Schwangerschaft und Sport

Was man dabei beachten sollte

Schwangere die Sport treiben, profitieren seelisch und körperlich von der Bewegung. Untersuchungen belegen, dass sie weniger Beschwerden wie Übelkeit und Wassereinlagerung haben und Schmerzen bei der Geburt besser verarbeiten können. Auch die Babys profitieren davon: Sie kommen mit einer besseren Herzleistung zur Welt. Zahlreiche Sportarten können problemlos bis ins fortgeschrittene Stadium ausgeübt werden, manche sogar bis zum Geburtstermin. Voraussetzung ist, dass die werdende Mutter gesund ist und kein Risiko für eine Frühgeburt besteht.

Ausmaß und Intensität der sportlichen Aktivität hängen von Alter und Fitnesszustand der Schwangeren sowie vom Zeitpunkt der Schwangerschaft ab. Zurückhaltung ist in den ersten 17 Wochen geboten, weil sich der Körper in der körperlichen Umstellungsphase befindet. Hier empfehlen Fachleute, genau auf die Signale des Körpers zu hören und gegebenenfalls entsprechende Pausen einzulegen. Als Maximum gelten sieben Stunden Sport pro Woche in dieser Zeit. Wichtig ist auch, immer etwas Essbares parat zu haben, um einen plötzlichen Blutzuckerabfall zu verhindern. Generell raten Mediziner Schwangeren über 30 Jahren zu einem wohldosierten Training.

Wovon abgeraten wird

Schwangere sollten sämtliche Sportarten vermeiden, die mit Wucht ausgeübt werden oder mit Schlägen verbunden sind, beispielsweise Kampfsportarten. Sprünge, wie sie in der Leichtathletik oder auch bei manchen Aerobic-Übungen vorkommen, sollten vermieden werden. Bei Sportarten, die mit einer potenziellen Sturzgefahr einhergehen, wie Inline-Skating, Skilaufen, Klettern, Reiten oder Mountainbiken, sollte die Schwangere vorher das Sturzrisiko gut abwägen und auf diesen Sport vielleicht besser verzichten. Auch hier gilt: Je sicherer sie in der jeweiligen Sportart ist, desto geringer ist das Risiko. Vom Tauchen oder sportlichen Aktivitäten in einer Höhe über 2500 Metern wird abgeraten, weil währenddessen die Sauerstoffversorgung für das ungeborene Kind abnehmen kann.

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