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Sportchef Veh verlässt Köln zum Saisonende

Fußball | Bundesliga

Armin Veh wird seinen Vertrag als Geschäftsführer beim 1. FC Köln nicht verlängern und den Fußball-Bundesligisten zum Saisonende verlassen. Der 58-Jährige gab persönliche Gründe dafür an.

Armin Veh vor dem Logo des 1. FC Köln
Armin Veh verlässt den 1. FC Köln zum Saisonende.
Quelle: dpa

Veh erklärte in einer Vereinsmitteilung: "Ich stehe seit mehr als 30 Jahren im Profifußball in der ersten Reihe und habe in den Überlegungen und Gesprächen über die Zukunft gespürt, dass ich derzeit nicht über den Sommer hinaus planen und mich auf einen derart verantwortungsvollen Job festlegen möchte."

"FC hat nun Planungssicherheit"

Der FC sei "ein besonderer Klub mit tollen Mitarbeitern. Auch deshalb ist es mir wichtig, für Klarheit zu sorgen. Der FC hat nun Planungssicherheit und genügend Zeit, den richtigen Mann für meine Nachfolge zu finden. Ich werde alles tun, damit wir mit dem FC unsere Ziele erreichen. Wir müssen uns jetzt voll auf den Klassenerhalt konzentrieren", betonte Veh. Über seinen Ausstieg war schon länger spekuliert worden.

Der 58-Jährige kam im Dezember 2017 als Geschäftsführer zu den Kölnern. Wer sein Nachfolger wird, ist noch offen. Als mögliche Nachfolger-Kandidaten werden der frühere FC-Manager Andreas Rettig und der ehemalige Kölner Spieler Horst Heldt gehandelt.

FC in der sportlichen Krise

FC-Präsident Werner Wolf erklärte: "Der FC respektiert Armin Vehs persönliche Entscheidung. Er hat als sportlich Verantwortlicher den FC mit seinem Team 2019 zum direkten Wiederaufstieg geführt und den Kader verstärkt. Wir schätzen es, dass er nicht gepokert oder auf Zeit gespielt."

Wolf ist guter Dinge, dass die Entscheidung von Veh die aktuelle Situation des Klubs nicht negativ beeinflussen wird. "Unabhängig von der Frage, wer die Position des Sport-Geschäftsführers beim 1. FC Köln künftig übernehmen wird, ist der FC voll handlungsfähig. Wir werden jetzt in Ruhe und vor dem Hintergrund der sportlichen Entwicklung über die weiteren Schritte zur Neubesetzung beraten."

In der Bundesliga steht der FC aktuell mit sieben Punkten auf dem Relegationsrang. In der 2. Runde des DFB-Pokals erlebten die Kölner beim Regionalligisten 1. FC Saarbrücken ein Debakel.

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