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Peiffer Dritter beim Sprint in Antholz

Biathlon - Weltcup

Biathlet Arnd Peiffer hat es erstmals in diesem Winter auf das Podest geschafft. In Antholz, beim letzten Sprint-Weltcup vor den Olympischen Spielen, belegte Peiffer den dritten Platz.

Videolänge:
1 min
Datum:
19.01.2018

"Heute war es nicht ganz einfach, da bin ich etwas stolz, dass es geklappt hat. Liegend hatte ich keinen schlechten Wind, stehend habe ich mich ordentlich zusammengerissen", sagte Peiffer in der ARD: "Es war nicht mein bester Lauftag, da habe ich mich durchquälen müssen."

Fourcade baut Podest-Serie aus

Auf den Sieger Johannes Thingnes Bö (Norwegen/1 Fehler) fehlten dem früheren Weltmeister 42,2 Sekunden, der sechsmalige Gesamtweltcupsieger Martin Fourcade (0/+12,8) wurde Zweiter. Der Franzose baute mit seinem 16. Podestplatz nacheinander seine beeindruckende Rekordserie aus. Als zweitbester Deutscher kam Sprint-Weltmeister Benedikt Doll trotz vier Strafrunden auf Rang 13.

Erik Lesser, der den Skijägern des Deutschen Skiverbandes mit zwei dritten Plätzen die zuvor einzigen Podestplatzierungen des Winters beschert hatte, erreichte nach drei Strafrunden Platz 15. Schempp, der fünf seiner zwölf Weltcupsiege in Antholz gefeiert hatte, leistete sich ebenfalls drei Fehler am Schießstand und kam auf Platz 20. Johannes Kühn (3) verpasste als 19. knapp die zweite Teilnorm für die Olympischen Spiele, Roman Rees (2) landete bei seinem ersten Start in Antholz auf Rang 29.

Schwierige Bedingungen

Der Schießstand im 1642 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Antholz gilt aufgrund der Höhe ohnehin schon als schwer zu bewältigen, teilweise starke und schnell wechselnde Windböen machten das Schießen am Freitag noch komplizierter. So verbauten sich sowohl Schempp als auch Doll und Lesser bereits mit jeweils zwei Fehlern beim Liegendanschlag eine Spitzenplatzierung. "Ich weiß nicht, wo die Fehler waren, sonst hätte ich reagiert. Die Windfahnen haben mir kein eindeutiges Bild angezeigt", sagte Lesser: "Mit der Laufzeit kann ich ganz zufrieden sein. Ich habe am Ende aber ordentlich gelitten."

Fortgesetzt wird der letzte Weltcup vor dem Saisonhöhepunkt am Samstag mit den Verfolgungsrennen (ab 13:15 Uhr/ARD), bei den Frauen geht Weltmeisterin Laura Dahlmeier als Zweite in die Loipe. Zum Abschluss finden am Sonntag noch die beiden Massenstartrennen statt.

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