Kienle holt Triple in Frankfurt

Deutscher gewinnt EM-Titel über Langdistanz zum dritten Mal

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Sebastian Kienle hat als erster Triathlet zum dritten Mal die Ironman-EM gewonnen. Der 33-Jährige setzte sich in Frankfurt/Main über die Langdistanz von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen vorLandsmann Andreas …

Beitragslänge:
14 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 09.07.2018, 15:56

Kienle kam auf dem Frankfurter Römerberg nach 7:41:42 Stunden mit einem Vorsprung von 4:25 Minuten vor dem Freiburger ins Ziel. Dritter wurde der Schwede Patrik Nilsson.

«Es war vor allem die Angst vorm Andi, die mich angetrieben hat», meinte Kienle, dem die Strapazen auch anzumerken waren: «Die größte Herausforderung ist, einen zusammenhängenden Satz rauszubekommen im Interview.»

Ticket nach Hawaii in der Tasche

Damit wiederholten Kienle und Böcherer die Platzierungen aus dem vergangenen Jahr. Beide sicherten sich zudem das Ticket für die WM im Oktober auf Hawaii, wo es zum erneuten Kampf mit dem zweimaligen Champion Jan Frodeno kommen wird. Böcherer hatte im vergangenen Jahr bei der WM Platz fünf belegt. Der Darmstädter WM-Dritte Patrick Lange hatte nach einer längeren Verletzungspause in der Vorbereitung mit der Entscheidung in Frankfurt nichts zu tun, wurde aber noch Sechster. Michael Raelert musste mit Krämpfen auf dem Rad aussteigen.

Für Kienle war es der dritte Titel nach 2014 und 2016. Mit einer eindrucksvollen Leistung beim abschließenden Marathon sorgte er diesmal für die Entscheidung. Nach dem Radfahren war er unmittelbar hinter dem 34-jährigen Böcherer in die Wechselzone gekommen.

Aufgrund einer unvermeidbaren Baustellensituation in Friedberg und dem Mangel an Alternativstrecken, die den Anforderungen für eine Radstrecke entsprechen, betrug die Streckenlänge 177 Kilometer, drei Kilometer weniger als normal.

Crowey siegt bei den Frauen

Enttäuschend verlief das Rennen in Frankfurt bei den Frauen für Mitfavoritin Anja Beranek. In 9:27:43 Stunden kam sie als Achte ins Ziel auf dem Frankfurter Römerberg. Zwei Plätze davor reihte sich Sonja Tajsich ein. Den Sieg sicherte sich die Australierin Sarah Crowley.

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