Osterbrot für die Festtage

Ein Rezept von Bäcker Josef Hinkel

Zutaten

300 g Weizenmehl (Typ 405 oder 550, Vollkorn geht natürlich auch, je nach Vorliebe)
90 g Magerquark
2 Eier
60 g Butter
ca. 10 g Hefe
40 g Zucker


für die karamellisierten Mandeln:
200 g Puderzucker
200 g gestiftete Mandeln (oder grob gehackte Mandeln)


1 Ei (mit ganz wenig Wasser verquirlt zum Abstreichen, wenn man den Zopf aus dem Ofen holt)


Zubereitung

Die Mandeln kurz auf einem Blech verteilen und im Ofen etwas vorrösten. Dann den Puderzucker in einem Topf bei hoher Hitze karamellisieren lassen. Er wird flüssig und relativ zügig braun. Den Topf von der Platte nehmen, die noch heißen Mandeln aus dem Ofen direkt hineinkippen (Vorsicht: Verbrennungsgefahr!) und ordentlich durchrühren. Anschließend den Mandelkaramell auf eine Arbeitsplatte oder auf ein Blech kippen und auskühlen lassen. Die Mandeln kann man auch schon am Vortag vorbereiten. Ist das Karamell abgekühlt, kann man es mit einem Nudelholz kleinhauen.

Nun kommt der Teig dran. Einfach sämtliche Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit der Küchenmaschine oder einem Handrührgerät zu einem schönen Teig verarbeiten. Eventuell muss man noch ein paar Esslöffel Wasser hinzufügen, damit der Teig die richtige Festigkeit bekommt. Der Teig sollte gut verknetet sein, das dauert in der Regel etwa zehn Minuten. Zum Schluss noch die vorbereiteten Karamell-Stücke zufügen. Der Teig sollte nun etwa zehn Minuten entspannen, damit man ihn besser verarbeiten kann.

Den Teig zu einem Zopf oder einem länglichen "Brot" formen. Den Zopf mit einem Küchentuch abdecken und warm stellen (beispielsweise unter die Heizung). Nach gut einer halben Stunde sollte sich die Größe fast verdoppelt haben – er ist dann bereit für den Ofen.

Mit dem verquirlten Ei ordentlich abstreichen, in den 180 Grad heißen Ofen schieben und goldbraun ausbacken. Den Zopf kann man essen, sobald er ausgekühlt ist. Streicht man den Zopf nach dem Backen mit heißer Aprikosenmarmelade ab, wird er zwar außen klebrig, hält sich dafür aber ein paar Tage länger. Aber frisch schmeckt er natürlich am besten!

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