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Newsticker

Schwimmen28.12. 19:35

Wellbrock und Köhler haben geheiratet

Florian Wellbrock und Sarah Köhler haben geheiratet. Die beiden Schwimm-Asse posteten bei Instagram Bilder von ihrer Trauung und versahen den Beitrag mit den Worten "Mr.&Mrs. Wellbrock" und dem Hashtag "justmarried". Wellbrocks Management bestätigte die Hochzeit. Der 24 Jahre alte Wellbrock gewann bei den Olympischen Spielen in Tokio im vergangenen Sommer Gold im Freiwasserschwimmen über zehn Kilometer und Bronze über 1500 Meter im Becken. Die 27- jährige Köhler holte in Japan Bronze über 1500 Meter. Wellbrock und Köhler leben und trainieren zusammen in Magdeburg.

Schwimmen-WM21.12. 16:17

Diener in Rekordzeit zu Bronze

Christian Diener hat zum Abschluss der Kurzbahn-WM in Abu Dhabi seine zweite Medaille gewonnen. Nach Silber über 50 m Rücken sicherte sich der Potsdamer im 200-m-Finale in deutscher Rekordzeit die Bronzemedaille. Der 29-Jährige schlug nach 1:48,97 Minuten an und war damit um sieben Hundertstelsekunden schneller als bei seiner bisherigen Bestmarke, die er erst im vergangenen November aufgestellt hatte. Gold ging an den Polen Radoslaw Kawecki vor dem US-Amerikaner Shaine Casas.

Schwimmen-WM21.12. 15:36

Wellbrock holt Gold mit Weltrekord

Freistilschwimmer Florian Wellbrock hat bei der Kurzbahn-WM in Abu Dhabi die Goldmedaille gewonnen und einen Weltrekord aufgestellt. Der Freiwasser-Olympiasieger schlug über 1500 Meter nach 14:06,88 Minuten an und setzte sich deutlich vor dem zweitplatzierten Tunesier Ahmed Hafnaoui und Michailo Romantschuk aus der Ukraine durch. Wellbrock war 1,18 Sekunden schneller als der Italiener Gregorio Paltrinieri bei seiner Weltbestmarke im Jahr 2015. Der 24-Jährige hatte bei den Olympischen Spielen in Tokio über 10 km im Freiwasser gewonnen und Bronze über 1500 Meter im Becken geholt.

Schwimmen20.12. 17:24

Wellbrock erreicht locker 1500m-Finale

Florian Wellbrock hat bei der Kurzbahn-WM in Abu Dhabi seine Medaillenambitionen unterstrichen. Der 24-Jährige zog über 1500 Meter Freistil nach 14:25,79 Minuten als Vorlaufdritter ins Finale ein. Schneller als er waren der Olympiazweite Michailo Romantschuk (Ukraine) und der Tunesier Ahmed Hafnaoui. Wellbrocks Magdeburger Teamkollege Lukas Märtens verpasste auf Platz neun (14:37,60) nur knapp den Einzug in die nächste Runde. Im einzigen Finale am Montag mit deutscher Beteiligung schwamm die 4x200-m-Freistilstaffel der Frauen auf Rang sechs.

Schwimmen19.12. 16:52

50m-Rücken: Diener holt WM-Silber

Christian Diener hat dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) die erste Medaille bei der Kurzbahn-WM in Abu Dhabi beschert. Der 28-Jährige aus Potsdam holte über 50 Meter Rücken Silber. Er musste sich nur dem Russen Kliment Kolesnikow um 0,24 Sekunden geschlagen geben. Den 2.Rang teilt er sich mit dem zeitgleichen Italiener Lorenzo Mora. Dagegen musste sich Isabel Gose über 400m Freistil mit Rang sechs begnügen. Anders als bei ihrem vierten Platz über 800m Freistil am Samstag hatte sie diesmal mit der Medaillenvergabe nichts zu tun. Zu Bronze fehlten ihr beim Sieg der Chinesin Li Bingjie 2,7 Sekunden.

Schwimmen18.12. 17:43

Kurzbahn-WM: Gose verpasst Bronze knapp

Isabel Gose hat die erste deutsche Medaille bei der Kurzbahn-WM in Abu Dhabi knapp verpasst. Die 19-Jährige schlug im Finale über 800m Freistil als Vierte an und lag nur knapp drei Zehntelsekunden hinter dem Bronzerang. Mit ihrer Zeit von 8:08,26 Minuten kam die Olympiasechste zudem dem deutschen Rekord von Sarah Köhler (8:08,02) gefährlich nahe. Gold holte überlegen die Chinesin Li Bingjie. Marco Koch kam über 200m Brust auf den siebten Platz. Der Frankfurter lag im Finale rund 2,5 Sekunden hinter dem Bronzerang. Der Titel ging überraschend an Nic Fink (USA).

Schwimmen17.12. 17:18

Schwingenschlögl verpasst Podest knapp

Fabian Schwingenschlögl ist an der ersten Medaille für den Deutschen Schwimm-Verband bei der Kurzbahn-WM in Abu Dhabi vorbeigeschrammt. Der 20-Jährige aus Neckarsulm mussste sich über 100 Meter Brust mit Rang fünf begnügen. Zu Bronze fehlten ihm 0,42 Sekunden. Weltmeister wurde Weltrekordhalter Ilja Schimanowitsch aus Belarus. Der zweite Finaltag hatte mit einem Paukenschlag begonnen. Die schwedische 4x50-Meter-Lagenstaffel der Frauen schlug in 1:42,38 Minuten an und stellte damit einen Kurzbahn-Weltrekord auf, der mit 50.000 Dollar honoriert wird.

Schwimmen16.12. 11:05

Wellbrock und Beck siegen

Schwimm-Olympiasieger Florian Wellbrock hat beim Freiwasser-Weltcup in Abu Dhabi das Rennen über 10 km gewonnen. Der 24 Jahre alte Magdeburger setzte sich im Persischen Golf nach 1:48:09,40 Stunden im Schlussspurt gegen den Italiener Domenico Acerenza durch. Wenig später triumphierte der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) auch im Frauen-Rennen: Die Olympiafünfte Leonie Beck (Würzburg) ließ in 1:58:17,00 Stunden unter anderem die beiden Topschwimmerinnen Ana Marcela Cunha (Brasilien) und Sharon van Rouwendaal (Niederlande) hinter sich.

Schwimmen22.11. 10:15

Amputierter Schwimmer sorgt für Furore

Der vierfach amputierte Schwimmer Theo Curin hat sein 122 km langes Abenteuer quer durch den Titicacasee in Bolivien erfolgreich gemeistert. Der 21-jährige Franzose hatte die Strecke an der Seite seiner Landsleute Malia Metella und Matthieu Witvoet absolviert. Das Trio teilte die 122 km unter sich auf. Wer nicht schwamm, konnte sich im Beiboot ausruhen und aufwärmen, etwas essen. Curin, dem ein Teil beider Arme und beider Beine fehlt, wollte mit der Aktion auf die Umweltverschmutzung im Titicacasee aufmerksam machen und zeigen, was der Mensch trotz eines großen Handicaps zu leisten im Stande ist.

