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Luitz fährt aufs Podest

Wintersport am Samstag

Sport - Luitz fährt aufs Podest

Stefan Luitz ist in bestechender Form. Beim Riesenslalom in Val d'Isere fuhr Luitz auf Rang zwei. Alexander Schmid wurde überraschend Sechster.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 09.12.2018, 19:29

Mit einem spektakulären zweiten Lauf sicherte sich der Franzose Alexis Pinturault - Dritter nach Durchgang eins - noch den Sieg. Marcel Hirscher, der nach dem ersten Lauf in Führung lag, kam auf Rang drei.

Alexander Schmid knackte mit seinem sechsten Platz die Olympia-Norm und ist nun bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) dabei. Bei seinen vorangegangenen sieben Starts im Weltcup hatte Schmid kein einziges Mal den ersten Lauf überstanden, diesmal fuhr er mit Startnummer 40 zunächst auf Rang acht und verbesserte sich dann sogar noch um zwei Plätze.

Rebensburg auf Rang sechs

Viktoria Rebensburg
In guter Form: Viktoria Rebensburg Quelle: ap

In St. Moritz hat indes Viktoria Rebensburg beim ersten von zwei Weltcup-Super-G einen guten sechsten Rang belegt. Die Riesenslalom-Olympiasiegerin von 2010 gehörte zu den Läuferinnen mit frühen Startnummern, die durch schlechte Witterungsverhältnisse benachteiligt waren.

Jasmine Fleury (Schweiz) feierte vor Mannschaftskollegin Michelle Gisin (+0,10 Sekunden) den ersten Weltcup-Sieg ihrer Karriere, auf dem dritten Platz landete Tina Weirather aus Liechtenstein (+0,16).

Schempp sprintet ums Podest - und verliert

In Hochfilzen hat Biathlon-Weltmeister Simon Schempp den ersten Podestplatz des Olympia-Winters erneut knapp verpasst. Der Massenstart-Champion wurde im Verfolgungsrennen nach vier Strafrunden Vierter.

Einen Tag nach seinem Sieg im Sprint gewann Johannes Thingnes Bö aus Norwegen mit drei Fehlern vor dem Slowenen Jakov Fak (1) und dem Franzosen Martin Fourcade (5). Der 29-jährige Schempp hatte bereits im Sprint den vierten Rang belegt. In der Verfolgung fehlten ihm im Zielsprint gegen Fourcade 0,5 Sekunden zum Sprung auf das Podium.

Dahlmeier verbessert sich

Bei den Frauen landete Laura Dahlmeier in der Verfolgung auf dem zehnten Platz. Die Gesamtweltcup-Siegerin der Vorsaison, die zum Auftakt in Östersund vor einer Woche wegen einer Erkältung gefehlt hatte, leistete sich einen Schießfehler. Im Sprint am Freitag hatte Dahlmeier den 16. Platz belegt.

Den Sieg im Rennen über zehn Kilometer in Österreich sicherte sich Anastasiya Kuzmina (1) aus der Slowakei vor Kaisa Mäkäräinen (2) aus Finnland und der dreimaligen Olympiasiegerin Darja Domratschewa (1) aus Weißrussland.

Zweitbeste Deutsche wurde Vanessa Hinz (1) auf Platz zwölf. Die ehemalige Langläuferin Denise Herrmann (5), die in Östersund überraschend ihre ersten beiden Weltcupsiege gefeiert hatte, musste sich mit Rang 25 begnügen. Franziska Hildebrand (4) fiel vom achten auf den 28. Platz zurück.

Schneider siegt in Winterberg

Eine Überraschung gelang Bob-Pilotin Stephanie Schneider. Neun Wochen vor den Winterspielen bescherte sie den deutschen Frauen den ersten Weltcup-Sieg seit fast drei Jahren. Mit Anschieberin Lisa Buckwitz gewann die 27-Jährige das Rennen in Winterberg und verwies Weltmeisterin Elana Meyers Taylor (USA) auf den zweiten Rang. Für Schneider war es der erste Weltcup-Sieg ihrer Karriere.

Mariama Jamanka wurde Dritte und trug ihren Teil zum hervorragenden Ergebnis der deutschen Frauen beim Heim-Weltcup bei. Nach dem ersten Durchgang hatte Jamanka noch auf dem zweiten Rang gelegen. Nach einem wilden zweiten Lauf, an dessen Ende sie sogar stürzte, fiel sie aber zurück. Zwei Hundertstel fehlten am Ende auf den zweiten Platz.

