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FIFA Frauen WM 2019

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Newsticker

Frauenfußball 18.08. 16:00

Wolfsburg startet mit Arbeitssieg

Die Fußballerinnen von Double-Gewinner VfL Wolfsburg haben sich beim Auftakt in die 30.Bundesliga-Saison zu einem Arbeitssieg gemüht. Die Wolfsburgerinnen gewannen 1:0 (0:0) gegen den SC Sand. Die Dänin Pernille Harder erzielte in der 48.Minute per Foulelfmeter das entscheidende Tor. Die SGS Essen gewann 3:1 (3:0) gegen Bayer Leverkusen. Aufsteiger 1.FC Köln setzte sich 2:1 (2:0) gegen den MSV Duisburg durch. Der erste Spitzenreiter ist die TSG Hoffenheim nach dem 6:1 (3:0) am Samstag beim Aufsteiger USV Jena.

Frauenfußball 17.08. 16:33

Dallmann schießt Bayern-Frauen zum Sieg

Dank Nationalspielerin Linda Dallmann ist Vizemeister Bayern München erfolgreich in die neue Saison der Frauenfußball-Bundesliga gestartet. Der Neuzugang traf beim 3:1 (1:1) beim SC Freiburg doppelt (49./55.) und bescherte so dem neuen Trainer Jens Scheuer an alter Wirkungsstätte einen gelungenen Einstand. Jovana Damnjanovic (18.) brachte die Münchnerinnen in Führung, die Janina Minge (38.) noch vor der Pause egalisierte. Dann schlug nach der Pause Dallmann zweimal zu. Rückkehrer FF USV Jena kassierte derweil gegen die TSG Hoffenheim eine deftige 1:6 (0:3)-Niederlage.

Frauenfußball 16.08. 20:34

Unglückliche Niederlage für Turbine

Turbine Potsdam ist mit einer Niederlage in die 30.Saison der Frauen-Fußballbundesliga gestartet. Beim 1.FFC Frankfurt unterlag der Vorjahresdritte im Eröffnungsspiel der neuen Spielzeit unglücklich 2:3 (1:2). Bis zehn Minuten vor dem Ende hoffte das neuformierte Potsdamer Team beim Erzrivalen auf ein Punktgewinn, ehe Frankfurt doch noch zum Siegtreffer kam. Laura Feiersinger (6.), Laura Freigang (17.) und Shekiera Martinez trafen für Frankfurt, Lara Prasnikar (14./50.) für Potsdam.

Frauenfußball 16.08. 16:59

FC Bayern nun gegen Göteborg

Die Fußballerinnen des FC#Bayern treffen in der ersten K.o.-Runde der Champions League auf Göteborg FC aus Schweden. Das ergab die Auslosung. Das Hinspiel findet am 11./12.September statt, die Rückspiele sind für den 25./26. September angesetzt. Die Münchnerinnen treten zunächst auswärts an. Der deutsche Frauenfußball-Meister VfL Wolfsburg trifft im Sechzehntelfinale auf KFF Mitrovica aus dem Kosovo. Insgesamt nehmen 32 Mannschaften an der Champions League teil.

Frauenfußball 16.08. 14:17

Frauen-CL: Wolfsburg gegen Mitrovica

Die beiden Frauenfußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg und Bayern München haben zum Einstieg in die Champions League lösbare Aufgaben erwischt. Double-Gewinner Wolfsburg trifft auf den Neuling KFF Mitrovica (Kosovo), Vizemeister München spielt gegen den FC Göteborg, ebenfalls Vizemeister in Schweden. Das ergab die Auslosung am Freitag in Nyon. Ausgespielt wird die erste K.o.-Runde mit 32 Teams am 11./12. sowie 25./26. September. Als gesetzte Teams haben Wolfsburg und Bayern jeweils im Rückspiel Heimrecht. Das große Ziel ist das Endspiel am 24.Mai 2020 in Wien.

Frauenfußball 15.08. 19:22

FFC und Turbine eröffnen Saison

Mit dem Traditions-Duell zwischen dem 1.FFC Frankfurt und Turbine Potsdam startet am Freitag die Frauen-Bundesliga in ihre 30.Spielzeit. Die Partie zwischen dem siebenfachen Titelgewinner aus Frankfurt und dem sechsmaligen deutschen Meister (18.30 Uhr) wird live im TV-Sender Eurosport übertragen. Als Zuschauerin im Stadion am Brentanobad wird auch Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg erwartet. Am Samstag (13 Uhr) treffen der SC Freiburg und der FC Bayern München aufeinander. Titelverteidiger VfL Wolfsburg empfängt am Sonntag (14 Uhr) den SC Sand.

Frauenfußball 12.08. 16:20

Schult peilt Comeback 2019 an

Frauenfußball-Nationaltorhüterin Almuth Schult vom Doublegewinner VfL Wolfsburg hofft nach ihrer Schulter-Operation auf ein Comeback in den kommenden vier Monaten. "In den kommenden drei, vier Wochen möchte ich ins Lauftraining einsteigen", sagte die 28-Jährige während einer DFB-Pressekonferenz: "Ich würde mich freuen, wenn ich in diesem Jahr nochmal spielen würde." Bei der zurückliegenden WM-Endrunde in Frankreich stand Schult trotz ihrer Schulterblessur in allen Partien der DFB-Elf im Tor. Das DFB-Team war im Viertelfinale gegen Schweden (1:2) ausgeschieden.

Frauenfußball 31.07. 20:34

Frauenfußball-WM wird aufgestockt

Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen wird von 2023 an mit 32 Mannschaften statt wie bisher mit 24 Teams gespielt. Dies hat der FIFA-Rat einstimmig beschlossen. "Nach dem überwältigenden Erfolg der diesjährigen FIFA Frauen-Weltmeisterschaft in Frankreich gilt es, diesen Schwung mitzunehmen und konkrete Schritte zur weiteren Förderung des Frauen-Fußballs zu unternehmen. Es freut mich sehr, dass dieser Vorschlag - der erste von vielen - umgesetzt wird", erklärte FIFA-Präsident Gianni Infantino.

Frauenfußball 30.07. 21:48

US-Trainerin Jill Ellis hört auf

Jill Ellis hat ihren Rücktritt als Trainerin der US-amerikanischen Frauen-Fußballnationalmannschaft angekündigt. Ihr Team hat am 7.Juli durch ein 2:0 im Finale gegen die Niederlande den WM-Titel geholt. Für Ellis war es der zweite WM-Titel nach 2015 als Trainerin. Die 52-Jährige bleibt noch bis Oktober im Amt und betreut das Team auf der sogenannten USWNT-Tour mit fünf Spielen. Ellis hatte das Amt der Cheftrainerin übernommen, nachdem sie bereits zuvor interimsmäßig in dieser Funktion tätig war. Ihr Vertrag läuft Ende Juli aus, eine Verlängerung bis zu den Olympischen Spielen 2020 lehnte sie ab.

