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Facebook das Datensammeln erschweren

Verbraucher | Volle Kanne - Facebook das Datensammeln erschweren

Das Internet zu benutzen und Facebook komplett aus dem Weg zu gehen, ist in der heutigen Zeit so gut wie unmöglich. Allerdings können Nutzer Facebook das Datensammeln erschweren.

Beitragslänge:
7 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 28.03.2019, 08:05

Generell raten Verbraucherschützer, im Internet so wenig Daten wie möglich anzugeben. Was einmal das eigene Gerät verlassen hat, wird wahrscheinlich nie wieder gelöscht. Besondere Vorsicht gilt bei Informationen aus dem Privatleben, zu persönlichen und finanziellen Interessen sowie Passwörtern und Kontodaten.

Einstellungen auf dem Smartphone anpassen

Wer Facebook oder Tochter-Anwendungen wie WhatsApp oder Instagram auf dem Smartphone nutzt, gewährt die Möglichkeit tiefer Einblicke ins eigene Leben. Die Apps fordern nämlich beispielsweise Berechtigungen für den Zugriff auf den Standort, das Adressbuch, die Kamera und das Mikrofon. Über die Einstellungen des Smartphones können diese Berechtigungen aber eingeschränkt werden.

Einschränken können Nutzer auch den Datenabfluss an Apps, die auf Facebook selbst eingebunden sind. Wer dort beispielsweise Spiele oder Anmeldedienste nutzt, räumt den Anbietern meist auch Zugriff auf das eigene Profil sowie das Profil von Freunden ein. Über die Einstellungen auf dem eigenen Profil können diese Berechtigungen entweder für einzelne Anwendungen oder auch komplett blockiert werden.

Cookies blockieren

Wer Facebook mit einem Internetbrowser besucht, bekommt für seine weitere Reise durch das Netz einen Identitätsmarker mit, das sogenannte Cookie. Dadurch kann der Konzern den Nutzern folgen, auch wenn diese gar nicht auf dem Netzwerk angemeldet sind. Das funktioniert beispielsweise über die "Gefällt Mir"-Knöpfe, die auf vielen Internetseiten eingebaut sind.

Diverse Apps werden auf einem Smartphone angezeigt (Archivbild).

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Um das zu verhindern, können die Nutzer ihren Browser so einstellen, dass Cookies nach jeder Sitzung gelöscht werden. Das gilt dann aber auch für automatische Anmeldefunktionen. Möglich ist es außerdem, einen eigenen Browser nur für Facebook zu verwenden und einen anderen zum Surfen im Netz. Außerdem gibt es Browser-Erweiterungen wie "Ghostery" oder "Privacy Badger", die den Datenabfluss an Dritte verhindern.

Wissen, was Facebook weiß

Wer sehen will, was Facebook über das eigene Nutzerprofil weiß, kann eine Kopie der Daten bei dem Unternehmen anfordern. Facebooknutzer können auch schon einen Eindruck bekommen, wenn sie sich das eigene Aktivitätenprotokoll anschauen, das aber nicht vollständig ist. Interessant sind auch die Einstellungen für Werbung. Dort sehen die Nutzer, welche Themen das Netzwerk warum mit ihnen verbindet und dementsprechend personalisierte Werbung anzeigt. Die Nutzer können diese Einstellungen bearbeiten und Themen löschen. Allerdings geht auch die Information darüber an Facebook zurück – um noch zielgenauere Werbung liefern zu können.   

Die komplette Löschung des Facebook-Accounts kann beantragt werden. Allerdings kann dies bis zu 90 Tage dauern. Achtung: Wer sich kurz nach der Löschung nochmals anmeldet, storniert damit automatisch die Löschung.

Mit Material von ZDF, afp

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