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Graller bringt Slalom-Damen in die Spur

Ski-Alpin-Weltcup in Zagreb

Die guten alten Zeiten, in denen DSV-Rennläuferinnen regelmäßig die vorderen Slalom-Platzierungen belegten, sind lang her. Aber mittlerweile ist ein Aufschwung erkennbar, auch dank des neuen Cheftrainers Jürgen Graller.

Jürgen Graller und Viktoria Rebensburg
Jürgen Graller und Viktoria Rebensburg Quelle: imago

Der Weg aus der Stadt hinauf zum Sljeme (1032 Meter), dem Gipfel des Medvednica-Gebirgszugs, ist im Vergleich zu anderen Weltcupstandorten beschwerlich. Eine rund 45-minütige Autofahrt müssen die Athleten und Fans über sich ergehen lassen, bis sie den Bärenberg erreicht haben. Für die deutsche Damen-Slalom-Mannschaft passt diese Symbolik, auch sie befindet sich auf einer Reise. Auf einer Entwicklungsreise zurück zu alter Stärke.

Hilzinger kämpft noch ums Olympiaticket

Zur Blütezeit von Maria Höfl-Riesch & Co. konnten deutsche Technikerinnen nicht einmal dann beruhigt schlafen, wenn sie die nationalen Qualifikationskriterien für die Olympischen Spiele oder die Weltmeisterschaften erfüllt hatten, zu groß war die nationale Konkurrenz. Vor Beginn dieser Saison unkte der neue Damencheftrainer Jürgen Graller, der im Sommer auf Markus Anwander folgte: Im schlimmsten Fall sei im Februar in Pyeongchang nur Viktoria Rebensburg für den Deutschen Skiverband dabei.

Anfang 2018 stellt sich die Situation nach vier absolvierten Slalom-Rennen völlig anders dar. Neben Aushängeschild Rebensburg, die keinen Slalom fährt, haben auch Lena Dürr, Christina Geiger und Marina Wallner das Olympiaticket in der Tasche. Jessica Hilzinger, 20-jährige Zukunftshoffnung des Verbands, fehlt nach Platz 13 in Courchevel noch eine weitere Top-15-Platzierung, dann dürfte auch sie in Südkorea starten. Am Mittwoch, auf Zagrebs Bärenberg, ist sie nicht am Start, aber am Samstag in Kranjska Gora hat sie die nächste Möglichkeit.

Wanninger neuer Damentrumpf

Er sei kein Zauberer, warnte Graller noch beim Weltcupauftakt im Oktober, bei Nachfragen nach dem Potenzial der Damen. Aber so wie es scheint, hat der Österreicher an den richtigen Schrauben gedreht. In der stetig wechselnden Trainingsgruppenphilosophie setzt Graller auf eine große Einheit von rund 15 Fahrerinnen aus allen vier Disziplinen, an deren Spitze Viktoria Rebensburg thront.

Sieben Trainer kümmern sich um das Wohl der Athletinnen, im Fall der Technikerinnen insbesondere Christian Wanninger. Der 36-Jährige war bisher für die deutschen Herren zuständig und wechselte vor der Saison die Seiten. „Im Herrenbereich ist mehr Dynamik. Mit Christian wollen wir diese Dynamik zu den Damen transportieren“, sagt Graller.

Bisher scheint die neue Marschrichtung zu stimmen, der Ton passt, auch wenn die Damen nicht mit Samthandschuhen angefasst werden. „Mir wird um dieses Thema zu viel Theater gemacht. Themen und Problematiken gehören auf den Tisch und ausgeredet. Es ist wie in einer Ehe, man muss klare Linien haben und die habe ich. Dann vertragen Damen auch Kritik“, so der DSV-Damenchef.

Zuckerbrot und Peitsche beschreibt seinen Stil wohl am besten, denn Graller sagt auch: „Kommunikation und Sozialkompetenz sind wichtig, man muss auch über gewisse Dinge neben dem Sport reden. Die Stimmung in der Mannschaft muss passen und die Mädels müssen wissen, dass wir hinter ihnen stehen.“

Der Impuls Graller wirkt

In der Vergangenheit war das nicht immer der Fall. Die Zukunft soll besser werden. „Wir wollen die Mannschaft in den nächsten Jahren wieder in die Erfolgsspur zurückzubringen“, sagte DSV-Alpinchef Wolfgang Maier bei der Vorstellung des „neuen Impulses“ Jürgen Graller. Der Sljeme ist dabei nur eine Zwischenstation, die deutschen Damen streben noch viel höhere Gipfel an.

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