Schwimmen07.11. 18:41

Medaillen für deutsches Trio

Florian Wellbrock hat bei der Kurzbahn-EM in Kasan die Silbermedaille über 800#Meter Freistil gewonnen. Der 24-Jährige schwamm zum Abschluss der Titelkämpfe in Russland eine deutsche Rekordzeit von 7:27,99 Minuten und musste sich damit nur seinem Dauerkonkurrenten Gregorio Paltrinieri geschlagen geben, mit dem er sich ein packendes Duell lieferte. Der Italiener schlug nach 7:27,94 Minuten, mit neuer europäischer Bestzeit, an. Bronze ging an Sven Schwarz in 7:33,85 Minuten. Kurz zuvor hatte Isabel Gose über 400 Meter Freistil ihre zweite Bronzemedaille der EM gewonnen.

Schwimmen06.11. 17:50

Koch und Vogelmann chancenlos

Brustschwimmer Marco Koch hat bei der Kurzbahn-Europameisterschaft im russischen Kasan den sechsten Platz über 200 Meter belegt. Der 31-Jährige schwamm im Finale eine Zeit von 2:05,13 Minuten und war damit 3,4 Sekunden langsamer als Sieger Ilja Schymanowitsch aus Belarus. 2019 hatte Koch bei der Kurzbahn-EM in Glasgow Bronze gewonnen. Seinen größten Erfolg feierte er 2015, als er in Kasan Weltmeister auf der langen Bahn wurde. Zoe Vogelmann hatte über 200 Meter Lagen wie erwartet mit der Medaillenvergabe ebenfalls nichts zu tun. Sie schwamm auf den achten Platz.

Schwimmen06.11. 11:02

Wellbrock erreicht locker 800m-Finale

Florian Wellbrock hat bei der Kurzbahn-EM souverän das Finale am Sonntag über 800 Meter Freistil erreicht. Der 24 Jahre alte Olympiasieger schlug im russischen Kasan nach 7:38,35 Minuten an und war damit Schnellster der Vorläufe. Zweiter wurde Sven Schwarz. Nachwuchshoffnung Isabel Gose hat ihre starke Form bestätigt und als Halbfinaldritte den Endlauf über 200 m Freistil erreicht. Auf diese Medaillenchance verzichtet die 19-Jährige aus Magdeburg aber. "Wir haben gesagt: Das Semifinale ist mein Finale über 200 Kraul. Ich werde morgen die 400 voll in Angriff nehmen."

Schwimmen04.11. 18:36

Wellbrock holt Gold über 1500 Meter

Freistilschwimmer Florian Wellbrock hat erstmals einen internationalen Titel auf der Kurzbahn geholt. Im russischen Kasan sicherte sich der Magdeburger den Europameister-Titel über 1500 Meter. Der Freiwasser-Olympiasieger schlug nach 14:09,88 Minuten in deutscher Rekordzeit als Erster an, nachdem er vom Start weg in Führung gelegen hatte. Zweiter wurde Titelverteidiger Gregorio Paltrinieri aus Italien, der 3,19 Sekunden langsamer als Wellbrock war. Überraschend Platz drei holte sich Sven Schwarz. Der Hannoveraner war im Schlussspurt einer Dreiergruppe der Schnellste.

Schwimmen03.11. 17:52

Gose gewinnt erste Medaille für DSV

Nachwuchshoffnung Isabel Gose hat den deutschen Schwimmern bei der Kurzbahn-EM im russischen Kasan die erste Medaille beschert. Die 19-Jährige aus Magdeburg schwamm im Finale über 800 m Freistil in 8:10,60 Minuten zu Bronze. Den Titel holte sich die Russin Anastassia Kirpitschnikowa vor der Olympiadritten Simona Quadarella (ITA). Als Siebter schlug Ole Braunschweig in persönlicher Bestzeit von 23,28 Sekunden im Finale über 50 m Rücken an. Nach dem nächsten Edelmetall greift am Donnerstag Olympiasieger Florian Wellbrock, der über 1500 m als Zweitschnellster der Vorläufe anschlug.

Schwimmen02.11. 12:11

Wellbroch verzichtet auf 400-m-Finale

Mit einem starken Vorlauf auf seiner Nebenstrecke ist Florian Wellbrock in die Kurzbahn-EM in Kasan gestartet, auf die erste Medaillenchance verzichtet er aber. Der 24-Jährige zog als Vorlaufvierter und der zweitschnellsten Zeit seiner Karriere ins Finale über 400 m Freistil ein, meldete sich jedoch für den Endlauf am Abend ab. Hintergrund für den Finalverzicht: Am Mittwoch steht der Vorlauf auf seiner Paradestrecke 1500 m an. Der Olympiasieger im Freiwasser und Bronzemedaillengewinner über 1500 m Freistil in Tokio hat bislang noch keine internationale Medaille im 25-m-Becken gewonnen.

Schwimmen02.11. 10:28

Wellbrock im 400-m-Freistil-Finale

Schwimm-Olympiasieger Florian Wellbrock hat zum Auftakt der Kurzbahn-EM in Kasan das Finale über 400 Meter Freistil erreicht. Der 24-Jährige erreichte den Endlauf in 3:41,09 Minuten. Das war die viertschnellste Zeit. Das Finale findet am Nachmittag statt. Der zweite deutsche Starter Lukas Märtens schied dagegen als 17. der Vorläufe aus. Über 800 Meter Freistil bei den Frauen erreichte Isabel Gose ebenfalls den Endlauf. Die 19-Jährige wurde Vierte der Vorläufe. Die deutsche Rekordhalterin auf dieser Strecke, Sarah Köhler, verzichtet auf einen Start bei den Titelkämpfen in Russland.

Schwimmen08.10. 22:29

Hansmann neuer DSV-Sportdirektor

Christian Hansmann übernimmt ab Januar den Posten als Sportdirektor beim Deutschen Schwimm-Verband. Der 44 Jahre alte frühere Mannschafts-Europameister im Freiwasserschwimmen ist Nachfolger von Thomas Kurschilgen, von dem sich der DSV Ende März getrennt hatte. Die bereits kurz darauf bekanntgegebene Verpflichtung von Dirk Klingenberg als Leistungssportdirektor war nach Bekanntwerden eines "frivolen Berichts" aus dessen Vergangenheit nach nur einem Tag wieder rückgängig gemacht worden. Seither hatte Wassersprung-Bundestrainer Lutz Buschkow die Aufgabe kommissarisch wahrgenommen.

