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Kampf dem inneren Schweinehund

So setzen Sie Ihre guten Vorsätze in die Tat um

Verbraucher | Volle Kanne - Kampf dem inneren Schweinehund

Laut einer Studie im Auftrag der DAK gehören Stressabbau und mehr Zeit für Familie und Freunde zu den beliebtesten Vorsätzen für 2018. Wir zeigen, wie es gelingt, die guten Vorsätze auch langfristig in die Tat umzusetzen.

Beitragslänge:
8 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 03.01.2019, 09:05

Mit Sekt und Silvester kommt für viele Menschen auch ein Motivationsschub: Neues Jahr, neues Glück - auf in die nächste Runde, ein besserer Mensch zu werden. Der Jahreswechsel ist ein beliebter Zeitpunkt, Bilanz zu ziehen und neue Vorhaben anzugehen. Dabei braucht man eigentlich keinen besonderen Anlass, um unliebsame Gewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen. Psychologen raten, sich auch während des Jahres häufiger einmal die Zeit zu nehmen, innezuhalten und sein Verhalten zu reflektieren. Schließlich kann man gute Vorsätze nicht nur im Januar beschließen.

Realistische Ziele setzen

Dass die Vorsätze oftmals nicht lange eingehalten werden, hat mehrere Gründe. Zum einen sind die Ziele häufig zu diffus und zu unkonkret. Außerdem stehen Ziele manchmal miteinander in Konflikt. Und drittens: Viele Ziele sind zu hoch gesteckt, zu unrealistisch. Fünf Kilogramm in einem Monat abzunehmen ist nicht nur sehr ambitioniert, sondern im Zweifel auch gar nicht gesund.

Jede Veränderung beginnt mit einer Vision. Ein klares Bild von dem angestrebten Leben gibt die nötige Motivation. Halten Sie alle Erfolge und Rückschläge in einem Tagebuch fest. Meist hilft das Aufschreiben, um sich über unbewusste Handlungen klar zu werden.

Alternativen vorwegnehmen

Oft helfen schon ganz einfache Tricks, die an die Vorsätze erinnern und motivieren. Wer sich vorgenommen hat, häufiger Zahnseide zu benutzen, dem hilft ein Kalender am Spiegel, um den guten Vorsatz in die Tat umzusetzen. Wer nur bei strahlendem Sonnenschein joggt, muss bei Regenwetter dennoch nicht schlapp auf der Couch sitzen. Das Zauberwort heißt „Bewältigungsplanung" – das bedeutet: Hindernisse vorwegnehmen, bevor sie auftauchen. Schönwetterjogger können zum Beispiel eine gepackte Tasche fürs Schwimmbad als Alternative für den Fall bereithalten, dass es in Strömen regnet.

Auch für künftige Nichtraucher ist es sinnvoll, sich ein Alternativverhalten anzueignen, das das Rauchen ersetzt. Ob Kaugummi kauen, Zähne putzen, zu gesunden Sachen greifen oder mit Freunden telefonieren – Möglichkeiten gibt es viele. Wichtig ist auch, Risikosituationen vorwegzunehmen und nach Alternativen zu suchen, damit es nicht zum Rückfall kommt.

Sich selbst belohnen

Erfolgserlebnisse dienen als wichtige Motivationsstützen. Loben Sie sich nach dem Joggen selbst, und seien Sie stolz auf die zurückgelegte Strecke. Wenn Sie abnehmen wollen, freuen Sie sich auf Obst und Gemüse, und haben Sie Spaß, dabei Fett zu vermeiden. Gruppendruck kann durchaus hilfreich sein. Erzählen Sie Bekannten und Verwandten, dass Sie mit dem Rauchen aufhören. Wer Sie mit Glimmstängel erwischt, bekommt zehn Euro.

Versuchen Sie aber nicht, Ihr ganzes Leben auf einmal umzukrempeln, sondern freuen Sie sich über kleine Erfolge. Zum Beispiel: statt einer Schachtel nur noch zehn Zigaretten pro Tag rauchen – oder nicht gleich zehn Kilogramm Gewichtsverlust in drei Monaten anstreben. Setzen Sie sich kleine Meilensteine und belohnen Sie sich, wenn Sie diese erreicht haben. Sie haben es geschafft, einen Monat nicht zu rauchen? Dann kaufen Sie sich von dem gesparten Geld etwas Schönes. Nach dem ersten Kilogramm weniger auf der Waage gönnen Sie sich einen Besuch in der Sauna oder eine Rückenmassage. Übrigens: Manchmal darf man seinem inneren Schweinehund auch mal nachgeben, er sollte nur nicht die Oberhand gewinnen.

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