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Laura Dahlmeier siegt im Einzel

Biathlon: Deutsche triumphiert im Königswettbewerb

Sport - Laura Dahlmeier siegt im Einzel

Laura Dahlmeier hat zum Auftakt des Biathlon-Weltcups in Östersund das Einzelrennen über 15 Kilometer gewonnen. Mit nur zwei Schießfehlern bei schwierigen Windverhältnissen ließ sie die Französin Anais Bescond 15,8 Sekunden hinter sich.

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Franziska Preuß belegte den starken Rang vier. Vanessa Hinz legte zunächst drei fehlerfreie Schießeinlagen hin, bevor sie sich beim letzten Schießen drei Strafminuten einhandelte. Sie beendete das längste Biathlon-Rennen dennoch auf einem hervorragenden zehnten Platz.

"Großer Moment"

"Das ist ein ganz großer Moment für mich. Das Gelbe Trikot ist etwas, da träume ich seit Kindertagen davon. Das ist echt der Wahnsinn", sagte Dahlmeier, die eigentlich gar nicht an einen Sieg geglaubt hatte: "Ich fühlte mich nicht besonders schnell. Es war ein schwieriges Rennen. Damit habe ich nie gerechnet."

Dass Dahlmeier irgendwann einmal in die Fußstapfen von Neuner treten würde, die zuletzt am 18. März 2012 das Trikot der Gesamtweltcup-Führenden getragen hatte, war aber zu erwarten. Am Donnerstag gelang es ihr, weil sie die Französin Anäis Bescond (eine Strafminute/+15,8 Sekunden) und die fehlerfreie Darja Jurkewitsch (+1:17,3 Minuten) aus Weißrussland auf die Plätze verwies. Neben der passenden Laufform ("Es gibt ein gutes Gefühl, wenn man den Sommer über ohne Probleme trainiert") überzeugte sie einmal mehr mit dem Gewehr.

Überzeugend mir dem Gewehr

Auf der Schlussrunde mobilisierte Dahlmeier dann noch einmal ihre letzten Kräfte, pfeilschnell durchlief sie die einsamen schwedischen Wälder so rasant wie keine andere - am Ende leuchtete die erhoffte Ziffer 1 auf der Anzeigetafel auf. Den bislang letzten Sieg eines deutschen Biathleten im ersten Einzelrennen einer Saison hatte Michael Greis am 3. Dezember 2008 gefeiert, als er im Klassiker von Östersund triumphierte. Am Donnerstag (18 Uhr/ARD) wollen es ihm seine Nachfolger gleichtun.

Über 20 kräftezehrende Kilometer fordern Simon Schempp und Co. den französischen Dominator Martin Fourcade, der zuletzt fünfmal nacheinander den Gesamtweltcup für sich entschied und auch in diesem Winter das Maß der Dinge sein dürfte.

(Quelle: sid, dpa)

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