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Formel E: Deutsche Teams im Fokus

Saisonauftakt mit zwei Rennen im Livestream

Die Formel E ist am Freitag in ihre sechste Saison gestartet. Mit vielen Neuigkeiten, vor allem aus deutscher Sicht.

Formel E: Daniel Abt
Daniel Abt im Formel-E-Audi
Quelle: imago images/Kräling

Nachdem sich Audi und BMW schon seit längerer Zeit zur Formel E bekannt haben, kommen in der Saison 2019/20 Porsche und Mercedes dazu.  Als Neuling greift Porsche mit dem passenden Slogan „Start from zero“ ins Geschehen ein. Der Sportwagenhersteller aus Stuttgart-Zuffenhausen vertraut komplett auf eigene Technik. Andre Lotterer aus Duisburg, in der letzten Saison noch für das Weltmeister-Team DS-Techeetah am Start, sitzt jetzt für Porsche am Lenkrad. Sein Teamkollege ist der Schweizer Neel Jani, ein erfahrerener Porsche-Werksfahrer, der schon mal zwei Auftritte in der Formel E hatte.

Eigene Technik

Mercedes schickte in der vorigen Saison den Ex-DTM Partner HWA als Vorhut ins Rennen, um Rennerfahrungen zu sammeln. Vertraute man dabei noch auf die Technik des monegassischen Teams Venturi, so setzt man ab sofort auf die eigene Entwicklung und verwendet einen in der Fornel-1-Abteilung in England konstruierten und gefertigten Antrieb.  Im Mercedes-Cockpit sitzt Stoffel Vandoorne aus Belgien, der besonders durch seinen enormen Zuspruch in der Fanboost-Wertung bekannt ist. Das zweite Auto wird vom jungen Niederländer, Nyck de Vries, pilotiert.

Audi, der amtierender Team-Weltmeister, setzt mit dem Kemptener Daniel Abt und dem Brasilianer Lucas di Grassi, dem drittplatzierten der vergangenen Saison, auf zwei routinierte Fahrer. Auch bei der Technik vertrauen die Ingolstädter auf die eigene Erfahrung und Erfolge.

Bei BMW kommt mit dem Oberstdorfer Maximilian Günther zum ersten Mal ein deutscher Fahrer zum Zug. Auf der anderen Seite der Box steht der Engländer Alexander Sims, der für die Bayern schon im letzten Jahr tätig war. BMS  geht ebenfalls mit der eigenen Technik an den Start.

Insgesamt 14 Rennen

Nachdem in der letzten Saison von Anfang an Audi und BMW als die Titelfavoriten galten, sieht es diesmal etwas anders aus. Die neuen Hersteller könnten den Etablierten ein Schnippchen schlagen. Stehen am Ende sogar ein deutscher Fahrer und ein deutsches Team auf dem Siegerpodest? Bis zum Formel-E-Saisonfinale Ende Juli 2020 in London sind es 12 Rennen.

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