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Amateure und Profis sagen "Ja" zu Keller

62-Jähriger soll DFB-Präsident werden

Der Weg von Fritz Keller zum 13. Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist frei. Die Landesverbände gaben grünes Licht für den 62 Jahre alten Klubchef des SC Freiburg. Auch die Profiklubs stimmten dem Kandidaten wie erwartet zu.

Der designierte DFB-Präsident Fritz Keller
Der designierte DFB-Präsident Fritz Keller.
Quelle: imago

"Ich freue mich sehr über die Unterstützung und bedanke mich für das Vertrauen, das mir aus dem Amateur- und dem Profifußball entgegengebracht wird", wird Keller in einer DFL-Mitteilung vom Mittwochnachmittag zitiert.

Glaubwürdigkeit und Vertrauen zurückgewinnen

Er habe in bisherigen Gesprächen Wertschätzung gespürt und den Willen, etwas zu verändern und den DFB für die Zukunft aufzustellen. "Das klare Votum empfinde ich als wichtige und notwendige Basis, denn die anstehenden Herausforderungen können wir nur gemeinsam erfolgreich angehen", sagte Keller.

Es geht für den Verband vor allem darum, Glaubwürdigkeit und Vertrauen zurückzugewinnen, betonte der designierte DFB-Präsident weiter: "Als eine der ersten Maßnahmen würde ich einen Vergütungsausschuss vorschlagen, der unter Einbeziehung von Externen die Zahlungen an das Präsidium festlegt und transparent macht."

Weniger Macht als Vorgänger

Der 62-Jährige soll am 27. September beim DFB-Bundestag zum Nachfolger des im April zurückgetretenen Reinhard Grindel gekürt werden. Sein Amt als Freiburger Klubchef wird der Hotelier und Winzer Keller niederlegen.

Der DFB wird neben einem neuen Präsidenten auch eine neue Struktur erhalten. Aufgrund der Reformen hat der künftige Chef des größten Einzelsportverbands der Welt (7,1 Millionen Mitglieder) weniger Macht als seine Vorgänger.

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