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Hamilton mit Start-Ziel-Sieg

Formel 1 | Großer Preis von Abu Dhabi

Lewis Hamilton am 03.11.2019 in Austin, USA

Weltmeister Lewis Hamilton hat das Saisonfinale der Formel 1 in Abu Dhabi gewonnen. Der Mercedes-Pilot feierte einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg.

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Für Hamilton war es der elfte Sieg in diesem Jahr. Mit 413 Punkten stellte er zudem einen Punkterekord in der Königsklasse des Motorsports auf.

Hinter Hamilton reihten sich Max Verstappen im Red Bull und Ferrari-Youngster Charles Leclerc auf den Plätzen zwei und drei ein. Sebastian Vettel wurde im zweiten Ferrari Fünfter, Renault-Pilot Nico Hülkenberg in seinem vorerst letzten Formel-1-Rennen Zwölfter.

"Ein Kunstwerk"

"Ich bin stolz und extrem dankbar für dieses unglaubliche Team", sagte Hamilton: "Dieses wunderschöne Auto ist ein Kunstwerk."

Und die Konkurrenz darf nach dieser Machtdemonstration eine Gewissheit mit in die Winterpause nehmen: Hamilton regiert die Königsklasse auch mit seinen 34 Jahren nach seinen Regeln, und er bleibt mit Blick auf die kommende Saison der Topfavorit.

"Es gibt einige Youngster, die jetzt hochkommen", sagte der Champion: "Es ist ein Privileg, mit ihnen Rennen zu fahren, und ich hoffe, dass es auch in der Zukunft enge Duelle geben wird."

Leclerc musste zittern

Für Vettel passte das Finale ins Bild des absolut enttäuschenden Jahres 2019. Nach einem schwachen Qualifying, einem neuerlichen Fehler seiner Boxencrew und einer überschaubaren Rennleistung kam er mehr als eine Minute nach Hamilton ins Ziel. Und schließt die Saison auf WM-Rang fünf ab, das ist sein schlechtestes Resultat in fünf Jahren bei Ferrari.

Vettels Teamkollege Leclerc musste indes noch lange nach dem Rennen um seinen dritten Platz bangen. Etwa eine Stunde vor dem Start hatte es Aufregung im Fahrerlager gegeben. Die Stichprobenmessung der Regelhüter hatte ergeben, dass der Ferrari des Monegassen mehr Benzin an Bord hatte als vom Team angegeben.

Horner schimpft

Nicht nur einige Konkurrenten sahen darin einen Verstoß gegen das technische Reglement. "Ich weiß nicht, wie man Leclerc nicht disqualifizieren kann", sagte etwa Red-Bull-Teamchef Christian Horner.

Die Stewards ließen Leclerc aber starten - und baten Ferrari erst am Abend zum Rapport, eine Stunde nach Rennende. Viel später dann die Entscheidung: Das Team wurde mit einer Geldstrafe von 50.000 Euro belegt, das sportliche Ergebnis blieb aber unangetastet.

Quelle: SID

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