Schwimmen07.10. 18:49

Wellbrock Sechster, Gose stark

Schwimm-Olympiasieger Florian Wellbrock hat zum Auftakt des Kurzbahn-Weltcups in Budapest das Podium deutlich verpasst. Der Magdeburger schwamm im Finale seiner Nebenstrecke 400 m Freistil in 3:45,94 Minuten auf Platz sechs. Auf Sieger Matthew Sates aus Südafrika, der mit Weltjahresbestleistung gewann, fehlten Wellbrock 8,02 Sekunden. Auf seiner Paradestrecke über 1500 m am Freitag ist Wellbrock der Favorit. Isabel Gose war erneut nicht zu schlagen. Die 19-Jährige schlug über 400 m Freistil in 4:00,57 Minuten an und kam 0,89 Sekunden vor der US-Amerikanerin Cavan Gormsen ins Ziel.

Schwimmen02.10. 20:19

Wellbrock schwimmt zum Weltcup-Sieg

Schwimm-Olympiasieger Florian Wellbrock ist beim Kurzbahn-Weltcup in Berlin über 1500 Meter wie erwartet zum Sieg gekrault. Der 24-Jährige gewann das Rennen in 14:35,23 Minuten und distanzierte den jungen Russen Kirill Martynytschjew (19) um knapp zwei Sekunden auf Platz zwei. "Es war härter als angenommen, aber auch schneller als angenommen", sagte Wellbrock: "Ich bin hier, um international um die Medaillen zu schwimmen, und da fühlt sich die Goldmedaille natürlich besser an als ein vierter Platz."

Schwimmen20.09. 23:02

Olympiasiegerin im Krankenhaus

Schwimm-Olympiasiegerin Madison Wilson (Australien) befindet sich wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus. Das teilte die 27-Jährige, die komplett gegen das Virus geimpft ist, auf ihrem Instagram-Account mit. Ursprünglich wollte sie an der International Swimming League in Neapel teilnehmen. Sie sei zur weiteren Beobachtung ins Krankenhaus gebracht worden, so Wilson. Wilson gehörte bei den Sommerspielen in Tokio der australischen 4x100-Meter-Freistil-Staffel an, die Gold gewann. Auch in Rio hatte sie mit dem Team Gold geholt.

Schwimmen21.08. 20:35

Wiersig auf Helgoland angekommen

Der Extremschwimmer Andre Wiersig hat die 48,5 km lange Strecke von St.Peter-Ording in Nordfriesland zur deutschen Hochsee-Insel Helgoland geschafft. Der Paderborner ging dort um 18:16 Uhr an Land, um 0:02 Uhr war er losgeschwommen. Der 49-Jährige war nur mit Badekappe, Badehose und Schwimmbrille bekleidet. Die Wassertemperatur bei Helgoland beträgt derzeit etwa 16 Grad Celcius. Wiersig ist der erste deutsche Extremschwimmer, der die sieben wichtigsten Meeresengen ("Ocean's Seven") der Welt durchschwommen hat - darunter den Ärmelkanal und die Straße von Gibraltar.

Schwimmen27.07. 14:38

Wellbrock schwimmt deutschen Rekord

Florian Wellbrock hat seine Olympia-Mission mit einem deutschen Rekord begonnen. Der Doppel-Weltmeister zog über 800 m Freistil als Vorlaufzweiter ins Finale ein und verbesserte in 7:41,77 Minuten seine alte Bestmarke um etwa anderthalb Sekunden. Im Finale steht auch die 4x200-m-Freistilstaffel mit Lukas Märtens, Poul Zellmann, Henning Mühlleitner und Jacob Heidtmann. Marco Koch schied dagegen auf seiner Paradestrecke 200 m Brust ebenso im Vorlauf aus, wie Damian Wierling über 100 m Freistil. Franziska Hentke ist über 200 m Schmetterling mit Platz elf 2:09,98 weitergekommen.

Schwimmen19.07. 10:40

CAS: Grünes Licht für zwei Schwimmer

Die zuletzt suspendierten russischen Schwimmer Veronika Andrussenko und Alexander Kudaschew dürfen bei den Olympischen Spielen an den Start gehen. Das hat der Internationale Sportgerichtshof CAS entschieden. Der Weltverband FINA hatte beide wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Bestimmungen suspendiert. Grundlage waren von der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada vorgelegte Beweise aus der Untersuchung von Materialien aus dem Moskauer Anti-Doping-Labor. Die FINA konnte nach Ansicht des CAS im Fall der beiden Schwimmer nicht ausreichende Beweise für einen Doping-Verstoß vorlegen.

Schwimmen22.06. 17:59

Chinas Sun Yang wird Tokio verpassen

Der Sportgerichtshof CAS hat die Sperre gegen Sun Yang in einer Neuverhandlung reduziert. Chinas Schwimm-Star ist nun nicht mehr acht, sondern vier Jahre und drei Monate gesperrt. Da der Bann rückwirkend zum Februar 2020 gilt, wird der dreimalige Olympiasieger die Spiele in Tokio verpassen. Sun Yang könnte 2024 in Paris wieder dabei sein. Dann wäre er 32 Jahre alt. In dem Fall geht es vor allem um eine mit einem Hammer zerstörte Dopingprobe. Das Umfeld des Schwimmers war direkt daran beteiligt. Sun Yang hatte damals erklärt, die Kontrolleure seien nicht ausreichend zu identifizieren gewesen.

Schwimmen13.06. 12:07

100m-Rücken: Weltrekord für McKeown

Kaylee McKeown hat bei den australischen Olympia-Trials im Schwimmen in Adelaide den Weltrekord über 100-m-Rücken auf 57,45 Sekunden verbessert. Die 19-Jährige unterbot die alte Bestmarke der US-Amerikanerin Regan Smith aus dem Jahr 2019 um zwölf Hundertstelsekunden. McKeown, die bei den Sommerspielen in Tokio (23.Juli bis 8.August) ihre Olympia-Premiere feiert, weinte nach dem Rennen hemmungslos. "Es war ein hartes Jahr für mich und meine Familie. Es ist zehn Monate her, dass mein Vater verstorben ist. Mit dem, was ich heute getan habe, denke ich, dass er wirklich stolz wäre", sagte sie nach dem Rennen.

Schwimmen06.06. 16:31

Bruhn und Wierling verteidigen Titel

Die Olympia-Starter Annika Bruhn und Damian Wierling haben ihre deutschen Schwimm-Meistertitel über 100 Meter Freistil erfolgreich verteidigt. Die 28 Jahre alte Bruhn schlug in Berlin nach 54,60 Sekunden an und verwies Hannah Küchler auf Rang zwei. Bei den Männern setzte sich Wierling in 49,32 Sekunden vor Jonathan Berneburg durch. "Es war mir wichtig, hier nochmal was rauszuhauen", sagte Wierling nach dem Tokio-Test im Rahmen der Finals 2021.

