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Deutscher Doppelerfolg in Soldier Hollow

Biathlon-Weltcup - Verfolgung

Biathletin Denise Herrmann hat die Verfolgung in Soldier Hollow gewonnen. Auf Rang zwei kam Franziska Hildebrand ins Ziel. Zuvor war Karl Geiger in Willingen zum Sieg gesprungen.

Denise Herrmann jubelt beim überqueren der Ziellinie als Erste
Erfolgreicher Tag für die deutschen Biathletinnen Denise Herrmann und Franziska Hildebrand.
Quelle: ap

Bei besten Bedingungen setzte sich Herrmann mit 4,2 Sekunden vor ihrer Teamkollegin durch und sicherte sich den dritten Weltcupsieg ihrer Karriere. Dritte wurde die Finnin Kaisa Mäkäräinen, die 16,5 Sekunden nach Herrmann ins Ziel kam.

Herrmann, die zuletzt am 3. Dezember 2017 auf dem Podium gestanden hatte, schob sich nach Platz sieben im Sprint dank Laufbestzeit ganz nach vorne und konnte dabei sogar zwei Strafrunden kompensieren. Die Sprint-Dritte Hildebrand hatte nach einem Fehler lange geführt, doch kurz vor dem Ziel zog Herrmann noch an ihr vorbei. "Ich wusste schon, dass es auf der letzten Runde hart wird gegen Denise. Ich habe versucht, alles rauszuholen und sie so lange wie möglich auf Abstand zu halten", sagte Hildebrand.

Im Anschluss kamen Herrmann und Hildebrand in der Sonne von Utah aus dem Strahlen gar nicht mehr raus. "Wir haben es gerockt. Zusammen mit Hildi auf dem Podium, das ist richtig cool", sagte die Siegerin nach ihrem dritten Weltcuperfolg im ZDF.

Geiger im überragender Bestweite

Bei Einzelspringen in Willingen war mal wieder Ausrasten angesagt. Als der Ergebnis-Balken für den Polen Kamil Stoch die Punktzahl von Karl Geiger nicht erreichte, stand es fest: Der Oberstdorfer ist der Skisprung-Held der großen Weltcup-Party im Upland.

"Es war auf jeden Fall einer der besten Sprünge, die ich je gemacht habe", sagte Geiger im ZDF nach seinem Husarenstück bei der WM-Generalprobe. Bundestrainer Werner Schuster lobte seinen Athleten: "Super, Karl war heute absolut klar im Kopf." Für Geiger war es ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Am Montag hatte er seinen 26. Geburtstag gefeiert.

Vor 23.500 Zuschauern in der ausverkauften Arena sprang Geiger als Drittletzter im zweiten Durchgang auf die überragende Tagesbestweite von 150,5 m, überflügelte die nach dem ersten Sprung vor ihm liegenden Stoch und Ryoyu Kobayashi und sendete vor der anstehenden WM in Seefeld (19. Februar bis 3. März) ein Ausrufezeichen in Richtung der Konkurrenz. Mit 311,1 Punkten lag er am Ende vier Zähler vor Stoch, Kobayashi wurde Dritter (304,7).

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