Frauenfußball 26.07. 15:05

DFB-Frauen in Aachen gegen Ukraine

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bestreitet ihr letztes Heimspiel des Jahres in Aachen. Die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg trifft im Rahmen der EM-Qualifikation am 5.Oktober auf dem Tivoli auf die Ukraine. "Wir wollen in diesem Spiel den nächsten Schritt für die direkte EM-Qualifikation machen. Gleichzeitig möchten wir weiter daran arbeiten, den personellen Umbruch unserer Mannschaft fortzuführen, um mittelfristig ein zukunftsfähiges Team mit einer guten sportlichen Perspektive für die EM 2021 zu bilden", sagte Voss-Tecklenburg.

Frauenfußball 25.07. 19:29

U19-Juniorinnen im EM-Finale

Die deutschen U19-Juniorinnen stehen erneut im Finale der Fußball-EM. In Glasgow bezwangen die Spielerinnen von DFB-Trainerin Maren Meinert die Niederlande mit 3:1 (1:0). Spanien und Frankreich spielen den Finalgegner aus. 2018 hatten die deutschen Juniorinnen das Endspiel gegen Spanien verloren.

Frauenfußball 25.07. 16:44

Sundhage übernimmt Frauen-Selecao

Die schwedische Erfolgstrainerin Pia Sundhage übernimmt die brasilianische Frauen-Selecao. "Das ist eine wunderbare Gelegenheit, die man nicht ablehnen kann", sagte die 59-Jährige in einer offiziellen Mitteilung des nationalen Fußballverbandes CBF. Erst am Montag war der bisherige Amtsinhaber Oswaldo "Vadao" Alvarez entlassen worden, nachdem Brasilien bei der WM in Frankreich durch das Achtelfinal-Aus gegen den Gastgeber (1:2 n.V.) erneut bei der Jagd auf ersten großen Titel gescheitert war.

Frauenfußball 23.07. 08:15

Brasiliens Frauen-Trainer gefeuert

Nach dem Achtelfinal-Aus bei der Fußball-WM der Frauen ist Brasiliens Nationaltrainer Oswaldo Alvarez beurlaubt worden. Ein Nachfolger solle nach Angaben des nationalen Fußballverbandes kurzfristig benannt werden. Für den 62-Jährigen endete somit seine zweite Amtszeit als Nationalcoach vorzeitig. Alvarez hatte das Team um Superstar Marta bereits bei der WM 2015 und Olympia 2016 betreut. 2017 kehrte er als Nachfolger von Emily Lima auf den Posten zurück. Brasilien war bei der WM nach Platz drei in der Gruppenphase in der ersten K.o.-Runde an Gastgeber Frankreich gescheitert.

Frauenfußball 22.07. 21:14

EM: Gruppensieg für U19-Juniorinnen

Die deutschen U19-Fußballerinnen haben sich bei der EM in Schottland nach dem Halbfinaleinzug auch den Gruppensieg gesichert. Nach den Siegen gegen England (2:1) und Belgien (5:0) genügte dem Team von DFB-Trainerin Maren Meinert in einer Neuauflage des Vorjahresfinals gegen Titelverteidiger Spanien ein 0:0 für Platz eins. Gegner in der Vorschlussrunde am Donnerstag sind die Niederlande. Besonders in der ersten Halbzeit vergaben die Spanierinnen einige gute Chancen. Nach dem Wechsel gestaltete die DFB-Auswahl die Begegnung ausgeglichener und verdiente sich das Remis.

Frauenfußball 19.07. 22:48

U19-Frauen schon im EM-Halbfinale

Rekordsieger Deutschland hat auch sein zweites Spiel bei der U19-EM der Frauen gewonnen und sich damit vorzeitig für das Halbfinale qualifiziert. Das Team von DFB-Trainerin Maren Meinert setzte sich im schottischen Perth gegen Belgien souverän mit 5:0 (2:0) durch und führt die Gruppe B vor der ebenfalls zweimal siegreichen spanischen Auswahl an. Das Team des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) kann nicht mehr von einem der ersten zwei Plätze verdrängt werden, mit dem Halbfinale ist auch die Qualifikation für die U20-WM 2020 schon gesichert.

Frauenfußball 18.07. 16:09

Asllani wird "Galactica"

Die schwedische Fußball-Nationalspielerin Kosovare Asllani ist die erste "Galactica" für das neue Frauenteam des spanischen Rekordmeisters Real Madrid. Der Klub CD Tacon, der seine Lizenz 2020 an die Königlichen weitergeben wird, vermeldete die Verpflichtung der 29-jährigen WM-Dritten vom Linköpings FC. "Es wird ein Traum sein, das schönste Trikot der Welt zu tragen", schrieb Asllani bei Instagram. Die Mittelfeldspielerin ist der erste Neuzugang seit der Mitteilung Reals Ende Juni, mittels der Lizenz-Übernahme in Spaniens höchster Frauen-Liga einzusteigen.

Schwedens Kosovare Asllani jubelt mit ihrem Team nach ihrem Treffer

Frauenfußball 18.07. 11:57

Bayern holen Neuseeländerin Riley

Frauenfußball-Vizemeister Bayern München hat die neuseeländische Nationalspielerin Ali Riley verpflichtet. Die Abwehrspielerin, Kapitänin ihres Nationalteams, kommt vom englischen Klub FC Chelsea und hat einen Zweijahresvertrag unterzeichnet. Riley war bei der WM in Frankreich mit Neuseeland punktlos in der Vorrunde ausgeschieden. "Natürlich möchte ich Titel gewinnen und freue mich schon darauf, in der Champions League zu spielen", sagte Riley, die auch die US-amerikanische und schwedische Staatsbürgerschaft besitzt. Für Neuseeland hat sie 129 Länderspiele bestritten.

Frauenfußball 17.07. 14:54

Lindahl wechselt nach Wolfsburg

Der Frauen-Fußballmeister VfL Wolfsburg hat die schwedische Nationaltorhüterin Hedvig Lindahl verpflichtet. Die 36-Jährige spielte zuletzt bei Chelsea LFC in England und unterschrieb nach Klub-Angaben vom Mittwoch beim deutschen Double-Sieger einen Einjahresvertrag. Lindahl stand beim WM-Dritten Schweden in allen sieben WM-Partien im Tor und kommt bislang auf 165 Länderspieleinsätze. "Ich werde mein Bestes geben, dass der VfL weiterhin erfolgreich ist und hoffe darüberhinaus, mich als Fußballerin weiterzuentwickeln", sagte die Torfrau.