Schwimmen05.06. 19:02

Elendt schwimmt zum zweiten Rekord

Olympiastarterin Anna Elendt ist bei der DM in Berlin zum zweiten deutschen Rekord geschwommen. Einen Tag nach ihrer Bestmarke über 100 m Brust stellte die 19-Jährige aus Frankfurt auch über die halbe Distanz einen Rekord auf. Bei ihrem Sieg in 30,67 Sekunden war Elendt eine Zehntelsekunde schneller als Kerstin Vogel bei der WM 2009 im High-Tech-Anzug. Der Hauptgrund für ihre Leistungsexplosion sei ihr Umzug nach Austin/Texas, wo sie studiert und trainiert. "Vor meinem Wechsel in die USA bin ich nicht mal ansatzweise an diese Zeiten rangeschwommen", sagte Elendt im ZDF.

Schwimmen04.06. 16:37

Schwimmerin Elendt knackt Rekord

Olympia-Starterin Anna Elendt hat bei den deutschen Schwimm-Meisterschaften einen deutschen Rekord bejubelt. Die 19-Jährige schlug in Berlin über 100 Meter Brust in 1:06,50 Minuten an. Sie war damit 51 Hundertstelsekunden schneller als Sarah Poewe bei der WM 2009 in Rom. Den Titel holte sich die für die SG Frankfurt startende Elendt klar vor Julia Titze (München) und Bente Fischer (Neckarsulm). Bei den im Rahmen der Finals 2021 stattfindenden nationalen Titelkämpfen testen einige deutsche Schwimmer ihre Form vor den am 23.Juli beginnenden Spielen in Tokio.

Schwimmen03.06. 18:03

Vogelmann holt Titel über 400 m Lagen

Zoe Vogelmann hat zum Auftakt der Schwimm-DM in Berlin ein Achtungszeichen gesetzt. Die 17 Jahre alte Favoritin sicherte sich über 400 m Lagen den Titel in persönlicher Bestzeit von 4:41,32 Minuten. Damit blieb Vogelmann knapp zwei Sekunden unter ihrer bisherigen Bestmarke, die sie bei ihrem siebten EM-Platz vor zwei Wochen in Budapest aufgestellt hatte. Im Becken des Europasportparks sicherten sich zudem Danny Schmidt (400 m Lagen), Timo Sorgius (200 m Rücken), Ramon Klenz und Angelina Köhler (jeweils 100 m Schmetterling) sowie Leonie Märtens (1500 m Freistil) die Titel.

Schwimmen23.05. 19:58

DSV-Lagenstaffel auf Platz acht

Die deutsche Lagen-Staffel der Männer hat bei der Schwimm-EM in Budapest über 4 x 100 Meter den achten Platz belegt. Björn Kammann, Lucas Matzerath, Ramon Klenz und Josha Salchow schlugen nach 3:35,27 Minuten an. Gold gewann Großbritannien. Silber ging an Russland, Bronze sicherten sich die Italiener. In den Einzelrennen schaffte es am letzten EM-Tag kein deutscher Schwimmer und keine deutsche Schwimmerin mehr in die Endläufe am Abend. Der Deutsche Schwimm-Verband war mit Blick auf die Olympischen Spiele nicht mit seiner stärksten Mannschaft, sondern mit einem Perspektivteam nach Ungarn gereist.

Schwimmen22.05. 18:48

Matzerath Fünfter über 50m Brust

Brustschwimmer Lucas Matzerath hat bei den Europameisterschaften in Budapest den geteilten fünften Platz über 50 Meter belegt. Der 21-Jährige schlug am Samstagabend nach 27,13 Sekunden an und steigerte seine persönliche Bestzeit aus dem Halbfinale damit nochmal um eine Hundertstelsekunde. Den Sieg auf der nicht-olympischen Strecke sicherte sich wie erwartet der britische Schwimmstar Adam Peaty. Bei den Frauen stellte die 16 Jahre alte Benedetta Pilato im Halbfinale über 50 Meter Brust einen Weltrekord auf. Die Italienerin schlug nach 29,30 Sekunden an.

Schwimmen21.05. 19:42

EM: Matzerath erreicht 50m-Brust-Finale

Brustschwimmer Lucas Matzerath hat bei den Europameisterschaften in Budapest das Finale über 50 Meter erreicht. Der 21-Jährige schlug am Freitag nach 27,14 Sekunden an und schwamm damit die siebtschnellste Zeit der Halbfinals. Seine persönliche Bestzeit des Vorlaufs verbesserte er um vier Hundertstelsekunden. Melvin Imoudu schied in 27,20 Sekunden auf der nicht-olympischen Strecke dagegen knapp als Neunter aus. Matzerath ist neben Marco Koch der einzige deutsche Schwimmer aus dem Team für die Olympischen Spiele, der bei den Beckenwettbewerben in Ungarn dabei ist.

Schwimmen18.05. 21:26

Deutsche Para-Schwimmer erfolgreich

Die deutschen Asse haben bei der EM in Paraschwimmen vier weitere Medaillen gewonnen. Am 3.Wettkampftag auf Madeira (Portugal) waren sie mit sieben Athletinnen und Athleten sechsmal in den Finals vertreten. Verena Schott holte sich über 200 m Lagen (Startklasse SM 6) hinter der Ukrainerin Mereshko ihr zweites Silber nach den 100 m Rücken. Mira Jeanne Maack wertete ihr Bronze über 100 m Rücken (S6) nun mit Silber über 100 m Brust in der SB 7 auf. Gina Böttcher gewann über 150 m Lagen (SM4) abermals Bronze. Tobias Pollap sicherte sich Bronze über 100 m Brust der Startklasse SB7.

Schwimmen18.05. 20:02

EM: Kolesnikow schwimmt Weltrekord

Ramon Klenz hat sich bei der Schwimm-EM in Budapest über 200 m Schmetterling völlig verausgabt. Trotzdem war es das Halbfinal-Aus als 16. in 1:58,26 Minuten. Die Medaillen räumten am Dienstag wieder andere ab. Der Russe Kliment Kolesnikow sorgte über 50 m Rücken für den 2.Weltrekord (23,80) der diesjährigen Titelkämpfe. Großbritanniens Schwimmstar Adam Peaty feierte über 100 m Brust seinen insgesamt 13.EM-Titel auf der Langbahn. Gold ging u.a. auch an Simona Quadarella (ITA/800m Freistil) und an die zeitgleichen Anna Ntountounaki (GRE) und Marie Wattel (FRA/100 m Schmetterling).

Schwimmen18.05. 10:39

Sechs Medaillen für DSV-Athleten

Die deutschen Para-Schwimmer bleiben bei der EM auf Madeira/Portugal auf Erfolgskurs. Elena Krawzow (100 m Brust) und Denise Grahl (400 m Freistil) sowie der 18-Jährige Taliso Engel (100 m Brust) sicherten sich in ihren Startklassen den Titel und unterstrichen drei Monate vor den Paralympics in Tokio ihre Ambitionen. Außerdem holte Janina Breuer (100 m Rücken) Silber, während sich Gina Böttcher (100 m Freistil) und Marlene Endrolath (100 m Brust) über Bronze freuten. "Ein goldiger und aufregender Tag", sagte Bundestrainerin Ute Schinkitz.

