Kampf dem inneren Schweinehund

So setzen Sie Ihre guten Vorsätze in die Tat um

Verbraucher | Volle Kanne - Kampf dem inneren Schweinehund

Neues Jahr, neue Vorsätze! Zu Beginn des neuen Jahres nehmen sich die Menschen die unterschiedlichsten Dinge vor: gesünder ernähren, abnehmen, Sport treiben. Das Problem: der innere Schweinehund.

Beitragslänge:
5 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 04.01.2017, 09:36

Der Jahresanfang ist der Zeitpunkt der guten Vorsätze. Der eine möchte Gewicht verlieren, der andere mit dem Rauchen aufhören. Doch wie schafft man es, seine Vorsätze auch langfristig in die Tat umzusetzen? Ob Bequemlichkeit, alte Gewohnheiten oder Willensschwäche – den inneren Schweinehund zu besiegen ist gar nicht so einfach. "Volle Kanne" hat Tipps, wie Sie es schaffen.

Wichtig ist, sich von Anfang an ein konkretes und gleichzeitig erreichbares Ziel zu setzen. Wenn Sie zum Beispiel mehr Sport treiben wollen, sollten Sie genau planen, welchen Sport Sie wann und wo ausüben wollen. Bleiben Sie dabei realistisch. Wenn Sie bislang gar keinen Sport gemacht haben, werden Sie nicht plötzlich jeden Tag Zeit dafür aufwenden. Zudem ist es für Sie leichter, wenn Sie sich anstelle eines großen Ziels kleinere Etappenziele setzen.

Die Willenskraft stärken

Die Willenskraft hat etwas damit zu tun, sich selbst steuern zu können. Eng verbunden damit ist die Selbstkontrolle, sie steht für die Willensanstrengung, die wir aufbringen müssen, um ein langfristiges Ziel zu erreichen. Viele Versuchungen, mit denen wir täglich konfrontiert werden, fordern die Selbstkontrolle immer wieder heraus. Deshalb ist es wichtig, Verlockungen so gut es geht zu vermeiden.

Bringe ich mich erst gar nicht in verführerische Situationen, spart das Kräfte für das Ziel. Möchte ich mich zum Beispiel gesünder ernähren, kann ich den Nachhauseweg vom Büro ändern und einen Bogen um das Fastfood-Restaurant machen. Zusätzlich hilft es, nicht hungrig einkaufen zu gehen. Schon kleine Änderungen können große Wirkungen erzielen.

Routinen einführen

Auf den ersten Blick mag es langweilig klingen, aber Routinen sind das beste Mittel zum Erfolg. Gewohnheiten entlasten das Gehirn, sie sparen Zeit und Energie. Man muss nicht ständig neu entscheiden, sondern kann der Willenskraft Gelegenheit geben, sich auszuruhen. Gewohnheiten sind besonders wichtig, um nicht in alte Muster zurück zu fallen, wenn die äußeren Umstände sich ändern oder die Zeiten stressiger werden.

Ein wenig Organisation gehört dazu: Abends schon die Laufschuhe bereitstellen, wenn man morgens joggen möchte – und dann gar nicht mehr darüber nachdenken, welche Alternativen es geben könnte. Termine festlegen, am besten sich verabreden, das erhöht die Verbindlichkeit. Hilfreich sind auch so genannte „wenn-dann“-Sätze wie „Wenn ich mich auf die Couch setze zum Fernsehen gucken, dann esse ich einen Apfel“ oder „Wenn mir jemand eine Zigarette anbietet, dann schenke ich ihm einen Kaugummi“.

Sich selbst belohnen

Hilfreich kann es sein, sich sein Ziel immer wieder bildlich vorzustellen, verbunden mit positiven Gefühlen. Also nicht an den schwierigen Weg und die kleinen und großen Hindernisse denken, sondern lieber an das Ziel selbst. Man kann sich auch selbst einen Brief oder eine Postkarte schicken, um sich zu erinnern, was man vorhatte. Kleine Belohnungen zwischendurch versüßen den Weg zum Ziel – sei es ein schöner Blumenstrauß, neue Sportschuhe oder ein Kinoabend mit der Freundin.

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