Friedrich Zweiter beim Heim-Weltcup

Zweiter wurde dagegen Francesco Friedrich beim ersten Heim-Weltcup im Olympia-Winter. Mit Stammanschieber Thorsten Margis hatte der viermalige Zweierbob-Weltmeister in Winterberg in seiner Spezialdisziplin zwölf Hundertstelsekunden Rückstand auf Überraschungssieger Clemens Bracher aus der Schweiz.

Zeitgleich Zweiter mit Friedrich, der wie Johannes Lochner extra seinen kleinen Schlitten gewechselt hatte, wurde der Kanadier Chris Spring. Nico Walther, der das Auftaktrennen in Lake Placid gewann, landete mit Anschieber Kevin Kuske auf Rang neun.

Loch und Eggert/Benecken erfolgreich

Eine Bank bleibt Felix Loch. Der Rodel-Olympiasieger gewann den Weltcup in Calgary und verwies Lokalmatador Samuel Edney mit fast vier Zehntelsekunden Vorsprung auf Platz zwei. Dritter wurde der Russe Roman Repilow. Johannes Ludwig, Andi Langenhan und Ralf Palik verpassten zwar das Podium, komplettierten auf den Plätzen fünf, sechs und sieben aber ein gutes Ergebnis für den deutschen Bob- und Schlittenverband.

Bei den Doppelsitzern fuhren die Weltmeister Toni Eggert und Sascha Benecken bereits ihren vierten Sieg im fünften Rennen des Olympia-Winters ein. Das Duo gewann vor den Österreichern Peter Penz/Georg Fischler sowie den detuschen Olympiasiegern Tobias Wendl und Tobias Arlt. Robin Geueke und David Gamm fuhren auf Platz fünf.

Rodel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (Miesbach) hat beim Weltcup in Calgary eine Niederlage gegen ihre Dauerrivalin Tatjana Hüfner einstecken müssen. Die Weltmeisterin aus Blankenburg siegte auf der Olympia-Bahn von 1988 vor der Lokalmatadorin Alex Gough. Geisenberger, die zuvor bereits drei Saisonrennen gewonnen hatte, landete trotz Führung nach dem ersten Lauf nur auf dem dritten Platz.
"Mich freut es ganz besonders, dass Tatjana hier den Sieg eingefahren hat. Sie hat auch endlich ihren Weltcupsieg in diesem Jahr, den hat sie sich mit zwei sehr guten Läufen erarbeitet", sagte Bundestrainer Norbert Loch: "Natalie, die ein bisschen mit der Kurve neun gehadert hat, hat sich ganz gut durchgerettet. Sie hätte sicherlich um den Sieg mitfahren können."

Savchenko/Massot triumphieren

Ein großer Erfolg gelang auch Aljona Savchenko und Bruno Massot. Das deutsche Eiskunstlauf-Paar gewann beim Grand-Prix-Finale im japanischen Nagoya die Paarlauf-Konkurrenz. Die Oberstdorfer siegten vor den Weltmeistern Sui Wenjing und Han Cong aus China sowie den Kanadiern Meagan Duhamel und Eric Radford.

Aljona Savchenko und Bruno Massot
Anmutig zum Grand-Prix-Sieg: Aljona Savchenko und Bruno Massot Quelle: epa

Mit einer nahezu fehlerfreien Kür bauten die Vize-Weltmeister ihre knappe Führung nach dem Kurzprogramm weiter aus. Lediglich den dreifachen Wurf-Salchow konnte die fünfmalige Weltmeisterin nicht ganz sauber landen. Dennoch reichte es mit insgesamt 236,68 Punkten zu einer persönlichen Bestleistung.

"Wir hatten die Chinesen beobachtet und wussten, dass es ganz schwer für uns wird. Aber es hat sich für uns wie eine olympische Generalprobe angefühlt, und wir sind stolz darauf, dass wir unser Bestes geben konnten", sagte Massot, der erst vor zehn Tagen seinen deutschen Pass und damit seine olympische Startberechtigung für Deutschland erhalten hatte.

DSV-Springer Dritter in Titisee

Die deutschen Skispringer haben beim  Teamwettkampf in Titisee-Neustadt einen weiteren Podestplatz geholt, den ersten Mannschaftserfolg aber deutlich verpasst. Das DSV-Team mit Markus Eisenbichler, Karl Geiger, Andreas Wellinger und Richard Freitag landete auf Rang drei. 

Bei wechselnden und schwierigen Windbedingungen ging der Sieg an die Norweger, die alle drei Teamwettbewerbe in diesem Winter gewonnen haben. Zweiter wurde Polen um Olympiasieger Kamil Stoch mit nur 0,8 Punkten Rückstand. Dem Team fehlte am Ende mehr als 15 Meter auf die Norweger.

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