Biathleten und Skispringer siegen

Erfolgreicher Wettkampftag für die DSV-Skijäger und die DSV-Adler

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Die deutschen Biathleten feierten beim Weltcup in Antholz sowohl in der Herren-Staffel wie auch im Massenstart der Damen Siege. Die DSV-Skisprung-Staffel gewann in Zakopane. Auf der Streif triumphierte ein Routinier.

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Video verfügbar bis 21.01.2018, 20:30

"Ich dachte, wir sind gleichzeitig über die Ziellinie. Es ist total schön, dass wir mal wieder in der Staffel gewonnen haben", sagte Schempp, der auf der Schlussgeraden "alles gegeben" hatte, dem ZDF. Rang drei hinter Norwegen ging an Olympiasieger Russland.

Ihren zuvor letzten Staffelsieg hatten die Deutschen am 14. März 2015 bei der WM im finnischen Kontiolahti gefeiert. Zweimal waren sie in diesem Winter bereits auf den dritten Platz gelaufen.

Horchler bejubelt ersten Weltcup-Sieg

Im Massenstart der Damen sicherte sich Nadine Horchler mit dem Sieg am Samstag das Ticket für die WM in Hochfilzen im Februar. Laura Dahlmeier wurde Zweiter. Hinter Dahlmeier wurde die Tschechin Gabriela Koukalova Dritte. Einen Tag nach ihrem Erfolg im Einzel vergab Dahlmeier ihren fünften Saisonerfolg durch zwei Fehlschüsse beim letzten Schießen, verteidigte aber das Gelbe Trikot der Weltcup-Spitzenreiterin. Nadine Horchler war am Schießstand fehlerfrei geblieben.

Auf der Schlussrunde wuchs Horchler dann über sich hinaus und überholte Koukalova. Dahlmeier ging auf der Zielgeraden auch noch an der Tschechin vorbei. "Ich habe auf der Schlussrunde gemerkt, dass es mir relativ gut ging und bin dann einfach vorbeigegangen. Das Stadion hat gebebt, ich habe meinen eigenen Herzschlag nicht mehr gespürt", sagte Horchler im ZDF. Dahlmeier ergänzte: "Der erste Sieg ist immer etwas Besonderes. Ich freue mich für Nadine, es wurde auch langsam Zeit."

DSV-Quartett triumphiert in Zakopane

Die deutschen Skispringer haben im polnischen Zakopane für eine Überraschung gesorgt und den Teamwettbewerb gewonnen. Das DSV-Quartett mit Markus Eisenbichler, Stephan Leyhe, Andreas Wellinger und Richard Freitag setzte sich am Samstag gegen die Favoriten aus Polen und Slowenien durch und gewann erstmals in diesem Winter einen Teamwettkampf.

Schlussspringer Freitag rettete im letzten von insgesamt acht Durchgängen den Vorsprung gegen den polnischen Vierschanzentournee-Sieger Kamil Stoch und machte den ersten Teamsieg seit über einem Jahr perfekt. Knapp fünf Wochen vor der WM im finnischen Lahti unterstrich das Quartett von Bundestrainer Werner Schuster damit seine Ambitionen auf eine Medaille beim Saisonhöhepunkt.

Rebensburg sehr gut, Vonn noch besser

Viktoria Rebensburg kommt rechtzeitig zur alpinen WM im Februar in Fahrt. Die beste deutsche Skirennfahrerin feierte beim Heimrennen in Garmisch einen dritten Platz. Triumphatorin auf der Kandahar war die US-Amerikanerin Lindsey Vonn, die kurz nach ihrem Verletzungs-Comeback wieder alle abhängte.

Bei optimalen Bedingungen und vielen Minusgraden im Olympia-Ort von 1936 blieb Vonn auf der Piste eiskalt, zeigte eine mutige Fahrt und brachte einen Vorsprung von 0,15 Sekunden auf die Schweizerin Lara Gut und 0,48 Sekunden auf Rebensburg ins Ziel. "Das hätte ich so nicht gedacht, Hut ab!", sagte Rebensburg über Vonn. Rebensburg selbst war ein fast fehlerfreies Rennen gelungen. "Ich habe versucht ruhig zu bleiben und nicht an die Platzierung zu denken", so Rebensburg.

Paris bezwingt die Streif am besten

Dominik Paris hat zum zweiten Mal die Weltcup-Abfahrt auf der berühmt-berüchtigten Streif in Kitzbühel gewonnen. Der 27-jährige Italiener wiederholte im österreichischen Ski-Mekka seinen Triumph von 2013 und sicherte sich seinen siebten Weltcup-Sieg. Der "Kitz"-Spezialist hatte dort überdies den Super-G 2015 gewonnen.

Paris setzte sich vor den überraschend starken Franzosen Valentin Giraud Moine (0,21 Sekunden zurück) und Johan Clarey (0,33) durch. Die Österreicher erlebten dagegen ein Debakel. Olympiasieger Matthias Mayer, am Vortag noch Erster im Super-G, wurde als bester ÖSV-Starter Achter (0,75).

DSV-Läufer Andreas Sander zeigte als 13. (1,34) seine beste Leistung bei der prestigeträchtigsten Abfahrt der Saison. Sepp Ferstl kam nach einem Fehler im Steilhang und einer Schrecksekunde in der Traverse nur auf Rang 33 (2,09). Thomas Dreßen und Dominik Schwaiger schieden aus.

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