Senf selbst gemacht

Rezepte und Tipps von Jeanette Marquis

Verbraucher | Volle Kanne - Senf selbst gemacht

Süß, scharf oder mit einer besonderen Geschmacksnote - Senf lässt sich einfach selbst herstellen. Expertin Jeannette Marquis zeigt, wie das geht.

Beitragslänge:
6 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 07.10.2017, 14:00

Süß, scharf oder mit einer besonderen Geschmacksnote - Senf lässt sich einfach selbst herstellen und veredelt nicht nur Salatsaucen und Marinaden, sondern ganze Gerichte. Jeannette Marquis weiß was man braucht, um leckeren Senf anzusetzen.

Um Senf herzustellen, braucht man vor allem Senfkörner. Diese können entweder trocken oder nass verarbeitet werden – nass erleichtert das Vermahlen. Dazu müssen die Senfkörner eine Nacht lang quellen. Um Senf zu vermahlen, benötigt man einen Mixer mit schnell drehendem Messer zum Beispiel Stabmixer, Standmixer oder Kaffeemühle. Wer eine Getreidemühle hat, kann auch diese verwenden – nur nicht zu große Portionen mahlen, da sonst das Mahlwerk aufgrund von Hitzeeinwirkung leicht verklebt.

Idealerweise stehen gelbe und braune Senfkörner zur Verfügung. Gelbe bekommt man im herkömmlichen Supermarkt, braune Senfkörner, die etwas mehr Schärfe besitzen, fast nur in Gewürzläden oder über das Internet. Mit den Senfkörnern können schon weitere trockene Gewürze wie zum Beispiel Koriander, Piment oder Kardamom vermahlen werden. Nach dem Vermahlen kommen die restlichen Zutaten dazu – dann heißt es abwarten: „Das volle Aroma entwickelt sich über einen Zeitraum von circa zwei Wochen, erst dann haben sich alle Zutaten komplett verbunden“, so Expertin Jeanette Marquis.

Der Basissenf

Zutaten:

100 g Senfkörner
1/2 Tl Korianderkörner
4-5 Pimentkörner vermahlen
100 ml Apfelsaft
125 ml Essig
30 g Zucker
Salz

Zubereitung: Senfkörner, Korianderkörner und Pimentkörner vermahlen, mit Apfelsaft und Essig aufgießen, wieder vermahlen, dann Zucker und etwas Salz untermischen. Senf zwei Wochen stehen lassen.


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