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Für das ZDF am Ball

Die Handball-Experten Sören Christophersen und Markus Baur

Sören Christophersen und Markus Baur werden als Experten die Übertragungen des ZDF bei der Handball-Weltmeisterschaft 2019 unterstützen. Die beiden ehemaligen Nationalspieler im Porträt.

Sven-Sören Christophersen (r.) mit Yorck Polus
Sven-Sören Christophersen (r.) mit Yorck Polus
Quelle: imago/Agentur 54 Grad

Sören Christophersen

Bereits mit sieben Jahren begann der gebürtige Lübecker mit dem Handball bei der ATSV Stockelsdorf. 2003 wechselte er dann zum TBV Lemgo, konnte sich dort allerdings nicht wirklich durchsetzen. Daher wurde der Rückraumspieler zuerst nach Hildesheim, später an den Wilhelmshavener HV ausgeliehen. Früh geriet er ins Blickfeld von Bundestrainer Heiner Brand. Im November 2006 feierte Christophersen sein Debüt im DHB-Trikot beim Länderspiel gegen Österreich.

Sven-Sören Christophersen
Sven-Sören Christophersen im Trikot der Recken.
Quelle: imago

Im Sommer 2008 folgte der Wechsel zur HSG Wetzlar. Dort wurde Christophersen zum Stammspieler und einem der besten Werfer der Liga. In der Saison 2009/10 erzielte er in 31 Ligaspielen 207 Tore. Durch seine starken Leistungen wurden die Füchse Berlin auf ihn aufmerksam und verpflichteten den Rechtshänder für die darauffolgende Saison. In der Hauptstadt gewann der mittlerweile 33-Jährige den DHB-Pokal und war in der Champions League aktiv. Nach vier Jahren bei den Füchsen zog es ihn zu Hannover-Burgdorf. Nach seinem Karriereende 2018 wurde er dort Sportlicher Leiter.

In seiner Spielerkarriere kam der gelernte Bankkaufmann insgesamt auf über 400 Bundesligaspiele. In sechs Spielzeiten knackte er dabei die magische Grenze von 100 Saisontoren. Für die Nationalmannschaft stand er insgesamt 101 Mal auf der Platte und erzielte 182 Treffer.

Markus Baur

Noch erfolgreicher verlief die Nationalmannschaftskarriere von Co-Kommentator Markus Baur. Bereits im August 1994 feierte er sein Debüt im DHB-Trikot bei einem Testspiel gegen Marokko. Am Ende seiner Laufbahn kam der mittlerweile 47-Jährige auf 228 Einsätze für die Nationalmannschaft und erzielte 712 Tore. Sein größter Erfolg war der Gewinn der Heim-WM 2007 als Spielführer. Bereits vier Jahre zuvor wurde er in Slowenien Europameister.

Seine Karriere startete in seiner Heimat Mimmenhausen in der Nähe des Bodensees. Über den VfL Pfullingen wechselte Baur 1993 zur SG Wallau/Massenheim. Dort debütierte er mit 22 Jahren in der Handball-Bundesliga. Nach vier Jahren bei den Hessen und einem Jahr beim TV Niederwürzbach zog es ihn zur HSG Wetzlar. Auf seiner Spielmacher-Position im Rückraum spielte Baur groß auf und wurde im Jahr 2000 Handballer des Jahres. Zwei Jahre später gewann er erneut die Auszeichnung, allerdings im Trikot des TBV Lemgo. In Ostwestfalen verbrachte der Rechtshänder den längsten Abschnitt seiner Karriere.

Erst 2007 wechselte Baur in die Schweiz und leitete seine Trainerkarriere ein, zunächst als Spielertrainer. An der Seitenlinie wurde Baur zweimal Schweizer Meister mit Schaffhausen. Zuletzt trainierte er den TVB Stuttgart.

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