Schwimmen17.05. 19:24

Kolesnikow verbessert Weltrekord

Der Russe Kliment Kolesnikow hat bei den Schwimm-Europameisterschaften in Budapest einen Weltrekord über 50 Meter Rücken aufgestellt. Der 20-Jährige schlug im Halbfinale nach 23,93 Sekunden an und verbesserte seine eigene Bestmarke aus dem Jahr 2018 damit um sieben Hundertstelsekunden. Kolesnikow zog mit seiner Rekordzeit als Schnellster mit großem Vorsprung ins Finale ein. Marek Ulrich wurde in 25,03 Neunter und verpasste damit den Endlauf.

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Wellbrock und Köhler haben geheiratet

Florian Wellbrock und Sarah Köhler haben geheiratet. Die beiden Schwimm-Asse posteten bei Instagram Bilder von ihrer Trauung und versahen den Beitrag mit den Worten "Mr.&Mrs. Wellbrock" und dem Hashtag "justmarried". Wellbrocks Management bestätigte die Hochzeit. Der 24 Jahre alte Wellbrock gewann bei den Olympischen Spielen in Tokio im vergangenen Sommer Gold im Freiwasserschwimmen über zehn Kilometer und Bronze über 1500 Meter im Becken. Die 27- jährige Köhler holte in Japan Bronze über 1500 Meter. Wellbrock und Köhler leben und trainieren zusammen in Magdeburg.

Diener in Rekordzeit zu Bronze

Christian Diener hat zum Abschluss der Kurzbahn-WM in Abu Dhabi seine zweite Medaille gewonnen. Nach Silber über 50 m Rücken sicherte sich der Potsdamer im 200-m-Finale in deutscher Rekordzeit die Bronzemedaille. Der 29-Jährige schlug nach 1:48,97 Minuten an und war damit um sieben Hundertstelsekunden schneller als bei seiner bisherigen Bestmarke, die er erst im vergangenen November aufgestellt hatte. Gold ging an den Polen Radoslaw Kawecki vor dem US-Amerikaner Shaine Casas.

Wellbrock holt Gold mit Weltrekord

Freistilschwimmer Florian Wellbrock hat bei der Kurzbahn-WM in Abu Dhabi die Goldmedaille gewonnen und einen Weltrekord aufgestellt. Der Freiwasser-Olympiasieger schlug über 1500 Meter nach 14:06,88 Minuten an und setzte sich deutlich vor dem zweitplatzierten Tunesier Ahmed Hafnaoui und Michailo Romantschuk aus der Ukraine durch. Wellbrock war 1,18 Sekunden schneller als der Italiener Gregorio Paltrinieri bei seiner Weltbestmarke im Jahr 2015. Der 24-Jährige hatte bei den Olympischen Spielen in Tokio über 10 km im Freiwasser gewonnen und Bronze über 1500 Meter im Becken geholt.

Wellbrock erreicht locker 1500m-Finale

Florian Wellbrock hat bei der Kurzbahn-WM in Abu Dhabi seine Medaillenambitionen unterstrichen. Der 24-Jährige zog über 1500 Meter Freistil nach 14:25,79 Minuten als Vorlaufdritter ins Finale ein. Schneller als er waren der Olympiazweite Michailo Romantschuk (Ukraine) und der Tunesier Ahmed Hafnaoui. Wellbrocks Magdeburger Teamkollege Lukas Märtens verpasste auf Platz neun (14:37,60) nur knapp den Einzug in die nächste Runde. Im einzigen Finale am Montag mit deutscher Beteiligung schwamm die 4x200-m-Freistilstaffel der Frauen auf Rang sechs.

50m-Rücken: Diener holt WM-Silber

Christian Diener hat dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) die erste Medaille bei der Kurzbahn-WM in Abu Dhabi beschert. Der 28-Jährige aus Potsdam holte über 50 Meter Rücken Silber. Er musste sich nur dem Russen Kliment Kolesnikow um 0,24 Sekunden geschlagen geben. Den 2.Rang teilt er sich mit dem zeitgleichen Italiener Lorenzo Mora. Dagegen musste sich Isabel Gose über 400m Freistil mit Rang sechs begnügen. Anders als bei ihrem vierten Platz über 800m Freistil am Samstag hatte sie diesmal mit der Medaillenvergabe nichts zu tun. Zu Bronze fehlten ihr beim Sieg der Chinesin Li Bingjie 2,7 Sekunden.

Kurzbahn-WM: Gose verpasst Bronze knapp

Isabel Gose hat die erste deutsche Medaille bei der Kurzbahn-WM in Abu Dhabi knapp verpasst. Die 19-Jährige schlug im Finale über 800m Freistil als Vierte an und lag nur knapp drei Zehntelsekunden hinter dem Bronzerang. Mit ihrer Zeit von 8:08,26 Minuten kam die Olympiasechste zudem dem deutschen Rekord von Sarah Köhler (8:08,02) gefährlich nahe. Gold holte überlegen die Chinesin Li Bingjie. Marco Koch kam über 200m Brust auf den siebten Platz. Der Frankfurter lag im Finale rund 2,5 Sekunden hinter dem Bronzerang. Der Titel ging überraschend an Nic Fink (USA).

Schwingenschlögl verpasst Podest knapp

Fabian Schwingenschlögl ist an der ersten Medaille für den Deutschen Schwimm-Verband bei der Kurzbahn-WM in Abu Dhabi vorbeigeschrammt. Der 20-Jährige aus Neckarsulm mussste sich über 100 Meter Brust mit Rang fünf begnügen. Zu Bronze fehlten ihm 0,42 Sekunden. Weltmeister wurde Weltrekordhalter Ilja Schimanowitsch aus Belarus. Der zweite Finaltag hatte mit einem Paukenschlag begonnen. Die schwedische 4x50-Meter-Lagenstaffel der Frauen schlug in 1:42,38 Minuten an und stellte damit einen Kurzbahn-Weltrekord auf, der mit 50.000 Dollar honoriert wird.

Wellbrock und Beck siegen

Schwimm-Olympiasieger Florian Wellbrock hat beim Freiwasser-Weltcup in Abu Dhabi das Rennen über 10 km gewonnen. Der 24 Jahre alte Magdeburger setzte sich im Persischen Golf nach 1:48:09,40 Stunden im Schlussspurt gegen den Italiener Domenico Acerenza durch. Wenig später triumphierte der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) auch im Frauen-Rennen: Die Olympiafünfte Leonie Beck (Würzburg) ließ in 1:58:17,00 Stunden unter anderem die beiden Topschwimmerinnen Ana Marcela Cunha (Brasilien) und Sharon van Rouwendaal (Niederlande) hinter sich.

