Mobile Sauerstofftanks bei COPD

Mehr Lebensqualität und Sicherheit

Verbraucher | Volle Kanne - Mobile Sauerstofftanks bei COPD

COPD-Patienten sind oft müde und schlapp. Doch mobile Sauerstofftanks können die Lebensqualität und Bewegungsfreiheit von Betroffenen entscheidend verbessern.

Beitragslänge:
5 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 07.11.2017, 10:37

Etwa 64 Millionen Menschen weltweit  haben COPD, eine chronische Lungenerkrankung, die mit entzündeten und dauerhaft verengten Atemwegen einhergeht. COPD wird im Volksmund auch „Raucherlunge“ oder „Raucherhusten“ genannt, was die Krankheit verharmlost, denn sie kann lebensbedrohlich sein. Im fortgeschrittenen Stadium kann den Patienten eine Sauerstofftherapie wieder zu mehr Ausdauer und Bewegungsfreiheit verhelfen.

COPD (englisch: Chronic Obstructive Pulmonary Disease) ist meist eine Kombination aus einer chronisch-obstruktiven Bronchitis mit einem Lungenemphysem, also einer Überblähung der Lunge. Die Lungenbläschen sind so geschädigt, dass die Lunge nicht mehr genug Sauerstoff aufnehmen kann. Die Patienten fühlen sich zunehmend schlapp und müde. Die Veränderungen in der Lunge sind in diesem Stadium nicht mehr rückgängig zu machen.

In neun von zehn Fällen wird COPD durch langjähriges Rauchen ausgelöst, aber auch Passivrauchen und andere Schadstoffbelastungen der Lunge durch Staub oder Gase können die Krankheit verursachen.


Sauerstoffbrillen verbessern die Lebensqualität

Typische Symptome sind Husten mit Auswurf und Atemnot bei Belastung. Die Krankheit entwickelt sich nur langsam, und die sich verschlechternde Lungenkapazität bemerken Betroffene meist erst spät, vor allem, wenn sie sich kaum körperlich betätigen. Bei lang andauernder COPD sind auch häufig Infektionen der Bronchien und Lungenentzündungen typisch, die immer wiederkehren. Die herabgesetzte Lungenfunktion kann außerdem zu einer konstanten Kurzatmigkeit führen.

Sauerstoffbrillen erfüllen im Rahmen der Sauerstofftherapie eine wichtige Funktion: Sie transportieren konzentrierten Sauerstoff in die Atemwege und lassen Patienten mit einem Sauerstoffmangel im Blut leichter atmen. Mithilfe des zusätzlichen Sauerstoffs sind Sauerstoffpatienten im Alltag belastbarer und haben mehr Ausdauer und Bewegungsfreiheit. Wer als Lungenpatient eine Sauerstofftherapie durchführt, tut damit aktiv etwas Gutes für seine Gesundheit.


Sicherheit durch Sauerstoff-Tankstellen

Mobile Sauerstoff-Tankstellen sind wichtig für die Mobilität von COPD-Patienten. Je nach Gerätetyp und Sauerstoffflussrate können viele nur für sehr begrenzte Zeit außer Haus gehen. Ein großer Teil der Planung von Aktivitäten der Patienten dreht sich deshalb immer wieder um eine Frage: Habe ich genügend Sauerstoff? Die Verbesserung der Mobilität ist ein sehr wichtiger Aspekt der Therapie, denn wer mobil ist, kann leichter am sozialen Leben teilnehmen. Ein einheitliches Register für Sauerstofftankstellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet die Selbsthilfegruppe "Lungenemphysem-COPD Deutschland" auf ihrer Homepage. Hier sind alle bekannten Sauerstofftankstellen aufgelistet.

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