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Auf dem Weg in ein schlankeres Leben

OP bei Adipositas, Teil 6

Markus Hof, ursprünglich 187 Kilo schwer, hat sich den Magen verkleinern lassen. "Volle Kanne" hat ihn vor, während und nach der OP getroffen. Heute berichtet er davon wie es ihm zwei Jahre nach der Operation geht.

Beitragslänge:
17 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 25.06.2020

Die steigende Adipositasrate der letzten Jahre stellt eine schwerwiegende Belastung der internationalen Gesundheitssysteme dar. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betrachtet die krankhafte Fettleibigkeit (morbide Adipositas) als das weltweit am häufigsten auftretende chronische Gesundheitsproblem. Zu den wichtigsten Folgeerkrankungen gehören Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Diabetes und Schlaganfall.

Ursachen von krankhaftem Übergewicht

Ursachen der sogenannten Adipositas können Stress in der Schule oder am Arbeitsplatz sein, weil dies zu Frustessen führt. Aber auch ungünstige Lebensgewohnheiten wie mangelnde Bewegung bei zu fettreicher Ernährung, genetische Faktoren, psychosomatische Erkrankungen wie Depressionen, Psychosen und Burn-out können zu einer Fettleibigkeit beitragen. Um krankhaftes Übergewicht zu vermeiden, werden regelmäßige Bewegung und eine gesunde Ernährung empfohlen, sowie ein möglichst geringer Konsum zuckerhaltiger Getränke und Alkohol.

Adipositas – wie behandeln?

Der sogenannte Body-Mass-Index (BMI) gilt nach wie vor als Standard für die Beurteilung des Übergewichts. Der BMI errechnet sich durch das Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Bei einem Body-Mass-Index zwischen 30 und 40 spricht man von Fettleibigkeit, ab 40 von einer schweren krankhaften Adipositas. Menschen, die an krankhaftem Übergewicht leiden, haben eine acht bis zehn Jahre kürzere Lebenserwartung als Normalgewichtige.

Ist man von Adipositas betroffen, gibt es mehrere Behandlungsmöglichkeiten: Dazu gehören zum einen ein Ernährungstagebuch, in dem man jeden Imbiss berechnet und sein tägliches Menü plant, zum anderen aber auch Mut und Disziplin eine Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie zu machen. Die chirurgische Behandlung mit einem Magenband, einem Magenbypass oder einer Schlauchmagenoperation wird ausschließlich Menschen empfohlen, die einen BMI von mehr als 40 haben oder einen BMI ab 35, wenn zusätzliche Risikofaktoren oder Folgeerkrankungen vorliegen.

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