Amputierter Schwimmer sorgt für Furore

Der vierfach amputierte Schwimmer Theo Curin hat sein 122 km langes Abenteuer quer durch den Titicacasee in Bolivien erfolgreich gemeistert. Der 21-jährige Franzose hatte die Strecke an der Seite seiner Landsleute Malia Metella und Matthieu Witvoet absolviert. Das Trio teilte die 122 km unter sich auf. Wer nicht schwamm, konnte sich im Beiboot ausruhen und aufwärmen, etwas essen. Curin, dem ein Teil beider Arme und beider Beine fehlt, wollte mit der Aktion auf die Umweltverschmutzung im Titicacasee aufmerksam machen und zeigen, was der Mensch trotz eines großen Handicaps zu leisten im Stande ist.

Medaillen für deutsches Trio

Florian Wellbrock hat bei der Kurzbahn-EM in Kasan die Silbermedaille über 800#Meter Freistil gewonnen. Der 24-Jährige schwamm zum Abschluss der Titelkämpfe in Russland eine deutsche Rekordzeit von 7:27,99 Minuten und musste sich damit nur seinem Dauerkonkurrenten Gregorio Paltrinieri geschlagen geben, mit dem er sich ein packendes Duell lieferte. Der Italiener schlug nach 7:27,94 Minuten, mit neuer europäischer Bestzeit, an. Bronze ging an Sven Schwarz in 7:33,85 Minuten. Kurz zuvor hatte Isabel Gose über 400 Meter Freistil ihre zweite Bronzemedaille der EM gewonnen.

Koch und Vogelmann chancenlos

Brustschwimmer Marco Koch hat bei der Kurzbahn-Europameisterschaft im russischen Kasan den sechsten Platz über 200 Meter belegt. Der 31-Jährige schwamm im Finale eine Zeit von 2:05,13 Minuten und war damit 3,4 Sekunden langsamer als Sieger Ilja Schymanowitsch aus Belarus. 2019 hatte Koch bei der Kurzbahn-EM in Glasgow Bronze gewonnen. Seinen größten Erfolg feierte er 2015, als er in Kasan Weltmeister auf der langen Bahn wurde. Zoe Vogelmann hatte über 200 Meter Lagen wie erwartet mit der Medaillenvergabe ebenfalls nichts zu tun. Sie schwamm auf den achten Platz.

Wellbrock erreicht locker 800m-Finale

Florian Wellbrock hat bei der Kurzbahn-EM souverän das Finale am Sonntag über 800 Meter Freistil erreicht. Der 24 Jahre alte Olympiasieger schlug im russischen Kasan nach 7:38,35 Minuten an und war damit Schnellster der Vorläufe. Zweiter wurde Sven Schwarz. Nachwuchshoffnung Isabel Gose hat ihre starke Form bestätigt und als Halbfinaldritte den Endlauf über 200 m Freistil erreicht. Auf diese Medaillenchance verzichtet die 19-Jährige aus Magdeburg aber. "Wir haben gesagt: Das Semifinale ist mein Finale über 200 Kraul. Ich werde morgen die 400 voll in Angriff nehmen."

Wellbrock holt Gold über 1500 Meter

Freistilschwimmer Florian Wellbrock hat erstmals einen internationalen Titel auf der Kurzbahn geholt. Im russischen Kasan sicherte sich der Magdeburger den Europameister-Titel über 1500 Meter. Der Freiwasser-Olympiasieger schlug nach 14:09,88 Minuten in deutscher Rekordzeit als Erster an, nachdem er vom Start weg in Führung gelegen hatte. Zweiter wurde Titelverteidiger Gregorio Paltrinieri aus Italien, der 3,19 Sekunden langsamer als Wellbrock war. Überraschend Platz drei holte sich Sven Schwarz. Der Hannoveraner war im Schlussspurt einer Dreiergruppe der Schnellste.

Gose gewinnt erste Medaille für DSV

Nachwuchshoffnung Isabel Gose hat den deutschen Schwimmern bei der Kurzbahn-EM im russischen Kasan die erste Medaille beschert. Die 19-Jährige aus Magdeburg schwamm im Finale über 800 m Freistil in 8:10,60 Minuten zu Bronze. Den Titel holte sich die Russin Anastassia Kirpitschnikowa vor der Olympiadritten Simona Quadarella (ITA). Als Siebter schlug Ole Braunschweig in persönlicher Bestzeit von 23,28 Sekunden im Finale über 50 m Rücken an. Nach dem nächsten Edelmetall greift am Donnerstag Olympiasieger Florian Wellbrock, der über 1500 m als Zweitschnellster der Vorläufe anschlug.

Wellbroch verzichtet auf 400-m-Finale

Mit einem starken Vorlauf auf seiner Nebenstrecke ist Florian Wellbrock in die Kurzbahn-EM in Kasan gestartet, auf die erste Medaillenchance verzichtet er aber. Der 24-Jährige zog als Vorlaufvierter und der zweitschnellsten Zeit seiner Karriere ins Finale über 400 m Freistil ein, meldete sich jedoch für den Endlauf am Abend ab. Hintergrund für den Finalverzicht: Am Mittwoch steht der Vorlauf auf seiner Paradestrecke 1500 m an. Der Olympiasieger im Freiwasser und Bronzemedaillengewinner über 1500 m Freistil in Tokio hat bislang noch keine internationale Medaille im 25-m-Becken gewonnen.

Wellbrock im 400-m-Freistil-Finale

Schwimm-Olympiasieger Florian Wellbrock hat zum Auftakt der Kurzbahn-EM in Kasan das Finale über 400 Meter Freistil erreicht. Der 24-Jährige erreichte den Endlauf in 3:41,09 Minuten. Das war die viertschnellste Zeit. Das Finale findet am Nachmittag statt. Der zweite deutsche Starter Lukas Märtens schied dagegen als 17. der Vorläufe aus. Über 800 Meter Freistil bei den Frauen erreichte Isabel Gose ebenfalls den Endlauf. Die 19-Jährige wurde Vierte der Vorläufe. Die deutsche Rekordhalterin auf dieser Strecke, Sarah Köhler, verzichtet auf einen Start bei den Titelkämpfen in Russland.

Hansmann neuer DSV-Sportdirektor

Christian Hansmann übernimmt ab Januar den Posten als Sportdirektor beim Deutschen Schwimm-Verband. Der 44 Jahre alte frühere Mannschafts-Europameister im Freiwasserschwimmen ist Nachfolger von Thomas Kurschilgen, von dem sich der DSV Ende März getrennt hatte. Die bereits kurz darauf bekanntgegebene Verpflichtung von Dirk Klingenberg als Leistungssportdirektor war nach Bekanntwerden eines "frivolen Berichts" aus dessen Vergangenheit nach nur einem Tag wieder rückgängig gemacht worden. Seither hatte Wassersprung-Bundestrainer Lutz Buschkow die Aufgabe kommissarisch wahrgenommen.