Frauenfußball 12.07. 11:16

Weltrangliste: DFB-Frauen Zweite

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen bleibt trotz des Aus im WM-Viertelfinale in der Weltrangliste auf Position zwei. Es führt weiter Weltmeister USA (2180 Punkte) mit 121 Zählern Vorsprung auf die DFB-Auswahl (2059), der größte Abstand in der Geschichte der Weltrangliste. Dicht im Nacken sitzt den deutschen Frauen auf Platz drei Europameister Niederlande (2037), der im Finale Titelverteidiger USA 0:2 unterlegen war und sich damit im Ranking um fünf Positionen verbesserte. Vierter ist WM-Gastgeber Frankreich (2029) vor WM-Halbfinalist England (2027).

Martina Voss-Tecklenburg

Frauenfußball 10.07. 16:58

Tausende feiern US-Weltmeisterinnen

Mit einer großen Konfettiparade sind die US-Weltmeisterinnen in New York von Tausenden Fans gefeiert worden. Die Fußballerinnen zogen mit dem goldenen WM-Pokal auf einem geschmückten Festwagen den Broadway entlang und wurden von allen Seiten bejubelt. Aus vielen Gebäuden wurden Papierstreifen und Konfetti geworfen, die Fans standen mit US-Fähnchen am Straßenrand. Mit einigen kritischen Sprüchen wurde aber auch eine fairere Bezahlung der Frauen gefordert. Die US-Fußballerinnen waren am Wochenende mit einem 2:0 gegen die Niederlande in Frankreich zum vierten Mal Weltmeister geworden.

Frauenfußball 10.07. 09:24

Rapinoe erneuert Trump-Kritik

Megan Rapinoe schließt einen Besuch der US-Weltmeisterinnen bei Präsident Trump weiter aus. "Ich werde nicht gehen, und jede Mitspielerin, mit der ich darüber gesprochen habe, wird es auch nicht tun", sagte die 34-Jährige bei CCN. Bereits vor dem Gewinn der WM hatte Rapinoe bekräftigt, eine Einladung ins Weiße Haus nicht annehmen zu wollen. Die Torschützenkönigin bezweifelte zudem, dass "irgendjemand im Team ein Interesse daran hat, die Bühne, für die wir so hart gearbeitet haben, zu teilen." Jene Plattform solle nicht von der Trump-Regierung "vereinnahmt oder korrumpiert" werden, so Rapinoe weiter.

Frauenfußball 09.07. 14:42

Schult fällt nach Schulter-OP aus

Nationaltorhüterin Almuth Schult von Doublegewinner VfL Wolfsburg wird nach einer Operation an der rechten Schulter für unbestimmte Zeit ausfallen. Der Eingriff am Dienstag in München sei "alternativlos, um wieder komplett beschwerdefrei zu werden", teilten die Niedersachsen mit. Wie lange Schult nicht spielen kann, sei vom Heilungsprozess abhängig. Bei der am Sonntag zu Ende gegangenen WM in Frankreich stand Schult trotz ihrer Schulterblessur in allen Partien der DFB-Elf im Tor.

Frauenfußball 08.07. 14:48

Männerklubs in der Verantwortung?

Nach dem frühen Aus der DFB-Frauen sehen UEFA-Frauenchefin Nadine Keßler und Frauen-Bundesliga-Sprecher Siegfried Dietrich die Männer-Bundesligisten gefordert. "In Deutschland gibt es momentan zu wenige Investitionen, vor allem die professionellen Männerklubs sollten sich Gedanken machen", sagte Keßler bei "Spiegel Online". Dietrich, der auch Manager des 1.FFC Frankfurt ist, sagte: "Mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb sind die Voraussetzungen und Strukturen bei den Männervereinen für den Spitzen-Vereinsfrauenfußball der Zukunft das Maß aller Dinge."

Frauenfußball 08.07. 09:11

Dietrich: "Ausscheiden ist Ansporn"

Nach Meinung von Bundesliga-Sprecher Siegfried Dietrich hat das unbefriedigende Abschneiden der deutschen Fußball-Frauen bei der WM in Frankreich auch einen positiven Effekt. "Das frühe Ausscheiden ist Signal, Chance und Ansporn zugleich. Es gilt, mit gebündelten Kräften die richtigen Lehren daraus zu ziehen", sagte der Manager des 1.FFC Frankfurt in einem Interview der FAZ. In anderen europäischen Verbänden und Ligen sei viel investiert und für den Frauenfußball getan worden. "Die Engländer haben uns überholt durch die finanzielle Power der Premier-League-Klubs der Männer", sagte Dietrich.

Frauenfußball 07.07. 22:11

Trump gratuliert US-Fußballerinnen

US-Präsident Donald Trump hat den amerikanischen Fußballerinen zum Sieg bei der Weltmeisterschaft in Frankreich gratuliert. "Herzlichen Glückwunsch an die US-Frauenfußballmannschaft zum Gewinn der Weltmeisterschaft!", schrieb Trump auf Twitter. Es sei ein "großartiges und aufregendes" Spiel gewesen. "Amerika ist stolz auf euch alle!", fügte der Präsident hinzu. Nicht alle im Team dürften sich über die Glückwünsche von Trump gefreut haben. Spielführerin Megan Rapinoe und Ali Krieger hatten bereits erklärt, dass sie eine mögliche Einladung ins Weiße Haus nicht annehmen würden.

Frauenfußball 07.07. 21:46

Krieger: "Arbeiten mehr als andere"

Eine starke Mentalität und herausragende Physis sind für Weltmeisterin Ali Krieger die entscheidenden Gründe für die Dominanz der US-Frauen bei der Fußball-WM in Frankreich. "Wir sind alle total stark in unserer Mentalität und deshalb arbeiten wir ein bisschen mehr als andere, wir wollen das - und deshalb gewinnen wir einfach", sagte die 34-Jährige im ZDF-Interview nach dem 2:0-Finalsieg gegen die Niederlande. Ins Weiße Haus möchte die frühere Spielerin des 1.FFC Frankfurt nicht gehen. "Nein, ich gehe nicht. Und ich glaube, die ganze Mannschaft... Aber ich weiß es nicht", sagte Krieger.

Frauenfußball 07.07. 20:03

Rapinoe räumt bei Ehrungen ab

Weltmeisterin Megan Rapinoe ist als beste Spielerin der WM ausgezeichnet worden und hat zudem den goldenen Schuh gewonnen. Die 34-Jährige wurde vor der Engländerin Lucy Bronze und US-Mitspielerin Rose Lavelle als beste Spielerin geehrt. Mit ihrem sechsten WM-Treffer im Endspiel (61., Foulelfmeter) schnappte Rapinoe ihrer Teamkollegin Alex Morgan auch den goldenen Schuh weg, weil sie bei ebenfalls drei Assists weniger Spielzeit benötigte (Morgan 490 Minuten, Rapinoe 428). Beste Torhüterin wurde die Niederländerin Sari van Veenendaal.

Megan Rapinoe am 07.07.2019 in Lyon

Frauenfußball 07.07. 19:57

Gwinn ist beste junge WM-Spielerin

Nationalspielerin Giulia Gwinn darf sich acht Tage nach dem Viertelfinal-Aus der deutschen Auswahl über eine WM-Ehrung freuen. Nach dem Endspiel der USA gegen die Niederlande (2:0) gab der Weltverband FIFA bekannt, dass die gerade zu Bayern München gewechselte 20-Jährige die Auszeichnung als beste junge Spielerin der Endrunde erhält. Gwinn hatte vorwiegend als Außenverteidigerin alle fünf WM-Spiele der Deutschen bestritten.

Giulia Gwinn am 10.06.2019 in Frankreich

Frauenfußball 07.07. 18:52

US-Frauen feiern vierten WM-Titel

Die US-Frauen haben zum vierten Mal die Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen. Der Rekordweltmeister gewann das Finale gegen die Niederlande mit 2:0 (0:0) und verteidigte den Titel von 2015. Außenseiter Niederlande machte den US-Frauen lange das Leben schwer und ließ nicht viele Chancen zu. Ein durch Rapinoe verwandelter Foulelfmeter nach Einschreiten der Videoassistenten brachte den Favoriten in Führung (61.), acht Minuten später schaffte Lavelle die Vorentscheidung. Nun hatten die Niederländerinnen nichts mehr entgegenzusetzen, mit etwas Glück konnten sie weitere Gegentreffer vermeiden.

Frauenfußball 07.07. 15:01

Höwedes lobt Rapinoe als Heldin

Benedikt Höwedes hat die US-Nationalspielerin Megan Rapinoe und den Footballer Colin Kaepernick für ihren Mut im Kampf gegen Rassismus und für Gleichberechtigung gewürdigt. "Sie sind die wahren Helden unserer Zeit", schrieb der 31-Jährige bei t-online.de. "Wir sind alle gefordert, dass wir mutige Protagonisten im Kampf gegen Ungerechtigkeit, Homophobie, Rassismus und Geschlechterdiskriminierung genauso unterstützen müssen, wie die so wichtige #FridaysforFuture-Bewegung", fordert der Weltmeister. "Egal, ob sie Greta, Colin oder Megan heißen."

Frauenfußball 06.07. 18:58

Schweden gewinnt Spiel um Platz drei

Schwedens Fußballerinnen haben sich den WM-Trostpreis gesichert. Im unterhaltsamen kleinen Finale in Nizza gewann der Deutschland-Bezwinger gegen England 2:1 (2:1) und belegte zum dritten Mal nach 1991 und 2011 den dritten Rang. Die Lionesses gingen vier Jahre nach Bronze in Kanada leer aus. Kosovare Asllani (11.) und Sofia Jakobsson (22.) trafen für die Schwedinnen, die nach ihrem Viertelfinal-Sieg über Deutschland (2:1) gegen Europameister Niederlande ausgeschieden waren (0:1 n.V.). Den Anschluss für England, im Halbfinale den USA unterlegen (1:2), erzielte Fran Kirby (31.).

Frauenfußball 06.07. 16:07

Rapinoe wohl fit fürs Endspiel

Titelverteidiger USA kann im WM-Finale gegen Europameister Niederlande am Sonntag wohl wieder auf Megan Rapinoe bauen. "Ich gehe davon aus, dass ich morgen spielen kann. Ich fühle mich gut. Das ist alles, was ich sagen kann", sagte Rapinoe auf der Pressekonferenz vor dem Abschlusstraining für das Endspiel in Lyon. Die Flügelspielerin hatte das Halbfinale gegen England (2:1) wegen einer leichten Oberschenkel-Zerrung verpasst. Nationaltrainerin Jill Ellis ist auch bei der ebenfalls am Oberschenkel verletzten Mittelfeldspielerin Rose Lavelle zuversichtlich.

Frauenfußball 06.07. 14:24

Englands Carney beendet Karriere

Die englische Nationalspielerin Karen Carney beendet ihre Karriere. Das teilte Englands Fußball-Verband FA vor dem WM-Spiel um Platz drei am Samstag (17 Uhr/ZDF) in Nizza gegen Schweden mit. Die 31 Jahre alte Offensiv-Spielerin vom FC Chelsea bestritt seit ihrem Debüt 2005 gegen Italien 143 Länderspiele für die Three Lionesses, in denen sie 32 Tore erzielte. Nach der WM in Frankreich sei sowohl in der Nationalelf als auch im Verein Schluss, erklärte Carney.

Frauenfußball 06.07. 13:12

Französin Frappart pfeift Finale

Die französische Schiedsrichterin Stephanie Frappart wird das WM-Finale der Frauen zwischen Titelverteidiger USA und Europameister Niederlande am Sonntag in Lyon (17 Uhr/ARD) leiten. Die 35-Jährige kam bei der Frauenfußball-WM bisher in drei Partien zum Einsatz, u.a. beim Viertelfinal-Aus der DFB-Frauen gegen Schweden (1:2). "Es ist unmöglich, meine Emotionen zu beschreiben, denn wir alle arbeiten seit mehreren Jahren daraufhin hierherzukommen, ähnlich wie die Spielerinnen", sagte Frappart. Frappart hat als erste Frau in Frankreich ein Erstligaspiel der Männer geleitet.

Frauenfußball 05.07. 17:05

Infantino will WM mit 32 Teams

Die FIFA will das Teilnehmerfeld bei Frauen-Weltmeisterschaften von jetzt 24 auf 32 Nationen aufstocken - möglichst schon bei der nächsten WM 2023. Das erklärte FIFA-Präsident Gianni Infantino auf der WM-Abschluss-Pressekonferenz in Lyon. Damit solle dem weltweit gestiegenen Interesse am Frauenfußball Rechnung getragen und mehr Nationen die Möglichkeit gegeben werden, sich auf der Weltbühne des Frauenfußballs zu präsentieren. Zudem sprach Infantino sich für die Einführung einer Klub-WM und einer Weltliga bei den Frauen analog zu den Männer-Wettbewerben aus.

Frauenfußball 04.07. 17:37

Goeßling beendet DFB-Karriere

Lena Goeßling hat als erste Spielerin nach dem WM-Aus ihre Karriere im deutschen Nationalteam beendet. "Ich stehe der Nationalmannschaft in Zukunft nicht mehr zur Verfügung", sagte die 33 Jahre alte Fußballerin vom VfL Wolfsburg der "Bild". Sie "habe während des Turniers gemerkt, dass nicht mehr auf mich gebaut wird", erklärte sie. Die Mittelfeldspielerin war beim WM-Turnier in Frankreich nur ein einziges Mal zum Einsatz gekommen. "Der Mannschaft habe ich es am Abend nach dem verlorenen Spiel gegen Schweden mitgeteilt, der Bundestrainerin am Dienstag", sagte Goeßling.

