Schlaganfall-Helfer*innen

Ehrenamtliche Schlaganfall-Helfer*innen kümmern sich um Menschen, die einen Schlaganfall hatten. Vor allem solche, die keine oder kaum andere soziale Kontakte haben. Was tun die Helfer*innen genau und wie kann man sich bewerben?

4 min
4 min
10.05.2021
10.05.2021
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 10.05.2023

Was machen Schlaganfall-Helfer*innen?


Die Hauptaufgabe besteht darin, die Betroffenen und Angehörigen individuell in ihrem Lebensalltag zu begleiten und zu unterstützen. Ehrenamtliche Schlaganfall-Helfer*innen ersetzen keine Pflegekräfte, die beim Anziehen und Waschen helfen.

Schlaganfall-Helfer*innen stehen Betroffenen im Alltag zur Seite. Sie gehen mit den Schlaganfall-Betroffenen spazieren, hören geduldig zu, helfen beim Einkaufen, begleiten zu Arztterminen oder geben Tipps, wie man beispielsweise im Falle einer halbseitigen Lähmung mit einer Hand noch selbst kochen kann.

Schlaganfall-Helfer*innen kennen sich vor Ort aus und können so Kontakte zu Informationsstellen knüpfen, beim Ausfüllen von Anträgen und Formularen helfen. Sie sind Vertrauenspersonen und kontinuierliche Begleiter*innen im Alltag.

Wie finde ich Schlaganfall-Helfer*innen?


Die Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe hat rund 500 ehrenamtliche Schlaganfall-Helfer*innen ausgebildet. Die Ausbildung und die Vermittlung übernehmen die Partner*innen der Stiftung vor Ort. Das sind vor allem Sozial- und Wohlfahrtsverbände oder Vereine.

Wer kann Schlaganfall-Helfer*in werden?


Schlaganfall-Helfer*in kann jeder werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Teilnehmer*innen sollten Interesse an der ehrenamtlichen Arbeit haben und kommunikativ sein.


Wie werde ich Schlaganfall-Helfer*in?


In Kooperation mit der deutschen Schlaganfall-Hilfe bieten immer mehr Einrichtungen in ganz Deutschland Kurse zu ehrenamtlichen Schlaganfall-Helfer*innen an. Die Kurse werden an jedem Standort von unterschiedlichen Träger*innen organisiert. In der Schulung lernen die Teilnehmer*innen neben medizinischen Aspekten auch Therapieformen und Rehabilitationsmaßnahmen.

Außerdem bekommen sie einen Einblick in die Grundlagen des Sozialrechts und sie werden in Themen wie beispielsweise Gesprächsführung geschult. Meist finden die Schulungen wöchentlich statt oder an mehreren Wochenenden. Ein Kurs umfasst rund 40 Unterrichtsstunden. Seit April 2021 können auch Teile der Ausbildung im Rahmen einer Online-Schulung erfolgen.

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