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Leipzig wohl ohne Keita

Champions-League-Auftakt gegen den AS Monaco

RB Leipzig will auch in der Königsklasse mit Tempofußball überraschen. Da kommt Vorjahreshalbfinalist Monaco als erste Standortbestimmung gerade recht. Doch ausgerechnet jetzt fällt Spielmacher Naby Keita wohl aus.

Naby Keita
Naby Keita
Quelle: dpa

Nachdem der 22-Jährige am Dienstagabend noch gut gelaunt zum für 15 Minuten öffentlichen Training erschien und das Auftaktprogramm absolvierte, brach er wenig später mit Adduktorenproblemen die Einheit ab. «Wenn nicht ein Wunder passiert, wird er morgen nicht spielen können», sagte Hasenhüttl.

Wer für den Stammspieler auflaufen wird, wollte der 50-Jährige am Mittwochvormittag entscheiden. So könnte Last-Minute-Neuzugang Kevin Kampl im defensiven Mittelfeld spielen. Aber auch Konrad Laimer und Stefan Ilsanker sind Optionen.

Große Verantwortung

Wie für den Verein ist die Champions League auch für Hasenhüttl eine Premiere. Er erlebt sein erstes internationales Spiel als Coach. «Wir sind motiviert und voller Selbstvertrauen. Wir werden versuchen, unsere allerbeste Leistung zu bringen. Wir sind gut vorbereitet für den Wettbewerb, der sich als Bonus, aber auch als Verantwortung anfühlt. Wir vertreten nicht nur Leipzig, sondern Deutschland», sagte Hasenhüttl.

Leipzig will entgegen den Vorhersagen von Bayern-Präsident Uli Hoeneß den Beweis antreten, auch mit einer jungen, unerfahrenen Mannschaft in der Königsklasse zu bestehen. «Wir sind schwer zu bespielen und es ist nicht einfach, gegen uns zu gewinnen. Deswegen ist mir nicht angst und bange, auch nicht vor der Champions League», sagte Hasenhüttl mit Blick auf die Hoeneß-Aussagen.

Monegassen haben Respekt

Die Monegassen, immerhin zum achten Mal in Serie in der Champions League dabei, gehen mit großem Respekt in das Duell mit dem Neuling. «Leipzig hat eine junge Mannschaft mit zwei guten Stürmern. Es wird ein hartes Spiel für uns. Denn wenn man Zweiter in der Bundesliga wird, muss man konstant auf hohem Niveau spielen», sagte Monacos Coach Leonardo Jardim. Nach dem Ausfall von Thomas Lemar (Oberschenkelverletzung) und dem Abgang von Kylian Mbappé zu Paris Saint-Germain ruhen nun alle Hoffnungen auf Radamel Falcao.

Insgesamt könnten die Vorzeichen aber unterschiedlicher nicht sein: Debütant gegen Vorjahres-Halbfinalist. Als Favorit in der Gruppe G mit dem FC Porto und Besiktas Istanbul sieht Jardim sein Team aber trotz der großen Erfahrung nicht. «Es gibt kein schwaches Team in der Gruppe. Sie ist sehr ausgeglichen und jeder kann jedes Spiel gewinnen», sagte der Coach. Daran glaubt auch Hasenhüttl. Und vor allem an die eigene Chance.

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