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Frauenfußball 18.08. 16:00

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Frauenfußball 16.08. 20:34

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Frauenfußball 04.07. 17:37

Wolfsburg startet mit Arbeitssieg

Die Fußballerinnen von Double-Gewinner VfL Wolfsburg haben sich beim Auftakt in die 30.Bundesliga-Saison zu einem Arbeitssieg gemüht. Die Wolfsburgerinnen gewannen 1:0 (0:0) gegen den SC Sand. Die Dänin Pernille Harder erzielte in der 48.Minute per Foulelfmeter das entscheidende Tor. Die SGS Essen gewann 3:1 (3:0) gegen Bayer Leverkusen. Aufsteiger 1.FC Köln setzte sich 2:1 (2:0) gegen den MSV Duisburg durch. Der erste Spitzenreiter ist die TSG Hoffenheim nach dem 6:1 (3:0) am Samstag beim Aufsteiger USV Jena.

Dallmann schießt Bayern-Frauen zum Sieg

Dank Nationalspielerin Linda Dallmann ist Vizemeister Bayern München erfolgreich in die neue Saison der Frauenfußball-Bundesliga gestartet. Der Neuzugang traf beim 3:1 (1:1) beim SC Freiburg doppelt (49./55.) und bescherte so dem neuen Trainer Jens Scheuer an alter Wirkungsstätte einen gelungenen Einstand. Jovana Damnjanovic (18.) brachte die Münchnerinnen in Führung, die Janina Minge (38.) noch vor der Pause egalisierte. Dann schlug nach der Pause Dallmann zweimal zu. Rückkehrer FF USV Jena kassierte derweil gegen die TSG Hoffenheim eine deftige 1:6 (0:3)-Niederlage.

Unglückliche Niederlage für Turbine

Turbine Potsdam ist mit einer Niederlage in die 30.Saison der Frauen-Fußballbundesliga gestartet. Beim 1.FFC Frankfurt unterlag der Vorjahresdritte im Eröffnungsspiel der neuen Spielzeit unglücklich 2:3 (1:2). Bis zehn Minuten vor dem Ende hoffte das neuformierte Potsdamer Team beim Erzrivalen auf ein Punktgewinn, ehe Frankfurt doch noch zum Siegtreffer kam. Laura Feiersinger (6.), Laura Freigang (17.) und Shekiera Martinez trafen für Frankfurt, Lara Prasnikar (14./50.) für Potsdam.

FC Bayern nun gegen Göteborg

Die Fußballerinnen des FC#Bayern treffen in der ersten K.o.-Runde der Champions League auf Göteborg FC aus Schweden. Das ergab die Auslosung. Das Hinspiel findet am 11./12.September statt, die Rückspiele sind für den 25./26. September angesetzt. Die Münchnerinnen treten zunächst auswärts an. Der deutsche Frauenfußball-Meister VfL Wolfsburg trifft im Sechzehntelfinale auf KFF Mitrovica aus dem Kosovo. Insgesamt nehmen 32 Mannschaften an der Champions League teil.

Frauen-CL: Wolfsburg gegen Mitrovica

Die beiden Frauenfußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg und Bayern München haben zum Einstieg in die Champions League lösbare Aufgaben erwischt. Double-Gewinner Wolfsburg trifft auf den Neuling KFF Mitrovica (Kosovo), Vizemeister München spielt gegen den FC Göteborg, ebenfalls Vizemeister in Schweden. Das ergab die Auslosung am Freitag in Nyon. Ausgespielt wird die erste K.o.-Runde mit 32 Teams am 11./12. sowie 25./26. September. Als gesetzte Teams haben Wolfsburg und Bayern jeweils im Rückspiel Heimrecht. Das große Ziel ist das Endspiel am 24.Mai 2020 in Wien.

FFC und Turbine eröffnen Saison

Mit dem Traditions-Duell zwischen dem 1.FFC Frankfurt und Turbine Potsdam startet am Freitag die Frauen-Bundesliga in ihre 30.Spielzeit. Die Partie zwischen dem siebenfachen Titelgewinner aus Frankfurt und dem sechsmaligen deutschen Meister (18.30 Uhr) wird live im TV-Sender Eurosport übertragen. Als Zuschauerin im Stadion am Brentanobad wird auch Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg erwartet. Am Samstag (13 Uhr) treffen der SC Freiburg und der FC Bayern München aufeinander. Titelverteidiger VfL Wolfsburg empfängt am Sonntag (14 Uhr) den SC Sand.

Schult peilt Comeback 2019 an

Frauenfußball-Nationaltorhüterin Almuth Schult vom Doublegewinner VfL Wolfsburg hofft nach ihrer Schulter-Operation auf ein Comeback in den kommenden vier Monaten. "In den kommenden drei, vier Wochen möchte ich ins Lauftraining einsteigen", sagte die 28-Jährige während einer DFB-Pressekonferenz: "Ich würde mich freuen, wenn ich in diesem Jahr nochmal spielen würde." Bei der zurückliegenden WM-Endrunde in Frankreich stand Schult trotz ihrer Schulterblessur in allen Partien der DFB-Elf im Tor. Das DFB-Team war im Viertelfinale gegen Schweden (1:2) ausgeschieden.

Frauenfußball-WM wird aufgestockt

Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen wird von 2023 an mit 32 Mannschaften statt wie bisher mit 24 Teams gespielt. Dies hat der FIFA-Rat einstimmig beschlossen. "Nach dem überwältigenden Erfolg der diesjährigen FIFA Frauen-Weltmeisterschaft in Frankreich gilt es, diesen Schwung mitzunehmen und konkrete Schritte zur weiteren Förderung des Frauen-Fußballs zu unternehmen. Es freut mich sehr, dass dieser Vorschlag - der erste von vielen - umgesetzt wird", erklärte FIFA-Präsident Gianni Infantino.

US-Trainerin Jill Ellis hört auf

Jill Ellis hat ihren Rücktritt als Trainerin der US-amerikanischen Frauen-Fußballnationalmannschaft angekündigt. Ihr Team hat am 7.Juli durch ein 2:0 im Finale gegen die Niederlande den WM-Titel geholt. Für Ellis war es der zweite WM-Titel nach 2015 als Trainerin. Die 52-Jährige bleibt noch bis Oktober im Amt und betreut das Team auf der sogenannten USWNT-Tour mit fünf Spielen. Ellis hatte das Amt der Cheftrainerin übernommen, nachdem sie bereits zuvor interimsmäßig in dieser Funktion tätig war. Ihr Vertrag läuft Ende Juli aus, eine Verlängerung bis zu den Olympischen Spielen 2020 lehnte sie ab.