Wellbrock Sechster, Gose stark

Schwimm-Olympiasieger Florian Wellbrock hat zum Auftakt des Kurzbahn-Weltcups in Budapest das Podium deutlich verpasst. Der Magdeburger schwamm im Finale seiner Nebenstrecke 400 m Freistil in 3:45,94 Minuten auf Platz sechs. Auf Sieger Matthew Sates aus Südafrika, der mit Weltjahresbestleistung gewann, fehlten Wellbrock 8,02 Sekunden. Auf seiner Paradestrecke über 1500 m am Freitag ist Wellbrock der Favorit. Isabel Gose war erneut nicht zu schlagen. Die 19-Jährige schlug über 400 m Freistil in 4:00,57 Minuten an und kam 0,89 Sekunden vor der US-Amerikanerin Cavan Gormsen ins Ziel.

Wellbrock schwimmt zum Weltcup-Sieg

Schwimm-Olympiasieger Florian Wellbrock ist beim Kurzbahn-Weltcup in Berlin über 1500 Meter wie erwartet zum Sieg gekrault. Der 24-Jährige gewann das Rennen in 14:35,23 Minuten und distanzierte den jungen Russen Kirill Martynytschjew (19) um knapp zwei Sekunden auf Platz zwei. "Es war härter als angenommen, aber auch schneller als angenommen", sagte Wellbrock: "Ich bin hier, um international um die Medaillen zu schwimmen, und da fühlt sich die Goldmedaille natürlich besser an als ein vierter Platz."

Olympiasiegerin im Krankenhaus

Schwimm-Olympiasiegerin Madison Wilson (Australien) befindet sich wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus. Das teilte die 27-Jährige, die komplett gegen das Virus geimpft ist, auf ihrem Instagram-Account mit. Ursprünglich wollte sie an der International Swimming League in Neapel teilnehmen. Sie sei zur weiteren Beobachtung ins Krankenhaus gebracht worden, so Wilson. Wilson gehörte bei den Sommerspielen in Tokio der australischen 4x100-Meter-Freistil-Staffel an, die Gold gewann. Auch in Rio hatte sie mit dem Team Gold geholt.

Wiersig auf Helgoland angekommen

Der Extremschwimmer Andre Wiersig hat die 48,5 km lange Strecke von St.Peter-Ording in Nordfriesland zur deutschen Hochsee-Insel Helgoland geschafft. Der Paderborner ging dort um 18:16 Uhr an Land, um 0:02 Uhr war er losgeschwommen. Der 49-Jährige war nur mit Badekappe, Badehose und Schwimmbrille bekleidet. Die Wassertemperatur bei Helgoland beträgt derzeit etwa 16 Grad Celcius. Wiersig ist der erste deutsche Extremschwimmer, der die sieben wichtigsten Meeresengen ("Ocean's Seven") der Welt durchschwommen hat - darunter den Ärmelkanal und die Straße von Gibraltar.

Wellbrock schwimmt deutschen Rekord

Florian Wellbrock hat seine Olympia-Mission mit einem deutschen Rekord begonnen. Der Doppel-Weltmeister zog über 800 m Freistil als Vorlaufzweiter ins Finale ein und verbesserte in 7:41,77 Minuten seine alte Bestmarke um etwa anderthalb Sekunden. Im Finale steht auch die 4x200-m-Freistilstaffel mit Lukas Märtens, Poul Zellmann, Henning Mühlleitner und Jacob Heidtmann. Marco Koch schied dagegen auf seiner Paradestrecke 200 m Brust ebenso im Vorlauf aus, wie Damian Wierling über 100 m Freistil. Franziska Hentke ist über 200 m Schmetterling mit Platz elf 2:09,98 weitergekommen.

CAS: Grünes Licht für zwei Schwimmer

Die zuletzt suspendierten russischen Schwimmer Veronika Andrussenko und Alexander Kudaschew dürfen bei den Olympischen Spielen an den Start gehen. Das hat der Internationale Sportgerichtshof CAS entschieden. Der Weltverband FINA hatte beide wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Bestimmungen suspendiert. Grundlage waren von der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada vorgelegte Beweise aus der Untersuchung von Materialien aus dem Moskauer Anti-Doping-Labor. Die FINA konnte nach Ansicht des CAS im Fall der beiden Schwimmer nicht ausreichende Beweise für einen Doping-Verstoß vorlegen.

Chinas Sun Yang wird Tokio verpassen

Der Sportgerichtshof CAS hat die Sperre gegen Sun Yang in einer Neuverhandlung reduziert. Chinas Schwimm-Star ist nun nicht mehr acht, sondern vier Jahre und drei Monate gesperrt. Da der Bann rückwirkend zum Februar 2020 gilt, wird der dreimalige Olympiasieger die Spiele in Tokio verpassen. Sun Yang könnte 2024 in Paris wieder dabei sein. Dann wäre er 32 Jahre alt. In dem Fall geht es vor allem um eine mit einem Hammer zerstörte Dopingprobe. Das Umfeld des Schwimmers war direkt daran beteiligt. Sun Yang hatte damals erklärt, die Kontrolleure seien nicht ausreichend zu identifizieren gewesen.

100m-Rücken: Weltrekord für McKeown

Kaylee McKeown hat bei den australischen Olympia-Trials im Schwimmen in Adelaide den Weltrekord über 100-m-Rücken auf 57,45 Sekunden verbessert. Die 19-Jährige unterbot die alte Bestmarke der US-Amerikanerin Regan Smith aus dem Jahr 2019 um zwölf Hundertstelsekunden. McKeown, die bei den Sommerspielen in Tokio (23.Juli bis 8.August) ihre Olympia-Premiere feiert, weinte nach dem Rennen hemmungslos. "Es war ein hartes Jahr für mich und meine Familie. Es ist zehn Monate her, dass mein Vater verstorben ist. Mit dem, was ich heute getan habe, denke ich, dass er wirklich stolz wäre", sagte sie nach dem Rennen.

Bruhn und Wierling verteidigen Titel

Die Olympia-Starter Annika Bruhn und Damian Wierling haben ihre deutschen Schwimm-Meistertitel über 100 Meter Freistil erfolgreich verteidigt. Die 28 Jahre alte Bruhn schlug in Berlin nach 54,60 Sekunden an und verwies Hannah Küchler auf Rang zwei. Bei den Männern setzte sich Wierling in 49,32 Sekunden vor Jonathan Berneburg durch. "Es war mir wichtig, hier nochmal was rauszuhauen", sagte Wierling nach dem Tokio-Test im Rahmen der Finals 2021.

Elendt schwimmt zum zweiten Rekord

Olympiastarterin Anna Elendt ist bei der DM in Berlin zum zweiten deutschen Rekord geschwommen. Einen Tag nach ihrer Bestmarke über 100 m Brust stellte die 19-Jährige aus Frankfurt auch über die halbe Distanz einen Rekord auf. Bei ihrem Sieg in 30,67 Sekunden war Elendt eine Zehntelsekunde schneller als Kerstin Vogel bei der WM 2009 im High-Tech-Anzug. Der Hauptgrund für ihre Leistungsexplosion sei ihr Umzug nach Austin/Texas, wo sie studiert und trainiert. "Vor meinem Wechsel in die USA bin ich nicht mal ansatzweise an diese Zeiten rangeschwommen", sagte Elendt im ZDF.

