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Kombinierer eilen von Sieg zu Sieg

Wintersport: Biathletin Dahlmeier verteidigt Gesamtweltcup-Führung

Eric Frenzel in Aktion.

Sport - Kombinierer eilen von Sieg zu Sieg

Eric Frenzel hat beim Weltcup in Lillehammer einen Doppelsieg gefeiert. Einen Tag nach seinem Erfolg im Einzel-Wettbewerb von der Normalschanze gewann er am Sonntag auch von der Großschanze. Biathletin Laura Dahlmeier wurde in Östersund Zweite in der …

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Für Eric Frenzel war es der 33. Weltcup-Sieg seiner Karriere. 10,8 Sekunden hinter ihm sicherte sich Björn Kircheisen Platz zwei, Dritter wurde der Norweger Jörgen Graabak (+23,4). Johannes Rydzek, der als Vierter das Gelbe Trikot des Gesamtweltcup-Führenden erfolgreich verteidigte, und Fabian Rießle auf Platz fünf machten ein überragendes Mannschafts-Ergebnis perfekt.

Seriensieger

Zudem sorgten die DSV-Kombinierer mit dem fünften Sieg im fünften Saisonrennen für eine historische Bestmarke. Vier Weltcup-Erfolge in Serie von Saisonbeginn an hatten zuvor die Japaner 1993/94 (alle durch Kenji Ogiwara) sowie Deutschland 2003/04 (durch Ronny Ackermann) gefeiert.

Am Samstag hatten Frenzel, Rydzek und Rießle einen deutschen Dreifachsieg gelandet. Auch den Team-Wettbewerb von Lillehammer hatten am Freitag die Deutschen gewonnen.

Dahlmeier bleibt in Gelb

Beim Biathlon-Weltcup in Östersund wurde Laura Dahlmeier über die Zehn-Kilometer-Verfolgung nach zwei Schießfehlern nur von Gabriela Koukalova (Tschechien) geschlagen. Die Gesamtweltcupsiegerin der vergangenen Saison musste einmal in die Strafrunde und gewann mit einem Vorsprung von 8,4 Sekunden. Für Koukalova (geborene Soukalova) war es der erste Saisonsieg. Dritte wurde die Südtirolerin Dorothea Wierer.

"Es macht Spaß, schön, dass ich da vorne angekommen bin", sagte Dahlmeier nach ihrem gelungenen Saisonauftakt mit dem Sieg im Einzel, Platz vier im Sprint und Rang zwei in der Verfolgung in Östersund.

Gut in die Saison startete auch Vanessa Hinz. Sie war als Verfolgungs-Elfte mit drei Strafrunden einmal mehr zweitbeste deutsche Skijägerin. Franziska Preuß kam nach ebenfalls drei Fehlern auf Rang 19. Franziska Hildebrand schaffte es als 19. (drei Fehler) ebenfalls in die Top Ten. Maren Hammerschmidt musste im Verfolgungsrennen gleich sechsmal in die Strafrunde, kam auf Platz 25. Neun Fehler schoss Miriam Gössner, sie beendete das Rennen auf Rang 54.


Platz vier, fünf und neun

Bei den Herren reihten sich die Deutschen hinter den Podestplätzen ein. Arnd Peiffer verpasste Platz drei um 37,5 Sekunden und wurde mit drei Schießfehlern Vierter. Erik Lesser (zwei Schießfehler) wurde Fünfter. Simon Schempp (drei Fehler) schaffte es als Neunter ebenfalls unter die Top 10.

Platz eins und zwei ging überraschend an die von Ricco Groß trainierten Russen. Den Sieg sicherte sich Anton Babikow (ein Fehler) vor Maxim Zwetkow (0). Dritter wurde Martin Fourcade (Frankreich/4), der nach einer ungewohnt schwachen Vorstellung am Schießstand den möglichen 50. Weltcupsieg seiner Karriere verpasste.

Starke Franzosen, Neureuther nur 16.

Ski-Rennläufer Felix Neureuther hat in seinem dritten Rennen der WM-Saison eine herbe Enttäuschung erlebt. Beim Riesenslalom in Val d‘Isere erreichte der 32 Jahre alte Partenkirchner lediglich Rang 16. In den ersten beiden Weltcup-Wettbewerben des Winters hatte Neureuther im Riesenslalom von Sölden/Österreich und im Slalom von Levi/Finnland noch die Plätze drei beziehungsweise vier belegt.

Der Franzose Matthieu Faivre feierte in Val d’Isere seinen ersten Weltcup-Sieg. Mit überlegener Bestzeit im zweiten Lauf fing er den nach dem ersten Durchgang führenden Marcel Hirscher (Österreich) ab; 0,49 Sekunden betrug sein Vorsprung. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten Faivres Mannschaftskollegen Alexis Pinturault, Thomas Fanara und Victor Muffat-Jeandet.

Skispringen: Eisenbichler bester Deutscher

Die deutschen Skispringer haben beim Weltcup in Klingenthal einen kleinen Dämpfer erhalten. Als bester DSV-Starter belegte Markus Eisenbichler mit Sprüngen auf 134 und 140,5 Meter den sechsten Platz. Severin Freund landete mit 133 und 131,5 Metern nur auf Rang elf und musste das Gelbe Trikot des Gesamtführenden an Domen Prevc abgeben.

Der 17 Jahre alte Slowene feierte mit 140 und 141 Metern seinen zweiten Saisonsieg. Mit 0,2 Punkten Rückstand belegte der Norweger Daniel Andre Tande nach Sprüngen auf 136,5 und 143 Meter den zweiten Platz. Dritter wurde der Österreicher Stefan Kraft.

Rebensburg Sechste im Super-G

Beim ersten Super-G der Saison kam Viktoria Rebensburg im kanadischen Lake Louise auf einen ordentlichen sechsten Rang. Die 27-Jährige war auf der wegen Schneefalls verkürzten Strecke 0,76 Sekunden langsamer als Tagessiegerin Lara Gut aus der Schweiz, die ihren 20. Weltcup-Sieg feierte. Hinter Gesamtweltcup-Siegerin Gut, die erstmals in Lake Louise gewann, kamen Tina Weirather (Liechtenstein) und Sofia Goggia aus Italien auf die Plätze zwei und drei.

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