Das härteste Rennen der Welt

Faszination Yukon Arctic Ultra Trail

Ein unvergessliches, aber auch lebensbedrohliches Abenteuer ist der Yukon Arctic Ultra. Unter unmenschlichen Bedingungen quälen sich die Teilnehmer beim wohl härtesten Rennen der Welt durch eine atemberaubend schöne Landschaft - nur für die Ehre.

Am 6. Februar 2011 startete in Whitehorse, Yukon, das härteste und kälteste Rennen der Welt: der Yukon Arctic Ultra. Teilnehmer aus der ganzen Welt laufen auf Skiern oder Schneeschuhen oder radeln die Strecke des weltbekannten Hunderennens Yukon Quest.

Lebensbedrohliche Umstände

Der Großteil der Teilnehmer kommt aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Kanada und England. Dabei gilt es, Distanzen von der normalen Marathonstrecke über 100, 300 bis zu 430 Meilen im Non-Stop-Rennmodus zu bewältigen. Und das alles bei Temperaturen, die bei 40 Grad unter Null liegen können.

Der tiefe Winter im Yukon Territory kann das Rennen sogar lebensbedrohlich machen, wenn zum Beispiel Neuschnee oder Schneeverwehungen die Trailmarkierungen überdecken und somit die Orientierung verloren geht. Zudem ist der Proviant bei dem 300- und 430-Meilen-Rennen streng reglementiert und wird zusammen mit Wechselkleidung und Ausrüstung an den Checkpoints Braeburn, Carmacks, Pelly Farms und Dawson City deponiert.

Der Preis ist die Ehre

Nichts ist gesponsert, die Teilnehmer bringen ihr eigenes Material mit - die Veranstalter sorgen lediglich für medizinische Betreuung und Lagerfeuer an der Strecke. Erschöpfte Rennteilnehmer ruhen sich am Wegrand aus, in mitgebrachten Biwaks oder frostsicheren Schlafsäcken. Und am Ende lockt noch nicht einmal ein Preisgeld, sondern nur die Ehre, zum Klub der Ultras zu gehören.


Die SPORTreportage hat sich an die Fersen von einigen Teilnehmern geheftet und sie bei ihrem Yukon Ultra mit der Kamera begleitet. Neben der Dramatik des Rennens unter Extrembedingungen können Sie ab 17.10 Uhr auch ein paar Charaktere und die Schönheit des Yukon sehen.

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