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DHB-Team müht sich zum Sieg gegen Tschechien

Handball - EM-Hauptrunde

Sport | ZDF SPORTextra - DHB-Team müht sich zum Sieg gegen Tschechien

Dank eines guten Schlussspurts sind die deutschen Handballer bei der EM erfolgreich in die Hauptrunde gestartet. Der Titelverteidiger besiegte Tschechien mit 22:19 (9:10) und wahrte mit nun vier Punkten seine Halbfinalchance.

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Beste Spieler einer im Angriff lange schwachen DHB-Auswahl waren vor rund 3000 Zuschauern im kroatischen Varazdin die Torhüter Silvio Heinevetter und Andreas Wolff sowie Spielmacher Steffen Fäth, der acht Treffer erzielte. Mit zwei weiteren Siegen in den abschließenden Hauptrunden-Spielen gegen Olympiasieger Dänemark am Sonntag (18:15 Uhr/ARD) und Vize-Europameister Spanien am Mittwoch (20:30 Uhr live im ZDF) stünde der Titelverteidiger sicher in der Runde der letzten Vier.

Unter den Möglichkeiten

Wie schon in der mäßigen Vorrunde, in der die Prokop-Schützlinge ohne das nötige Selbstvertrauen agiert hatten, präsentierte sich die DHB-Auswahl gegen das bisherige Überraschungsteam des Turniers lange unter ihren Möglichkeiten. Dabei reagierte Prokop auf die viel kritisierte Leistung im letzten Vorrundenspiel gegen Mazedonien (25:25) und veränderte seine Startformation auf drei Positionen. Im Tor begann erstmals Heinevetter, der von der ersten Sekunde an voll drin war in der Partie und der Abwehr mit einer starken Leistung Sicherheit gab. Im rechten Rückraum startete Kai Häfner, der gleich das erste deutsche Tor erzielte, und auf Rechtsaußen Patrick Groetzki.

Der deutschen Mannschaft war zwar der Wille anzumerken, das Ruder herumzureißen. Doch im Angriff agierte das Team erneut erschreckend schwach. Immer wieder spielten beim Abschluss die Nerven nicht mit. Uwe Gensheimer und Patrick Groetzki ließen beste Konterchancen ungenutzt, Julius Kühn agierte im Rückraum völlig verunsichert und setzte alle Würfe neben das Tor. Da auch Häfner und Philipp Weber nicht aus der Distanz trafen, versäumte es die DHB-Auswahl, ihre erste Zwei-Tore-Führung (7:5/15.) auszubauen. Stattdessen zogen die Tschechen, die in der Vorrunde schon Olympiasieger Dänemark düpiert hatten, mit einem 3:0-Lauf wieder vorbei.

Heinevetter hält Mannschaft im Spiel

Einziger Lichtblick in der Offensive war Fäth, der aber weitgehend auf sich allein gestellt war. Fünf Minuten vor der Halbzeit brachte Prokop daher Steffen Weinhold. Doch auch der beste DHB-Schütze aus dem Mazedonien-Spiel konnte nicht verhindern, dass der Titelverteidiger mit einem Pausenrückstand in die Kabine ging. Auch nach dem Wechsel wurde es nicht viel besser, denn immer wieder wurden vorne leichte Bälle verworfen. Einzig der überragende Heinevetter hielt das DHB-Team im Spiel. Selbst als in der 42. Minute erstmals wieder eine Führung gelang, gab dies keine Sicherheit. So blieb es spannend bis zur Schlussphase, in der die deutsche Mannschaft das bessere Ende für sich hatte. Eine Sechs-Tore-Serie von 16:18 auf 22:18 und Torhüter Wolff retteten am Ende den Sieg.

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