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Ironman Hawaii 2018 - Ein offenes Rennen

Das Highlight der Triathlon-Saison

Er ist der berühmteste und älteste Triathlon über die Langdistanz - der Ironman auf Hawaii. In der Nacht von Samstag, 13. Oktober, auf Sonntag, 14. Oktober (MESZ), feiert der Wettkampf seinen 40. Geburtstag. Die Ironman-WM gibt's im Livestream (Samstag, 18.25 Uhr, bis Sonntag, ca. 3.45 Uhr) und in SPORTextra (Sonntagmorgen ab 0.30 Uhr).

Ironman Hawaii Start
Quelle: imago/ZUMA Press

Seit 1978 ist der Ironman an der Westküste der Insel das Highlight im Wettkampfkalender der Athleten.

Er gilt als einer der anspruchsvollsten der Welt. Neben den ohnehin schon heftigen physischen und mentalen Anforderungen sind die Sportler zusätzlich den extremen klimatischen Bedinungen ausgesetzt.

Temperaturen über 30 Grad Celsius kombiniert mit einer hohen Luftfeuchtigkeit bringen sie gerade auf dem Fahrrad und im Marathon an ihre Grenzen.

Auch in diesem Jahr nehmen mehr als 2400 Athleten an diesem Wettkampf teil - darunter 39 weibliche und 53 männliche Profis. 218 Sportler kommen aus Deutschland - einer wird jedoch fehlen.

Offenes Rennen ohne Frodeno

Der zweimalige Sieger Jan Frodeno fällt nach einer Stressfraktur im Iliosakralgelenk aus. Der 37-Jährige dominierte in dieser Saison, gewann den Ironman Frankfurt und die Ironman-70.3-WM in Südafrika. Frodeno galt als Topfavorit auf den Sieg in Kona. Durch seinen Ausfall wird das Rennen nun deutlich offener.

Aus deutscher Sicht sind mit Sebastian Kienle und Vorjahressieger Patrick Lange dennoch zwei Athleten am Start, die sich jeweils zum zweiten Mal mit dem Weltmeistertitel krönen könnten. Lange geht als einer der besten Läufer ins Rennen. Im vergangenen Jahr gewann er - völlig überraschend - mit einer neuen Rekordzeit von 8:01:39 Stunden. Zwei Jahre zuvor stand Kienle ganz oben auf dem Podest.

Neben den beiden Deutschen gehen auch der Vorjahreszweite Lionel Sanders, David McNamee und Ex-Radprofi Cameron Wurf als Favoriten ins Rennen.

Ryf zum Vierten?

Ein etwas kleineres Favoritenfeld bietet der Wettkampf der Damen. Die große Frage scheint hier zu sein, ob eine der Athletinnen die Schweizerin Daniela Ryf bezwingen kann.

Die 31-Jährige dominierte die Wettkämpfe in den vergangenen Jahren und könnte sich mit einem Sieg den vierten Titel in Folge sichern. Dies gelang bei den Frauen bisher nur Paula Newby-Fraser (1991 bis 1994).

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