FC Bayern steht im Achtelfinale

Robert Lewandowski (l.) jubelt mit Philipp Lahm (m.) und David Alaba (r.).

Sport | UEFA Champions League - FC Bayern steht im Achtelfinale

Dank Robert Lewandowski steht der FC Bayern München im Achtelfinale der Champions League. Der Pole ist mit zwei Toren und drei Aluminium-Treffern der überragende Mann des Abends. Borussia Mönchengladbach hat dagegen einen herben Rückschlag kassiert.

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Die Gladbacher spielten gegen Celtic Glasgow nur 1:1 (1:0) und liegt damit drei Punkt hinter dem Tabellenzweiten Manchester City. Lars Stindl (32.) brachte den Bundesligisten in Führung, Moussa Dembele glich aus (75./Foulelfmeter). Julian Korb hatte zuvor nach einer Notbremse die Rote Karte gesehen.

Lewandowski im Alleingang

Bei den Bayern sorgte Lewandowski mit zwei Toren im Alleingang für den 2:1 (1:1)-Sieg der Münchner bei der PSV. Mit neun Punkten sind die Bayern schon zwei Spieltage vor Schluss nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen, zugleich winkt zum Abschluss der Gruppenphase noch das Endspiel um Platz eins gegen Vorjahresfinalist Atletico Madrid.

Nach starken zehn Anfangsminuten verloren die Münchner in Eindhoven zwischenzeitlich die Kontrolle über die Partie und hatten in der Folge große Probleme, vor das Tor von PSV-Keeper Remko Pasveer zu kommen. Auch von Rückkehrer Arjen Robben, der von 2002 bis 2004 für PSV gespielt hatte, war nach einem guten Beginn wenig zu sehen. Die Bayern verloren in der Folge viele Zweikämpfe und Bälle.

Es fehlte meist an Tempo, Ideen und der nötigen Präzision. Dies spielte der PSV in die Karten, die mit Leidenschaft und viel Einsatz dagegenhielt und das Spiel offen gestaltete. Erst in der Schlussphase der Halbzeit drehten die Münchner wieder auf. Lewandowski behielt vom Elfmeterpunkt nach einem Handspiel des ehemaligen Bundesligaprofis Andres Guardado die Nerven.

In der zweiten Halbzeit änderte sich zunächst wenig. Die Münchner spielten oft zu kompliziert und ungenau, Eindhoven lauerte auf Konter und ließ zunächst wenig zu. Erst Lewandowski fand eine Lücke und traf zum 2:1.

Gladbach ließ Chancen liegen

Vor 46.283 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park war Gladbach zu Beginn Herr im Haus. Nach zuletzt 0:6 Toren aus vier Bundesliga-Spielen trat der VfL lauffreudig und mutig an, drückte mit Vehemenz und ließ dem ungeschlagenen Tabellenführer der schottischen Liga kaum Platz. Schon nach sechs Minuten hatte die Borussia drei Eckbälle auf dem Konto, agierte vor dem Tor aber zu hektisch. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Schotten mutiger, ermöglichten der Borussia aber auch Platz für Konter. Prompt kamen die Hausherren zu Chancen.

Viel Glück hatte Gladbach, als bei einem Schlenzer von Scott Sinclair der Innenpfosten für den schon geschlagenen Yann Sommer rettete (24.). Als Celtic immer besser in die Partie kam, schlug die Borussia zu: Hazard flankte in den Rücken der Hoops-Abwehr, wo Stindl den Ball direkt nahm und aus zehn Metern zur Führung traf. Auch im zweiten Durchgang versteckten sich die Schotten keineswegs, die besseren Möglichkeiten hatte aber Gladbach. Das bekannte Problem blieb die Chancenverwertung.

Weitere Ergebnisse vom 4. Spieltag
FC Basel - Paris St. Germain 1:2 (0:1)
Ludogorets Razgrad - FC Arsenal 2:3 (2:2)
Besiktas - SSC Neapel 1:1 (0:0)
Manchester City - FC Barcelona 3:1 (1:1)
Atletico Madrid - FK Rostow 2:1 (1:1)
Benfica Lissabon - Dynamo Kiew 1:0 (1:0)

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