DFB-Frauen in Aachen gegen Ukraine

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bestreitet ihr letztes Heimspiel des Jahres in Aachen. Die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg trifft im Rahmen der EM-Qualifikation am 5.Oktober auf dem Tivoli auf die Ukraine. "Wir wollen in diesem Spiel den nächsten Schritt für die direkte EM-Qualifikation machen. Gleichzeitig möchten wir weiter daran arbeiten, den personellen Umbruch unserer Mannschaft fortzuführen, um mittelfristig ein zukunftsfähiges Team mit einer guten sportlichen Perspektive für die EM 2021 zu bilden", sagte Voss-Tecklenburg.

U19-Juniorinnen im EM-Finale

Die deutschen U19-Juniorinnen stehen erneut im Finale der Fußball-EM. In Glasgow bezwangen die Spielerinnen von DFB-Trainerin Maren Meinert die Niederlande mit 3:1 (1:0). Spanien und Frankreich spielen den Finalgegner aus. 2018 hatten die deutschen Juniorinnen das Endspiel gegen Spanien verloren.

Sundhage übernimmt Frauen-Selecao

Die schwedische Erfolgstrainerin Pia Sundhage übernimmt die brasilianische Frauen-Selecao. "Das ist eine wunderbare Gelegenheit, die man nicht ablehnen kann", sagte die 59-Jährige in einer offiziellen Mitteilung des nationalen Fußballverbandes CBF. Erst am Montag war der bisherige Amtsinhaber Oswaldo "Vadao" Alvarez entlassen worden, nachdem Brasilien bei der WM in Frankreich durch das Achtelfinal-Aus gegen den Gastgeber (1:2 n.V.) erneut bei der Jagd auf ersten großen Titel gescheitert war.

Brasiliens Frauen-Trainer gefeuert

Nach dem Achtelfinal-Aus bei der Fußball-WM der Frauen ist Brasiliens Nationaltrainer Oswaldo Alvarez beurlaubt worden. Ein Nachfolger solle nach Angaben des nationalen Fußballverbandes kurzfristig benannt werden. Für den 62-Jährigen endete somit seine zweite Amtszeit als Nationalcoach vorzeitig. Alvarez hatte das Team um Superstar Marta bereits bei der WM 2015 und Olympia 2016 betreut. 2017 kehrte er als Nachfolger von Emily Lima auf den Posten zurück. Brasilien war bei der WM nach Platz drei in der Gruppenphase in der ersten K.o.-Runde an Gastgeber Frankreich gescheitert.

EM: Gruppensieg für U19-Juniorinnen

Die deutschen U19-Fußballerinnen haben sich bei der EM in Schottland nach dem Halbfinaleinzug auch den Gruppensieg gesichert. Nach den Siegen gegen England (2:1) und Belgien (5:0) genügte dem Team von DFB-Trainerin Maren Meinert in einer Neuauflage des Vorjahresfinals gegen Titelverteidiger Spanien ein 0:0 für Platz eins. Gegner in der Vorschlussrunde am Donnerstag sind die Niederlande. Besonders in der ersten Halbzeit vergaben die Spanierinnen einige gute Chancen. Nach dem Wechsel gestaltete die DFB-Auswahl die Begegnung ausgeglichener und verdiente sich das Remis.

U19-Frauen schon im EM-Halbfinale

Rekordsieger Deutschland hat auch sein zweites Spiel bei der U19-EM der Frauen gewonnen und sich damit vorzeitig für das Halbfinale qualifiziert. Das Team von DFB-Trainerin Maren Meinert setzte sich im schottischen Perth gegen Belgien souverän mit 5:0 (2:0) durch und führt die Gruppe B vor der ebenfalls zweimal siegreichen spanischen Auswahl an. Das Team des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) kann nicht mehr von einem der ersten zwei Plätze verdrängt werden, mit dem Halbfinale ist auch die Qualifikation für die U20-WM 2020 schon gesichert.

Asllani wird "Galactica"

Die schwedische Fußball-Nationalspielerin Kosovare Asllani ist die erste "Galactica" für das neue Frauenteam des spanischen Rekordmeisters Real Madrid. Der Klub CD Tacon, der seine Lizenz 2020 an die Königlichen weitergeben wird, vermeldete die Verpflichtung der 29-jährigen WM-Dritten vom Linköpings FC. "Es wird ein Traum sein, das schönste Trikot der Welt zu tragen", schrieb Asllani bei Instagram. Die Mittelfeldspielerin ist der erste Neuzugang seit der Mitteilung Reals Ende Juni, mittels der Lizenz-Übernahme in Spaniens höchster Frauen-Liga einzusteigen.

Schwedens Kosovare Asllani jubelt mit ihrem Team nach ihrem Treffer
Bayern holen Neuseeländerin Riley

Frauenfußball-Vizemeister Bayern München hat die neuseeländische Nationalspielerin Ali Riley verpflichtet. Die Abwehrspielerin, Kapitänin ihres Nationalteams, kommt vom englischen Klub FC Chelsea und hat einen Zweijahresvertrag unterzeichnet. Riley war bei der WM in Frankreich mit Neuseeland punktlos in der Vorrunde ausgeschieden. "Natürlich möchte ich Titel gewinnen und freue mich schon darauf, in der Champions League zu spielen", sagte Riley, die auch die US-amerikanische und schwedische Staatsbürgerschaft besitzt. Für Neuseeland hat sie 129 Länderspiele bestritten.

Lindahl wechselt nach Wolfsburg

Der Frauen-Fußballmeister VfL Wolfsburg hat die schwedische Nationaltorhüterin Hedvig Lindahl verpflichtet. Die 36-Jährige spielte zuletzt bei Chelsea LFC in England und unterschrieb nach Klub-Angaben vom Mittwoch beim deutschen Double-Sieger einen Einjahresvertrag. Lindahl stand beim WM-Dritten Schweden in allen sieben WM-Partien im Tor und kommt bislang auf 165 Länderspieleinsätze. "Ich werde mein Bestes geben, dass der VfL weiterhin erfolgreich ist und hoffe darüberhinaus, mich als Fußballerin weiterzuentwickeln", sagte die Torfrau.

Weltrangliste: DFB-Frauen Zweite

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen bleibt trotz des Aus im WM-Viertelfinale in der Weltrangliste auf Position zwei. Es führt weiter Weltmeister USA (2180 Punkte) mit 121 Zählern Vorsprung auf die DFB-Auswahl (2059), der größte Abstand in der Geschichte der Weltrangliste. Dicht im Nacken sitzt den deutschen Frauen auf Platz drei Europameister Niederlande (2037), der im Finale Titelverteidiger USA 0:2 unterlegen war und sich damit im Ranking um fünf Positionen verbesserte. Vierter ist WM-Gastgeber Frankreich (2029) vor WM-Halbfinalist England (2027).

