Sicherheit beim Schlittenfahren

Von Holzschlitten bis Zipfelbob - das ist wichtig!

Verbraucher | Volle Kanne - Sicherheit beim Schlittenfahren

Sobald es schneit, wird der Schlitten schnell aus dem Keller geholt. Das macht Spaß, ist aber nicht ganz ungefährlich. Denn auch beim Rodeln sind eine sichere Ausrüstung und Fahrkönnen gefragt.

Beitragslänge:
5 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 28.12.2016, 14:00

Schlittenfahren liegt voll im Trend und ist nicht nur bei Familien beliebt. Das liegt zum einen an der überschaubaren Ausrüstung, zum anderen daran, dass diesen Sport auch fast jeder Untrainierte ausüben kann. Doch geht es auf der Rodelpiste mitunter ganz schön rasant zu. Damit man heil und unverletzt unten ankommt, sind deswegen einige Sicherheitsregeln zu beachten.

Nur mit einem stabilen und gut lenkbaren Schlitten ist man sicher unterwegs. Die Zeiten, in denen es nur einfache Holzschlitten gab, sind lange vorbei. Heute werden neben dem Klassiker aus Holz in den verschiedensten Formen und Größen, auch Plastikrutschteller ab fünf Euro, so genannte Plastikbobs für etwa 25 Euro, Zipfelbobs für rund 40 Euro und sogar hochpreisige Hightech-Schlitten mit Lenkrad und Bremse in den Geschäften angeboten. Doch die günstigen Plastikteller und die Plastikbobs, bei denen selbst die Bremse aus Plastik ist, sind bestenfalls für flache, kurze Übungshänge tauglich. Sie sind schwer beherrschbar.

Auf Naturrodelbahnen haben sie deswegen nichts verloren. Dort sollte man sich für einen strapazierfähigen und gut steuerbaren Schlitten mit einer durchgehenden Metallkufe entscheiden. Preislich gibt es solche Modelle bereits ab etwa 40 Euro. Zu berücksichtigen ist ferner, dass breite Kufen im Schnee nicht so tief einsinken, man allerdings mit ihnen auch schneller unterwegs ist. Die mehrere Hundert Euro teuren Sportrodel sind dagegen ausschließlich etwas für Profis.

Ausrüstung: das richtige Equipment

Zum Rodeln sollte man eine warme wasserfeste Winterbekleidung sowie wasserdichte Handschuhe tragen. Sie schützen vor Kälte und Nässe. Mit festen Schuhen, die eine rutschfeste Sohle haben, bremst es sich besser. Auch Rodler sollten einen passenden Kopfschutz aufziehen. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Helmen. Im Vergleich zu den früheren häufig unbequemen Eierschalen sind moderne Helme leicht, stabil und bieten zudem einen hohen Tragekomfort.

Nicht fehlen bei der Rodelausrüstung darf die Brille. Sie sorgt nicht nur für einen klaren Durchblick sondern schützt die Augen auch vor aufspritzendem Schnee.

Verhaltensregeln auf der Piste

Jeder Rodler sollte sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet. Bei der Abfahrt ist die Geschwindigkeit den Bahn-, Schnee- und Sichtverhältnissen sowie natürlich dem eigenen Fahrvermögen anzupassen. Auf einer Rodelstrecke muss stets mit Hindernissen, gestürzten Rodlern oder kreuzenden Fußgängern auf Winterwanderwegen gerechnet werden.

Jeder Rodler, der in eine Rodelbahn einfahren oder nach einem Halt wieder losfahren möchte, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er keinen gefährdet. Keinesfalls sollte man an engen oder unübersichtlichen Stellen stehen bleiben. Bei einem Sturz ist die Rodelbahn schnellstmöglich zu verlassen, um andere nicht zu behindern.

Unterwegs auf Naturrodelbahnen

Eine sichere Naturrodelbahn zeichnet sich dadurch aus, dass Gefahrenstellen abgesichert sind. So müssen nahe an der Bahn stehende Bäume mit Schutzmatten versehen und Sturzpassagen mit elastischen Fangzäunen gesichert werden. Darüber hinaus sollten Hinweisschilder über mögliche Gefahrenstellen wie Steilstücke und enge Kurven informieren.

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