Finale erreicht. Der ehemalige Tennis-Weltranglisten-Erste gewann im Halbfinale das Schweizer Duell gegen Stan Wawrinka 7:5, 6:3, 1:6, 4:6, 6:3. Der 35-Jährige trifft am Sonntag entweder auf seinen langjährigen Rivalen Rafael Nadal aus Spanien oder den Bulgaren Grigor Dimitrow. Beide spielen an diesem Freitag gegeneinander.

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