Martina Voss-Tecklenburg
Tausende feiern US-Weltmeisterinnen

Mit einer großen Konfettiparade sind die US-Weltmeisterinnen in New York von Tausenden Fans gefeiert worden. Die Fußballerinnen zogen mit dem goldenen WM-Pokal auf einem geschmückten Festwagen den Broadway entlang und wurden von allen Seiten bejubelt. Aus vielen Gebäuden wurden Papierstreifen und Konfetti geworfen, die Fans standen mit US-Fähnchen am Straßenrand. Mit einigen kritischen Sprüchen wurde aber auch eine fairere Bezahlung der Frauen gefordert. Die US-Fußballerinnen waren am Wochenende mit einem 2:0 gegen die Niederlande in Frankreich zum vierten Mal Weltmeister geworden.

Rapinoe erneuert Trump-Kritik

Megan Rapinoe schließt einen Besuch der US-Weltmeisterinnen bei Präsident Trump weiter aus. "Ich werde nicht gehen, und jede Mitspielerin, mit der ich darüber gesprochen habe, wird es auch nicht tun", sagte die 34-Jährige bei CCN. Bereits vor dem Gewinn der WM hatte Rapinoe bekräftigt, eine Einladung ins Weiße Haus nicht annehmen zu wollen. Die Torschützenkönigin bezweifelte zudem, dass "irgendjemand im Team ein Interesse daran hat, die Bühne, für die wir so hart gearbeitet haben, zu teilen." Jene Plattform solle nicht von der Trump-Regierung "vereinnahmt oder korrumpiert" werden, so Rapinoe weiter.

Schult fällt nach Schulter-OP aus

Nationaltorhüterin Almuth Schult von Doublegewinner VfL Wolfsburg wird nach einer Operation an der rechten Schulter für unbestimmte Zeit ausfallen. Der Eingriff am Dienstag in München sei "alternativlos, um wieder komplett beschwerdefrei zu werden", teilten die Niedersachsen mit. Wie lange Schult nicht spielen kann, sei vom Heilungsprozess abhängig. Bei der am Sonntag zu Ende gegangenen WM in Frankreich stand Schult trotz ihrer Schulterblessur in allen Partien der DFB-Elf im Tor.

Männerklubs in der Verantwortung?

Nach dem frühen Aus der DFB-Frauen sehen UEFA-Frauenchefin Nadine Keßler und Frauen-Bundesliga-Sprecher Siegfried Dietrich die Männer-Bundesligisten gefordert. "In Deutschland gibt es momentan zu wenige Investitionen, vor allem die professionellen Männerklubs sollten sich Gedanken machen", sagte Keßler bei "Spiegel Online". Dietrich, der auch Manager des 1.FFC Frankfurt ist, sagte: "Mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb sind die Voraussetzungen und Strukturen bei den Männervereinen für den Spitzen-Vereinsfrauenfußball der Zukunft das Maß aller Dinge."

Dietrich: "Ausscheiden ist Ansporn"

Nach Meinung von Bundesliga-Sprecher Siegfried Dietrich hat das unbefriedigende Abschneiden der deutschen Fußball-Frauen bei der WM in Frankreich auch einen positiven Effekt. "Das frühe Ausscheiden ist Signal, Chance und Ansporn zugleich. Es gilt, mit gebündelten Kräften die richtigen Lehren daraus zu ziehen", sagte der Manager des 1.FFC Frankfurt in einem Interview der FAZ. In anderen europäischen Verbänden und Ligen sei viel investiert und für den Frauenfußball getan worden. "Die Engländer haben uns überholt durch die finanzielle Power der Premier-League-Klubs der Männer", sagte Dietrich.

Trump gratuliert US-Fußballerinnen

US-Präsident Donald Trump hat den amerikanischen Fußballerinen zum Sieg bei der Weltmeisterschaft in Frankreich gratuliert. "Herzlichen Glückwunsch an die US-Frauenfußballmannschaft zum Gewinn der Weltmeisterschaft!", schrieb Trump auf Twitter. Es sei ein "großartiges und aufregendes" Spiel gewesen. "Amerika ist stolz auf euch alle!", fügte der Präsident hinzu. Nicht alle im Team dürften sich über die Glückwünsche von Trump gefreut haben. Spielführerin Megan Rapinoe und Ali Krieger hatten bereits erklärt, dass sie eine mögliche Einladung ins Weiße Haus nicht annehmen würden.

Krieger: "Arbeiten mehr als andere"

Eine starke Mentalität und herausragende Physis sind für Weltmeisterin Ali Krieger die entscheidenden Gründe für die Dominanz der US-Frauen bei der Fußball-WM in Frankreich. "Wir sind alle total stark in unserer Mentalität und deshalb arbeiten wir ein bisschen mehr als andere, wir wollen das - und deshalb gewinnen wir einfach", sagte die 34-Jährige im ZDF-Interview nach dem 2:0-Finalsieg gegen die Niederlande. Ins Weiße Haus möchte die frühere Spielerin des 1.FFC Frankfurt nicht gehen. "Nein, ich gehe nicht. Und ich glaube, die ganze Mannschaft... Aber ich weiß es nicht", sagte Krieger.

Rapinoe räumt bei Ehrungen ab

Weltmeisterin Megan Rapinoe ist als beste Spielerin der WM ausgezeichnet worden und hat zudem den goldenen Schuh gewonnen. Die 34-Jährige wurde vor der Engländerin Lucy Bronze und US-Mitspielerin Rose Lavelle als beste Spielerin geehrt. Mit ihrem sechsten WM-Treffer im Endspiel (61., Foulelfmeter) schnappte Rapinoe ihrer Teamkollegin Alex Morgan auch den goldenen Schuh weg, weil sie bei ebenfalls drei Assists weniger Spielzeit benötigte (Morgan 490 Minuten, Rapinoe 428). Beste Torhüterin wurde die Niederländerin Sari van Veenendaal.

Megan Rapinoe am 07.07.2019 in Lyon
Gwinn ist beste junge WM-Spielerin

Nationalspielerin Giulia Gwinn darf sich acht Tage nach dem Viertelfinal-Aus der deutschen Auswahl über eine WM-Ehrung freuen. Nach dem Endspiel der USA gegen die Niederlande (2:0) gab der Weltverband FIFA bekannt, dass die gerade zu Bayern München gewechselte 20-Jährige die Auszeichnung als beste junge Spielerin der Endrunde erhält. Gwinn hatte vorwiegend als Außenverteidigerin alle fünf WM-Spiele der Deutschen bestritten.

Giulia Gwinn am 10.06.2019 in Frankreich
US-Frauen feiern vierten WM-Titel

Die US-Frauen haben zum vierten Mal die Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen. Der Rekordweltmeister gewann das Finale gegen die Niederlande mit 2:0 (0:0) und verteidigte den Titel von 2015. Außenseiter Niederlande machte den US-Frauen lange das Leben schwer und ließ nicht viele Chancen zu. Ein durch Rapinoe verwandelter Foulelfmeter nach Einschreiten der Videoassistenten brachte den Favoriten in Führung (61.), acht Minuten später schaffte Lavelle die Vorentscheidung. Nun hatten die Niederländerinnen nichts mehr entgegenzusetzen, mit etwas Glück konnten sie weitere Gegentreffer vermeiden.

