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VfL Bad Wildungen ausgezeichnet

Sport - VfL Bad Wildungen ausgezeichnet

Der VfL Bad Wildungen in Hessen ist schon seit 2014 Anlaufstation für sportbegeisterte Flüchtlinge.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 19.01.2017, 14:40

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem VfL Bad Wildungen den "Großen Stern des Sports" in Gold verliehen. Der Verein aus Hessen erhielt den mit 10 000 Euro dotierten Preis für seine integrative Arbeit mit Flüchtlingen und Asylsuchenden.

"Diese Arbeit muss ans Tageslicht, damit die Menschen sie sehen und sie in der Gesellschaft anerkannt wird", sagte die CDU-Politikerin in Berlin. Zweiter wurde der TSV Georgsdorf (Weser-Ems-Region), Platz drei ging an den FC Süderelbe (Hamburg).

17 Vereine nominiert

Merkel nahm die Auszeichnung mit dem Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, und dem Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, Uwe Fröhlich, vor.

Insgesamt waren 17 Vereine für den seit 2004 vergebenen Preis nominiert. Sie hatten sich als lokale und regionale Gewinner von "Sternen des Sports" für die Endrunde qualifiziert. Erstmals wurde in diesem Jahr ein Publikums-Preis verliehen, der an den Hamburger Verein "Sport ohne Grenzen" ging.

Merkel: "Viele anrührende Geschichten"

Merkel lobte Sport und Vereine für deren gute Bedingungen bei der Integration von Flüchtlingen. "Es gibt viele anrührende Geschichten, wie schnell sich in Sportvereinen Kontakte knüpfen lassen", sagte die Kanzlerin. Nach anfänglicher Begeisterung sei die Integration mittlerweile schwieriger geworden, dafür stehe die Silvesternacht in Köln. "Doch keiner konnte davon ausgehen, dass das ohne Probleme verläuft", meinte Merkel.

Präsident Alfons Hörmann vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), Mitinitiator des Preises, unterstrich die Bedeutung der Vereine für die Integration. "Der Sport spricht alle Sprachen", sagte Hörmann. Kaum rolle irgendwo ein Ball aufs Feld, beginne Kommunikation. Das werde immer wichtiger. "Das letzte Jahr hat gezeigt, dass der Sport und die Vereine für viele neue Bürger zur Heimat geworden ist", betonte der 55-Jährige.

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