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Alexander Zverev hält Deutschland im Rennen

Erster Tag des Davis-Cup-Duells gegen Belgien

Alexander Zverev hat das deutsche Team im Davis-Cup-Duell gegen Belgien im Rennen gehalten. Er gewann gegen Arthur De Greef mit 6:3, 6:3, 6:4. Zuvor hatte Philipp Kohlschreiber das Auftaktmatch verloren. Damit steht es nach dem ersten Tag 1:1.

Alexander Zverev
Alexander Zverev Quelle: dpa

Zverev löste seine Aufgabe in 1:43 Stunden souverän. Sein Premierensieg sei "schon schön", sagte er, "aber es steht erst 1:1. Und der Hauptgrund, warum wir hier sind, ist, die Begegnung zu gewinnen. Wir haben noch zwei schwere Tage vor uns." Kapitän Kohlmann lobte seine Nummer eins: "Alex hat eine klasse Reaktion auf Philipps Niederlage gezeigt."

Am Samstag (13 Uhr/hr-fernsehen) könnte Zverev zu seinem nächsten Einsatz kommen, denn der Doppelpartner seines Bruder Mischa, Jan-Lennard Struff, ist am Freitag wegen eines Infekts im Hotel geblieben.

Außer Form

Und Philipp Kohlschreiber dürfte nach seinem Vier-Stunden-Match gegen Steve Darcis wohl die Energie fehlen, um an allen drei Tagen zu spielen. Zudem präsentierte sich der Routinier bei der 4:6, 6:3, 6:2, 6:7 (2:7), 6:7 (5:7)-Niederlage gegen den Weltranglisten-58. weit entfernt von seiner Bestform.

Kohlschreiber haderte immer wieder mit sich selbst. Im ersten Satz unterliefen ihm 23 vermeidbare Fehler, am Ende waren es 82. "Im ersten Satz war ich ziemlich nervös", sagte Kohlschreiber.

"Niederlage schmerzt"

In den Sätzen vier und fünf verspielte der Augsburger jeweils ein Break Vorsprung. Darcis war erst nach der Absage des Melbourne-Viertelfinalisten David Goffin an die Spitzenposition der Belgier gerückt. "Ich habe heute nicht mein bestes Tennis gespielt, habe mir aber Chancen herausgearbeitet, die ich nicht verwertet habe", sagte Kohlschreiber: "Die Niederlage schmerzt mehr als mein Körper."

Der Gewinner der Begegnung spielt in der Runde der besten acht Teams vom 7. bis 9. April gegen Italien oder Titelverteidiger Argentinien um den Einzug ins Halbfinale. Die Verlierer kämpfen im September in der Relegation gegen den Abstieg.

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