Höwedes lobt Rapinoe als Heldin

Benedikt Höwedes hat die US-Nationalspielerin Megan Rapinoe und den Footballer Colin Kaepernick für ihren Mut im Kampf gegen Rassismus und für Gleichberechtigung gewürdigt. "Sie sind die wahren Helden unserer Zeit", schrieb der 31-Jährige bei t-online.de. "Wir sind alle gefordert, dass wir mutige Protagonisten im Kampf gegen Ungerechtigkeit, Homophobie, Rassismus und Geschlechterdiskriminierung genauso unterstützen müssen, wie die so wichtige #FridaysforFuture-Bewegung", fordert der Weltmeister. "Egal, ob sie Greta, Colin oder Megan heißen."

Schweden gewinnt Spiel um Platz drei

Schwedens Fußballerinnen haben sich den WM-Trostpreis gesichert. Im unterhaltsamen kleinen Finale in Nizza gewann der Deutschland-Bezwinger gegen England 2:1 (2:1) und belegte zum dritten Mal nach 1991 und 2011 den dritten Rang. Die Lionesses gingen vier Jahre nach Bronze in Kanada leer aus. Kosovare Asllani (11.) und Sofia Jakobsson (22.) trafen für die Schwedinnen, die nach ihrem Viertelfinal-Sieg über Deutschland (2:1) gegen Europameister Niederlande ausgeschieden waren (0:1 n.V.). Den Anschluss für England, im Halbfinale den USA unterlegen (1:2), erzielte Fran Kirby (31.).

Rapinoe wohl fit fürs Endspiel

Titelverteidiger USA kann im WM-Finale gegen Europameister Niederlande am Sonntag wohl wieder auf Megan Rapinoe bauen. "Ich gehe davon aus, dass ich morgen spielen kann. Ich fühle mich gut. Das ist alles, was ich sagen kann", sagte Rapinoe auf der Pressekonferenz vor dem Abschlusstraining für das Endspiel in Lyon. Die Flügelspielerin hatte das Halbfinale gegen England (2:1) wegen einer leichten Oberschenkel-Zerrung verpasst. Nationaltrainerin Jill Ellis ist auch bei der ebenfalls am Oberschenkel verletzten Mittelfeldspielerin Rose Lavelle zuversichtlich.

Englands Carney beendet Karriere

Die englische Nationalspielerin Karen Carney beendet ihre Karriere. Das teilte Englands Fußball-Verband FA vor dem WM-Spiel um Platz drei am Samstag (17 Uhr/ZDF) in Nizza gegen Schweden mit. Die 31 Jahre alte Offensiv-Spielerin vom FC Chelsea bestritt seit ihrem Debüt 2005 gegen Italien 143 Länderspiele für die Three Lionesses, in denen sie 32 Tore erzielte. Nach der WM in Frankreich sei sowohl in der Nationalelf als auch im Verein Schluss, erklärte Carney.

Französin Frappart pfeift Finale

Die französische Schiedsrichterin Stephanie Frappart wird das WM-Finale der Frauen zwischen Titelverteidiger USA und Europameister Niederlande am Sonntag in Lyon (17 Uhr/ARD) leiten. Die 35-Jährige kam bei der Frauenfußball-WM bisher in drei Partien zum Einsatz, u.a. beim Viertelfinal-Aus der DFB-Frauen gegen Schweden (1:2). "Es ist unmöglich, meine Emotionen zu beschreiben, denn wir alle arbeiten seit mehreren Jahren daraufhin hierherzukommen, ähnlich wie die Spielerinnen", sagte Frappart. Frappart hat als erste Frau in Frankreich ein Erstligaspiel der Männer geleitet.

Infantino will WM mit 32 Teams

Die FIFA will das Teilnehmerfeld bei Frauen-Weltmeisterschaften von jetzt 24 auf 32 Nationen aufstocken - möglichst schon bei der nächsten WM 2023. Das erklärte FIFA-Präsident Gianni Infantino auf der WM-Abschluss-Pressekonferenz in Lyon. Damit solle dem weltweit gestiegenen Interesse am Frauenfußball Rechnung getragen und mehr Nationen die Möglichkeit gegeben werden, sich auf der Weltbühne des Frauenfußballs zu präsentieren. Zudem sprach Infantino sich für die Einführung einer Klub-WM und einer Weltliga bei den Frauen analog zu den Männer-Wettbewerben aus.

Goeßling beendet DFB-Karriere

Lena Goeßling hat als erste Spielerin nach dem WM-Aus ihre Karriere im deutschen Nationalteam beendet. "Ich stehe der Nationalmannschaft in Zukunft nicht mehr zur Verfügung", sagte die 33 Jahre alte Fußballerin vom VfL Wolfsburg der "Bild". Sie "habe während des Turniers gemerkt, dass nicht mehr auf mich gebaut wird", erklärte sie. Die Mittelfeldspielerin war beim WM-Turnier in Frankreich nur ein einziges Mal zum Einsatz gekommen. "Der Mannschaft habe ich es am Abend nach dem verlorenen Spiel gegen Schweden mitgeteilt, der Bundestrainerin am Dienstag", sagte Goeßling.

Alle Spiele, alle Tore

Die amerikanische Mannschaft am 07.07.2019 in Lyon

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Schwedens Sofia Jakobsson in Aktion mit England's Alex Greenwood

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Der Spielbericht.

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Die amerikanische Mannschaft am 02.07.19 in Lyon

Sport | ZDF SPORTextra - ENG - USA 1:2

Der Spielbericht.

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Geknickte Stimmung im deutschen Team

Sport | ZDF SPORTextra - GER - SWE 1:2

Der Spielbericht.

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Stefanie van der Gragt feiert ihr zweites Tor

Sport | ZDF SPORTextra - ITA - NED 0:2

Der Spielbericht.

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Schwedens Magdalena Eriksson mit Lena Oberdorf aus Deutschland

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England - USA

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Übertragung des Halbfinals der Frauenfußball-WM zwischen England und Titelverteidiger USA aus dem Parc …

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Unter der Leitung von WM-Programmchef Andreas Lauterbach tritt eine erfahrene ZDF-Mannschaft in Frankreich an. Neben Moderator Sven Voss sind die Live-Reporter Claudia Neumann, Norbert Galeske und Béla Réthy im Einsatz, außerdem Gari Paubandt, Martin Schneider, Michael Krämer und Heiko Klasen als Kommentatoren beim Livestreaming. Informationen, Interviews und Stimmungsberichte aus dem Umfeld des DFB-Trosses liefern Katrin Müller-Hohenstein, Annika Zimmermann, Daniel Goggi und Martin Wolff.

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