Dos and Don'ts für Haare im Sommer

Tipps und Tricks für den Haarschutz

Verbraucher | Volle Kanne - Dos and Don'ts für Haare im Sommer

Hitze, Schweiß, gechlortes Wasser: im Sommer werden unsere Haare besonders beansprucht. Was man zur Unterstützung der Haare tun sollte - und was man besser meidet: unsere Dos & Don'ts für den Sommer.

Beitragslänge:
4 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 10.08.2017, 14:00

Im Vergleich zu anderen Jahreszeiten wird unser Haar im Sommer besonders stark beansprucht. Das liegt zum einen an extremen äußeren Einflüssen, zum anderen an der Art der Aktivitäten, denen wir im Sommer nachgehen. Dafür, wie man das Haar im Sommer am besten schützt und pflegt, gibt es keine Einheitsformel. Denn das hängt vom jeweiligen Haartyp ab.

Die UV-Strahlung der Sonne ist nicht nur gefährlich für unsere Haut, sie greift auch unsere Haare an. Denn die dort enthaltenen Farbpigmente sind nicht hitzeresistent und werden durch starke Sonneneinstrahlung aufgelöst, das Haar hellt auf. Besonders kolorierte Haare leiden darunter und können die gewünschte Farbe verlieren. Darüber hinaus kann zu viel Sonneneinstrahlung auf der Kopfhaut zu Sonnenbrand führen, vor allem schütteres, kurzes und streng gescheiteltes Haar ist dafür anfällig.

Salz und Chlor greifen Haarstruktur an

Beim Badeausflug drohen dem Haar verschiedene Schäden – und zwar im und am Wasser. Salzwasser ist besonders aggressiv, denn es dringt in die Haarwurzel ein. Trocknen die Haare, kristallisiert das Salz und sprengt die Haarwurzel auf. Dabei werden wichtige Pigmente und Lipide zerstört. Die Folgen: Spliss, Haarbruch und Trockenheit. Letzteres kann auch die Folge von Chlorwasser sein.

In gechlorten Freibädern und Pools sollten besonders Menschen mit blondiertem Haar vorsichtig sein: Das Chlor hinterlässt dort einen Grünstich. Nach dem Bad knoten gerade Frauen ihr nasses Haar gerne hoch. Ist das Haargummi zu eng, kann es zu Haarbruch kommen, da sich das nasse Haar ausdehnt. Auch das Liegen auf Handtuch oder Strandliege kann zu Haarbruch führen, wenn das offene Haar über die Oberfläche reibt und verknotet.

Schweiß reizt die Kopfhaut

Starkes Schwitzen begleitet uns an warmen Tagen bei jeder Aktivität. Das führt dazu, dass das Haar häufig mit saurem Schweiß bedeckt ist, der die Haarsträhnen aufquillen lässt und die schützende Schuppenschicht um die Haarwurzel auflöst. Dieser Effekt kann sich unabhängig von Haarlänge und -struktur einstellen.

Darüber hinaus verleitet starkes Schwitzen viele dazu, die Haare häufiger, teilweise sogar mehrmals am Tag zu waschen. Gerade wer eine ohnehin fettige Kopfhaut hat, läuft Gefahr, dass sich Pickel bilden und das viele Waschen die Fettproduktion auf der Kopfhaut zusätzlich steigert.

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