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DSV-Quartett verpasst unglücklich WM-Bronze

Alpine Ski-WM

Die deutsche Alpin-Mannschaft hat beim Team-Event der Ski-WM in Are die Medaille knapp verpasst. Der Sieg ging an das Quartett aus der Schweiz.

Teamevent bei der Ski-WM in Are
DSV-Rennläuferin Christina Geiger gegen die Französin Tessa Worley
Quelle: reuters

Deutschland hat bei der Ski-WM im schwedischen Are einfach kein Glück. Erneut gab es nach einer starken Leistung keine Medaille für den DSV. Im Team-Event besiegten Linus Straßer, Anton Tremmel, Christina Geiger und Lena Dürr sogar den Titelverteidiger Frankreich - und waren am Ende doch wieder enttäuscht.

DSV-Team hadert mit fehlendem Glück

Im kleinen Finale um Platz drei unterlag das DSV-Quartett gegen Italien mit 1:3, nachdem Straßer im letzten der vier Duelle nachträglich disqualifiziert wurde: Der DSV-Rennläufer hatte eingefädelt.

"Momentan sind alle etwas traurig, dass es der vierte Platz geworden ist, das ist einfach der beschissenste Platz", sagte Christina Geiger.

WM ohne Medaille droht

Schon im Super-G mit den Plätzen vier und sechs für Viktoria Rebensburg und Josef Ferstl sowie dem fünften Platz von Straßer in der Kombination waren die Deutschen knapp an den Podestplätzen vorbei geschrammt. "Jetzt sind wir schon zweimal Vierter geworden", sagte Alpinchef Maier. "Es hätte uns mal ganz gut getan, wenn nicht das Glück, aber das Ergebnis auf unserer Seite gelegen hätte."

Vor den abschließenden Slaloms und Riesenslaloms droht weiter die erste WM ohne Medaille seit zwölf Jahren.

DSV-Quartett in Are stark

Dabei zeigte das DSV-Quartett auf dem Weg ins kleine Finale eine starke Leistung. So gab es zu Beginn des Wettkampfes ein überzeugendes 3:1 gegen die Briten. Danach besiegte die deutsche Mannschaft auch Titelverteidiger Frankreich mit 3:1. Gegen die Olympiasieger aus der Schweiz holten die Deutschen ein 2:2, hatten aber erneut die schlechteren Laufzeiten und verpassten das Finale um 0,20 Sekunden.

Im kleinen Finale gegen Italien holte Dürr nach einem 0:2 den wichtigen Punkt zum 1:2, ehe Linus Straßer sich ein hartes Rennen mit Alex Vinatzer lieferte. Straßer schien sogar gewonnen zu haben, doch Sekunden später wurde er wegen eines Einfädlers disqualifiziert - und die Hoffnung auf Bronze war dahin.

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