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Der Trend geht zur Spezialisierung

Vor dem alpinen Saisonauftakt am Wochenende (live im ZDF und bei zdfsport.de) in Sölden hat ZDF-Reporter Aris Donzelli festgestellt, dass bei den Sportlerinnen in der kommenden Saison manches anders ist.

Der Riesenslalom in Sölden (Tirol)
Der Riesenslalom in Sölden (Tirol)
Quelle: imago/Sven Simon

Man spürt einen Trend, vor allem bei den erfahreneren, allmählich in die Jahre kommenden Alpinsportlerinnen: Weg von der Mehrfachbelastung, hin zur Spezialisierung.

Konzentration aufs Wesentliche

Ein Beispiel: Tina Weirather, gefeierte Medaillengewinnerin in Südkorea im Super G. Die 29 Jahre alte Liechtensteinerin wird in Sölden nochmal im Rieselslalom starten, den Rest der Saison sich auf Abfahrt und vor allem Super G konzentrieren. Im olympischen Super G  war sie Dritte.   

Es geht aber auch anders herum. Anna Veith, Österreichs Alpin-Darling ist endlich mal wieder verletzungs- und sorgenfrei in eine Saisonvorbereitung gestartet – und hat sich im Wesentlichen auf die Kerndiszipin Riesenslalom konzentriert. Wenn dort die Technik stimmt, sagt sie, dann ist auch die Basis für den Super G und die Abfahrt gegeben. Das wiederum hat den Trainingsaufwand etwas verringert für die 29-Jährige.

Vonn auf Rekordjagd

Lindsey Vonn auf der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen
Lindsey Vonn auf der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen
Quelle: ap

Die Belastungen im Skiweltcup sind enorm, vor allem für die Sportlerinnen, die im Gesamtweltcup eine Rolle spielen wollen. Mikaela Shiffrin, Riesenslalomolympiasiegerin, hat außer im Super G in allen Disziplinen Siegchancen. Doch auch sie – mit 23 Jahren noch "jung und unverbraucht" – muss mit ihren Kräften haushalten. Also: Konzentration auf die technischen Disziplinen in der Vorbereitung.

Lindsey Vonn, 34 Jahre alt, wird in ihrer definitiv letzten Weltcupsaison alles auf Abfahrt und Super G setzen. Sie wird in den USA in den Weltcup einsteigen, an ihrem Lieblingsort Lake Louise in Kanada. Und vielleicht schafft sie es ja noch, den Weltcupsiegrekord von Ingemar Stenmark zu knacken: Vier Siege fehlen ihr noch bis zu den magischen 86 Weltcuperfolgen.

Und Viktoria Rebensburg?

Sie hat ebenfalls viel Riesenslalom trainiert. Einige Male sogar mit den österreichischen Herren. Eine, wie sie zugibt, durchaus motivierende Trainingsform. In Sölden hat sie schon drei Mal gewonnen, im Vorjahr damit den Grundstein gelegt zum Disziplinsieg am Ende der Saison. WM-Medaillen in Are und ein erneuter Disziplinsieg sind die berechenbaren Ziele für diese Saison – und gesund und unverletzt bleiben.

Lena Dürr hat ihre Vorbereitung auf diese Saison teilweise selbst finanziert. Mit Erfolg:. In Neuseeland hat sie  ein paar wichtige FIS-Punkte eingefahren, ihre Startnummer damit verbessert. Dazu einen Materialwechsel vollzogen, neue Ski, neues Glück, neue Motivation. Und vor allem freie Nasennebenhöhlen nach einer Operation.

Ein Wort noch zu Andrea Filser, die nach einer ewigen Verletzungsodyssee zurück ist. Vom Unterschenkelbruch bis zum Kreuzbandriss hat sie alles durchlebt und endlich eine gute Vorbereitung absolvieren können. Ihr Talent ist groß und endlich kann sie es entfachen.

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