Sie sind hier:

Biathlon: Schempps furioses Finale

Sport - Biathlon: Schempps furioses Finale

Beim Saisonfinale der Biathleten in Chanty Mansijk hat sich Simon Schempp den Sieg im letzten Verfolgungsrennen gesichert. Das gute deutsche Abschneiden komplettierte Erik Lesser auf Rang drei.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 19.03.2017, 20:32

Simon Schempp hat beim Weltcup-Finale in Chanty-Mansijsk seinen zehnten Sieg erkämpft. Der 27-Jährige setzte sich in der Verfolgung vor dem norwegischen Staffel-Weltmeister Johannes Thingnes Bø durch. Franziska Preuß lief in der letzten Verfolgung der Frauen als beste Deutsche auf Rang fünf.

Einen Tag nach Rang zwei im Sprint behielt Simon Schempp bei seinem fünften Saisonerfolg trotz drei Strafrunden mit 8,5 Sekunden die Oberhand. Das herausragende Teamergebnis rundete Erik Lesser als Dritter ab. Er hatte nach zwei Fehlern 15,7 Sekunden Rückstand auf Schempp.

Insgesamt gute Team-Leistung

Nach dem Sprint war Schempp als Zweiter auf die Strecke gegangen. Lesser hatte bis zurHalbzeit geführt, schoss in den stehenden Anschlägen allerdings zweimal daneben. Der Gesamtweltcup-Sieger Martin Fourcade aus Frankreich hatte nach Platz 40 im Sprint auf den Verfolger verzichtet.


Das hervorragende deutsche Resultat in Sibirien komplettierten Benedikt Doll (Breitnau/2) auf Platz fünf und der Sprint-Dritte Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld/4) auf Rang neun. Matthias Bischl (Söchering/4) und Florian Graf (Eppenschlag/6) liefen auf die Plätze 41 und 46.


Dieses "geile Resultat" zeige, "was die Mannschaft am Ende einer langen Saison noch zu leisten im Stande ist", sagte Bundestrainer Mark Kirchner im ZDF. Schempp bedankte sich bei den Skitechnikern, die ihn mit "super Material" ausgerüstet hatten. "So macht das viel Spaß", sagte er.

Preuß erst am Schluss geschlagen

Die 22-Jährige leistete sich beim Weltcup-Finale in Chanty-Mansijsk lediglich einen Schießfehler und verpasste im Schlussspurt den Sprung auf Rang drei nur um 0,9 Sekunden. Den Sieg sicherte sich Dorothea Wierer.Die Italienerin musste sich nur Sprintsiegerin Kaisa Mäkäräinen und der französischen Dreifach-Weltmeisterin Marie Dorin-Habert geschlagen geben.

Als erste Tschechin sicherte sich Gabriela Soukalova den Gesamtweltcup. Die 26-Jährige, die bei der WM in Oslo als eine der großen Favoritinnen leer ausgegangen war, wurde 0,1 Sekunden vor Preuß Vierte und sicherte sich damit die Große Kristallkugel.

"Cool, wenn die Saison so aufhört. Langsam kommt die Form nach der Verletzungspause wieder. Schade, dass jetzt dann schon Schluss ist“, sagte Preuß im ZDF-Interview mit Blick auf den Massenstart am Sonntag. Franziska Hildebrand (zwei Fehler) wurde 13., Verfolgungs-Weltmeisterin Laura Dahlmeier verbesserte sich dank Laufbestzeit vom 36. auf den 16. Platz. Aber durch drei Fehler vergab sie eine noch bessere Platzierung. Maren Hammerschmidt (drei Fehler) schob sich um sieben Plätze auf Rang 17 vor, Nadine Horchler (zwei) wurde 29. Die Sprint-15. Miriam Gössner fiel nach sieben Strafrunden auf Rang 43. zurück. Dahinter lag nur noch Vanessa Hinz (46.).

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet