Hoch die Beete!

Hochbeete und Nutzpflanzen

Hochbeet

Verbraucher | Volle Kanne - Hoch die Beete!

Datum:
Sendungsinformationen:
Keine Sendungsinformationen verfügbar

Hochbeete bieten verschiedene Vorteile – sowohl für Gärtner, als auch für Pflanzen. Gartenexperte Elmar Mai fasst diese Vorteile zusammen und gibt außerdem einige Tipps zur Kultivierung von Nutzpflanzen in Hochbeeten.

Ein Hochbeet, der Name verrät es, ist höher angelegt als ein herkömmliches Beet und bietet somit einen entscheidenden Vorteil. Gartenexperte Elmar Mai: „Es erleichtert die Arbeit, weil man sich nicht bücken muss.“ Das sei insbesondere für Senioren interessant, wobei diese beim Kauf oder der Anlage des Hochbeets darauf achten sollten, diesen Vorteil voll auszuspielen und die Höhe so zu wählen, dass eine gebückte Arbeitshaltung auch wirklich ausgeschlossen werden kann.

Hochbeete können mit verschiedenen Materialien wie Stein, Holz, Draht, Aluminium oder Kunststoff eingefasst sein. Elmar Mai: „Für welches Material man sich letztlich entscheidet, hängt vom Geschmack, vom Preis und der Haltbarkeit ab.“ Zum Thema Haltbarkeit ergänzt der Experte: „Ein Hochbeet aus Holz, insbesondere aus unbehandeltem Holz, fügt sich gut in die Natürlichkeit des Gartens ein. Da es sich hierbei allerdings um ein Naturprodukt handelt, kann es im Laufe der Jahre verrotten.“

Auf Beinen oder auf Rädern

Neben den verwendeten Materialien unterscheiden sich Hochbeete auch in der Art der Konstruktion voneinander – so können sie entweder direkt auf dem Gartenboden aufliegen oder auf Beinen stehen. Außerdem gibt es mobile Varianten auf Rädern. Elmar Mai: „Die kann man nach Bedarf – etwa zum Schutz vor Regen, Sonne oder Schatten – in eine andere Ecke schieben.“ Um Witterungseinflüsse etwas abzumildern gebe es außerdem verschiedene Aufsätze: „Die schützen die Pflanzen von der Aussaat bis zur Ernte vor Regen, Wind oder Kälte.“

Empfehlenswert seien zudem Hochbeete, in die Zwischenböden eingebaut sind. Zum einen weil man so mit weniger Erde auskomme und daher weniger schleppen müsse. Und zum anderen wegen der Wasser- beziehungsweise Luftversorgung: „Staunässe ist kein Problem, denn Überschusswasser kann nach unten weglaufen, vorausgesetzt der Zwischenboden hat kleine Abflusslöcher. Das ablaufende Wasser zieht gleichzeitig Luft in den Boden, welche die Wurzeln dringend zum Atmen benötigen.“ Die Luft biete darüber hinaus noch einen weiteren Vorteil: „Sie dämmt zu starke Temperaturschwankungen, denn sie isoliert und verhindert ein schnelles Abkühlen oder starke Überhitzung.“

Erde alle fünf Jahre austauschen

Wichtig sei es, die Erde im Hochbeet nach etwa fünf Jahren auszutauschen: „Das organische Material kann dann soweit zersetzt sein, dass für die Pflanzen keine Nährstoffe im Boden vorhanden sind.“

Die optimale Größe des Hochbeets hängt davon ab, was und vor allem wie viel man darin einpflanzen möchte. Gut geeignet sind Hochbeete für Nutzpflanzen. Elmar Mai: „Es lassen sich sowohl Salate, Gemüse-, und Obstarten aussäen als auch Jungpflanzen davon setzen.“

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet