So spielen Kinder sicher im Wasser

Tipps von der DLRG

Kinder spielen gerne im Wasser. Vor allem, wenn sie nicht schwimmen können, ist das gefährlich. Die DLRG hat einige Sicherheitstipps zusammengestellt.

"Wasser übt auf fast alle Kinder eine quasi magische Anziehungskraft aus" - das ist eine Mahnung auf der Internetseite der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) an alle Eltern. Die Empfehlung lautet daher: "Machen Sie Kinder möglichst früh mit dem Wasser vertraut." Schwimmen lernen könnten sie ab einem Alter von vier Jahren, aber sicheres Verhalten am und im Wasser könne man ihnen schon früher beibringen. Dafür sei es wichtig, ihnen Gebote und Verbote zu vermitteln - und zwar mehrfach: "Regelmäßige und situative Wiederholung von sicherheitsrelevanten Anweisungen, da einmalige Belehrungen vergessen werden." Unabdingbar sei bei jedem Aufenthalt am Wasser eine "aktive und konsequente Aufsicht" durch die Eltern - unabhängig davon, ob Schwimmmeister oder Rettungsschwimmer in der Nähe sind oder nicht.

Die DLRG rät Eltern zudem, bei jedem Gewässer die spezifischen Gefahrenstellen zu identifizieren. Dazu können "bewachsene und sumpfige Uferzonen, pflanzendurchwachsene Gewässer, Brandung und Wellen" zählen. Außerdem sollten Kinder nicht dort baden, wo es "Schiffe, Boote, Schleusen, Wehre, Brückenpfeiler" gibt. Ins Wasser springen sollten sie nur, wenn es tief genug ist und zu weit hinaus treiben lassen sollten sie sich auch nicht. Unbekannte Gewässer seien von Kindern grundsätzlich zu meiden.

Eine spezielle Warnung spricht die DLRG vor "Auftriebsmitteln" wie aufblasbaren Bällen, Reifen oder Tieren und vor allem Luftmatratzen aus: "Sie sind allenfalls Spielzeug und keine sicheren Hilfsmittel zum Baden und Schwimmen. Im Gegenteil. Sie bergen Gefahren, da Kinder beim Spiel damit leicht in tiefes Wasser geraten oder abtreiben können."

Gefahr auch in Schwimmbecken

Aber nicht nur in Fluss, See und Meer, sondern auch im Schwimmbecken gebe es Gefahren, so die DLRG weiter. Generell sollten Kinder, die nicht schwimmen können, sich nur im Nichtschwimmerbecken aufhalten. Außerdem sollten sie "Wasserflächen unter Sprunganlagen oder im Auslauf von Rutschen" möglichst zügig wieder verlassen und sich von "Ansaugöffnungen für Wasserstrahlanlagen, Strömungskanälen oder ähnlichem" fernhalten. Darüber hinaus sollte es allen Kindern untersagt werden, andere unterzutauchen oder zu schubsen.

Und schließlich warnt die DLRG vor vermeintlich ungefährlichem Wasser im häuslichen Bereich: Auch in Badewannen, Planschbecken, Regentonnen oder Gartenteichen könnten Kinder ertrinken - deshalb seien diese entsprechend zu beaufsichtigen beziehungsweise zu sichern.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet