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Die besten der Welt glauben an Zverev

Vorschau auf US Open

von Martin Wolff

Es lief nicht rund zuletzt für Alexander Zverev. Nach der Trennung von Trainer Ivan Lendl und einem Rechtsstreit mit seinem ehemaligen Manager will sich die Nummer sechs der Welt bei den US Open nun wieder auf das Wesentliche konzentrieren.

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139. US Open in New York: Chance für die alte Garde

Am Montag beginnen in New York die 139. US Open, die mit dem Männer-Finale am 8. September enden. Das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres ist gleichzeitig das schillerndste: Im größten Stadion kämpfen die Superstars um das größte Preisgeld, umgeben von der Hektik und dem Glanz der US-Metropole.

Auf Formsuche

Angelique Kerber und Alexander Zverev sind schon mal mit mehr Selbstvertrauen nach New York gereist, sie hinkten zuletzt den Erwartungen hinterher. Seit dem frühen Aus in Wimbledon sind
Kerber und Zverev auf der Suche nach ihrer Form. Bei der Generalprobe in Cincinnati scheiterten beide an ihren Auftakthürden. Zudem sind beide in New York ohne hauptamtlichen Coach unterwegs: Kerber trennte sich nach der Wimbledon-Enttäuschung von Rainer Schüttler, auch Zverev und Ivan Lendl beendeten ihre Zusammenarbeit. Der Hamburger wird inzwischen von seinem Vater Alexander senior betreut.

Insgesamt stehen aus deutscher Sicht sechs Männer und sechs Frauen im Hauptfeld. Julia Görges gewann seit Wimbledon nur ein Spiel, in Cincinnati schied sie wie Kerber bereits in der ersten Runde aus. Jan-Lennard Struff sorgte hingegen beim Masters in Ohio mit seinem Sieg gegen den Weltranglistensiebten Stefanos Tsitsipas für Aufsehen, gegen Überflieger Daniil Medwedew war er anschließend ohne jede Chance.

Die Favoriten

Bei den Männern kommen die größten Sieganwärter aus der alten Garde: Titelverteidiger Novak Djokovic ist der Spieler, den es zu schlagen gilt, vier der vergangenen fünf Grand Slams gewann der Serbe. Seine ärgsten Konkurrenten sind wieder einmal Roger Federer und Rafael Nadal. Bei den Frauen steht erneut alles im Zeichen von Serena Williams' Jagd nach dem historischen 24. Grand-Slam-Titel, es wäre der erste nach der Geburt ihrer Tochter Alexis Olympia am 1. September 2017.

Als Geheimfavorit hat sich im Vorfeld des Turniers der Russe Daniil Medwedew mit dem Sieg in Cincinnati und den Finalteilnahmen in Washington und Montreal positioniert. Novak Djokovic selbst lobte den 23-Jährigen in den Kreis der Sieganwärter. In der Frauen-Konkurrenz ist der 19 Jahre alten Kanadierin Bianca Andreescu einiges zuzutrauen. Auf Hartplatz präsentierte sie sich in diesem Jahr bärenstark, gewann zuletzt in Toronto.

Sprudelnde Quelle

Alle Jahre wieder gibt es in New York einen Preisgeldrekord. Über 57 Millionen Dollar (rund 50,5 Millionen Euro) werden nun in Flushing Meadows ausgeschüttet, mehr gab es bei einem Grand Slam noch nie. Die Sieger der Männer- und Frauenkonkurrenz erhalten jeweils 3,85 Millionen Dollar (rund 3,4 Millionen Euro), die unterlegenen Finalisten knapp die Hälfte. Schon für die Teilnahme an der ersten Runde gibt es 58.000 Dollar (rund 51.000 Euro). Die Titelgewinner in den Doppel- und Mixed-Wettbewerben dürfen sich über je 740.000 Dollar (rund 656.000 Euro) freuen.

von dpa

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