Schwimmerin Elendt knackt Rekord

Olympia-Starterin Anna Elendt hat bei den deutschen Schwimm-Meisterschaften einen deutschen Rekord bejubelt. Die 19-Jährige schlug in Berlin über 100 Meter Brust in 1:06,50 Minuten an. Sie war damit 51 Hundertstelsekunden schneller als Sarah Poewe bei der WM 2009 in Rom. Den Titel holte sich die für die SG Frankfurt startende Elendt klar vor Julia Titze (München) und Bente Fischer (Neckarsulm). Bei den im Rahmen der Finals 2021 stattfindenden nationalen Titelkämpfen testen einige deutsche Schwimmer ihre Form vor den am 23.Juli beginnenden Spielen in Tokio.

Vogelmann holt Titel über 400 m Lagen

Zoe Vogelmann hat zum Auftakt der Schwimm-DM in Berlin ein Achtungszeichen gesetzt. Die 17 Jahre alte Favoritin sicherte sich über 400 m Lagen den Titel in persönlicher Bestzeit von 4:41,32 Minuten. Damit blieb Vogelmann knapp zwei Sekunden unter ihrer bisherigen Bestmarke, die sie bei ihrem siebten EM-Platz vor zwei Wochen in Budapest aufgestellt hatte. Im Becken des Europasportparks sicherten sich zudem Danny Schmidt (400 m Lagen), Timo Sorgius (200 m Rücken), Ramon Klenz und Angelina Köhler (jeweils 100 m Schmetterling) sowie Leonie Märtens (1500 m Freistil) die Titel.

DSV-Lagenstaffel auf Platz acht

Die deutsche Lagen-Staffel der Männer hat bei der Schwimm-EM in Budapest über 4 x 100 Meter den achten Platz belegt. Björn Kammann, Lucas Matzerath, Ramon Klenz und Josha Salchow schlugen nach 3:35,27 Minuten an. Gold gewann Großbritannien. Silber ging an Russland, Bronze sicherten sich die Italiener. In den Einzelrennen schaffte es am letzten EM-Tag kein deutscher Schwimmer und keine deutsche Schwimmerin mehr in die Endläufe am Abend. Der Deutsche Schwimm-Verband war mit Blick auf die Olympischen Spiele nicht mit seiner stärksten Mannschaft, sondern mit einem Perspektivteam nach Ungarn gereist.

Matzerath Fünfter über 50m Brust

Brustschwimmer Lucas Matzerath hat bei den Europameisterschaften in Budapest den geteilten fünften Platz über 50 Meter belegt. Der 21-Jährige schlug am Samstagabend nach 27,13 Sekunden an und steigerte seine persönliche Bestzeit aus dem Halbfinale damit nochmal um eine Hundertstelsekunde. Den Sieg auf der nicht-olympischen Strecke sicherte sich wie erwartet der britische Schwimmstar Adam Peaty. Bei den Frauen stellte die 16 Jahre alte Benedetta Pilato im Halbfinale über 50 Meter Brust einen Weltrekord auf. Die Italienerin schlug nach 29,30 Sekunden an.

EM: Matzerath erreicht 50m-Brust-Finale

Brustschwimmer Lucas Matzerath hat bei den Europameisterschaften in Budapest das Finale über 50 Meter erreicht. Der 21-Jährige schlug am Freitag nach 27,14 Sekunden an und schwamm damit die siebtschnellste Zeit der Halbfinals. Seine persönliche Bestzeit des Vorlaufs verbesserte er um vier Hundertstelsekunden. Melvin Imoudu schied in 27,20 Sekunden auf der nicht-olympischen Strecke dagegen knapp als Neunter aus. Matzerath ist neben Marco Koch der einzige deutsche Schwimmer aus dem Team für die Olympischen Spiele, der bei den Beckenwettbewerben in Ungarn dabei ist.

Deutsche Para-Schwimmer erfolgreich

Die deutschen Asse haben bei der EM in Paraschwimmen vier weitere Medaillen gewonnen. Am 3.Wettkampftag auf Madeira (Portugal) waren sie mit sieben Athletinnen und Athleten sechsmal in den Finals vertreten. Verena Schott holte sich über 200 m Lagen (Startklasse SM 6) hinter der Ukrainerin Mereshko ihr zweites Silber nach den 100 m Rücken. Mira Jeanne Maack wertete ihr Bronze über 100 m Rücken (S6) nun mit Silber über 100 m Brust in der SB 7 auf. Gina Böttcher gewann über 150 m Lagen (SM4) abermals Bronze. Tobias Pollap sicherte sich Bronze über 100 m Brust der Startklasse SB7.

EM: Kolesnikow schwimmt Weltrekord

Ramon Klenz hat sich bei der Schwimm-EM in Budapest über 200 m Schmetterling völlig verausgabt. Trotzdem war es das Halbfinal-Aus als 16. in 1:58,26 Minuten. Die Medaillen räumten am Dienstag wieder andere ab. Der Russe Kliment Kolesnikow sorgte über 50 m Rücken für den 2.Weltrekord (23,80) der diesjährigen Titelkämpfe. Großbritanniens Schwimmstar Adam Peaty feierte über 100 m Brust seinen insgesamt 13.EM-Titel auf der Langbahn. Gold ging u.a. auch an Simona Quadarella (ITA/800m Freistil) und an die zeitgleichen Anna Ntountounaki (GRE) und Marie Wattel (FRA/100 m Schmetterling).

Sechs Medaillen für DSV-Athleten

Die deutschen Para-Schwimmer bleiben bei der EM auf Madeira/Portugal auf Erfolgskurs. Elena Krawzow (100 m Brust) und Denise Grahl (400 m Freistil) sowie der 18-Jährige Taliso Engel (100 m Brust) sicherten sich in ihren Startklassen den Titel und unterstrichen drei Monate vor den Paralympics in Tokio ihre Ambitionen. Außerdem holte Janina Breuer (100 m Rücken) Silber, während sich Gina Böttcher (100 m Freistil) und Marlene Endrolath (100 m Brust) über Bronze freuten. "Ein goldiger und aufregender Tag", sagte Bundestrainerin Ute Schinkitz.

Kolesnikow verbessert Weltrekord

Der Russe Kliment Kolesnikow hat bei den Schwimm-Europameisterschaften in Budapest einen Weltrekord über 50 Meter Rücken aufgestellt. Der 20-Jährige schlug im Halbfinale nach 23,93 Sekunden an und verbesserte seine eigene Bestmarke aus dem Jahr 2018 damit um sieben Hundertstelsekunden. Kolesnikow zog mit seiner Rekordzeit als Schnellster mit großem Vorsprung ins Finale ein. Marek Ulrich wurde in 25,03 Neunter und verpasste damit den Endlauf.

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