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Dortmund dreht Spiel gegen Inter - Leipzig auf Kurs

Fußball | Champions League

Borussia Dortmund hat nach einer furiosen Aufholjagd wieder beste Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale der Champions League. Der BVB siegte nach einem 0:2-Rückstand zur Pause noch 3:2 gegen Inter Mailand. Auch RB Leipzig liegt nach einem 2:0 (1:0) bei Zenit St. Petersburg auf Achtelfinal-Kurs.

Spieler von Borussia Dortmund feiern den zweifachen Torschützen Achraf Hakimi (2.v.l.)
Spieler von Borussia Dortmund feiern den zweifachen Torschützen Achraf Hakimi (2.v.l.)
Quelle: dpa

Ernüchternder Start, grandioses Ende - Borussia Dortmund hat die schon verloren geglaubte Chance auf das Achtelfinale in der Champions League dank einer berauschenden zweiten Halbzeit gewahrt. Der überragende Doppel-Torschütze Achraf Hakimi (51./77.) und Julian Brandt (64.) sorgten für die kaum für möglich gehaltene Wende und damit für einen Mutmacher für den Liga-Gipfel beim deutschen Meister Bayern München am Samstag.

Ernüchterung nach fünf Minuten

Vor 66.099 Zuschauer im ausverkauften Signal Iduna Park hatte es vor der Pause noch nach einer weiteren Lehrstunde für die Dortmunder wie beim 0:2 im Hinspiel vor zwei Wochen ausgesehen. Lautaro Martinez (5.) und Matias Vecino (40.) brachten die Italiener scheinbar sicher in Front. Durch den Sieg rückte die Borussia mit sieben Zählern bis auf einen Punkt an den FC Barcelona heran und hat damit die Chance, in den letzten beiden Gruppenspielen beim FC Barcelona und gegen Slavia Prag den Achtelfinal-Einzug perfekt zu machen.

Erwartungsgemäß hatte Favre wie schon im Hinspiel in Mailand auf Marco Reus verzichten müssen. Der Kapitän hatte sich am Samstag in der Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg einer Kapselverletzung im Sprunggelenk zugezogen. Auf seiner Position im zentralen offensiven Mittelfeld sollte Brandt das Spiel gestalten. Dagegen kehrte Torhüter Roman Bürki nach überstandenem grippalen Infekt in die Startelf zurück. Für die hoch motivierte Borussia begann das Spiel mit einer herben Ernüchterung. Nach Fehler von Manuel Akanji und Mats Hummels war der pfeilschnelle Martinez zur Stelle und brachte die Italiener wie schon im Hinspiel mit 1:0 in Führung.

Positive Reaktion nach Rückstand

Anders als nach dem Rückstand im ersten Spiel gegen Inter zeigte der BVB eine positive Reaktion und versuchte, den abwehrstarken Gegner unter Druck zu setzen. So bot sich dem erneut als zentralen Stürmer eingesetzten Mario Götze in der 18. Minute die Chance zum Ausgleich. Doch der Abschluss des Weltmeisters von 2014 war zu schwach, um Inter-Keeper Samir Handanovic zu bezwingen. Die Dortmunder agierten mit schnellem Kombinationsspiel, um die Gäste in Verlegenheit zu bringen. Doch das gelang gegen die cleveren Italiener zunächst zu selten. In der 40. Minute kassierten die Westfalen den nächsten Schlag. Nach einem Konter ließ Vecino BVB-Keeper Bürki keine Chance. Kurz vor der Pause verpasste Jadon Sancho aus kurzer Entfernung den Anschlusstreffer. Erneut war Handanovic zu Stelle.

Wie verwandelt kamen die Dortmunder aus der Kabine. Vor allem im körperlichen Bereich zeigten sie eine andere Präsenz und brachte die bis dahin sattelfeste Abwehr der Italiener mächtig ins Wanken. Vor allem Hakimi wirbelte die Inter-Deckung durcheinander. Nach Vorarbeit von Götze traf er erstmals. Es war der erste Treffer der Dortmunder nach drei Heimspielen in der Königsklasse nacheinander. Dabei blieb es nicht: Brandt sorgte für den Ausgleich, nach Pass des Sekunden zuvor eingewechselten Paco Alcacer. Ach dann ließ der BVB nicht nach. Und es war wieder Hakimi, der das Happy End perfekt machte.

Leipzig kann zu Hause alles klar machen

Leipzig kann derweil nach dem Auswärtssieg in St. Petersburg schon im Heimspiel in drei Wochen gegen den portugiesischen Meister Benfica Lissabon das Weiterkommen perfekt machen. Danach geht es für den Tabellenführer der Gruppe G am 10. Dezember zum Schluss zu Olympique Lyon. Diego Demme (45.+5) und Marcel Sabitzer (63.) sorgten in Russland mit ihren Treffern für den Auswärtssieg.

Die Winterkälte in St. Petersburg war dabei kein Problem für die Akteure, unter dem geschlossenen Dach der Arena war es angenehme 18 Grad warm. Das lange Zeit schwache Spiel erwärmte die 50.452 Zuschauer dagegen kaum. Bei den Leipzigern saß Nationalspieler Timo Werner wegen muskulärer Probleme zunächst nur auf der Bank. Der Stürmer, der in den vergangenen zwei Pflichtspielen mit insgesamt jeweils fünf Treffern und Torvorlagen überragt hatte, kam nach einer Stunde in die Partie.

Zenit steht tief, zunächst kaum Platz für RB

Die Gäste waren auch ohne Werner von Beginn an dominant und jubelten bereits in der 14. Minute über das 1:0. Doch der israelische Schiedsrichter Orel Grinfeld nahm das Tor von Nationalspieler Marcel Halstenberg nach Videobeweis wieder zurück. Kurz vor Halstenbergs Abschluss hatte Christopher Nkunku, der anstelle von Werner in die Startelf gerückt war, den Ball mit leicht mit dem Arm berührt. Zenit war ähnlich wie schon im Hinspiel vor zwei Wochen, das RB mit 2:1 gewonnen hatte, zunächst auf Torabsicherung bedacht. Starstürmer Artjom Dsjuba wurde so zwar weniger ins Spiel eingebunden. Aber die Leipziger bekamen auch kaum Platz für ihr gefährliches Konterspiel, mit dem sie in den vergangenen zwei Pflichtspielen insgesamt 14 Treffer erzielt hatten.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit überschlugen sich plötzlich die Ereignisse. Zuerst vergab Sardar Azmoun die mögliche 1:0-Führung für die Hausherren nur um wenige Zentimeter. Dann traf Demme mit einem Distanzschuss zum 1:0 für RB. Zur zweiten Halbzeit wechselte Nagelsmann Halstenberg (Oberschenkelprobleme) für Kevin Kampl aus, auf die Linksverteidiger-Position rückte der nimmermüde Konrad Laimer. Nach rund einer Stunde öffnete Zenit seinen Abwehrriegel und kam prompt zu Chancen. Doch das gab den Gästen auch Räume für Konter, von denen Sabitzer einen zum 2:0 nutzte.

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Quelle: dpa, sid

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